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Mo, 00:29 Uhr
28.01.2013

Zentrale Baumschnittschulung in Greußen

Am Samstag hatten sich insgesamt 17 Gartenfreunde und Interessierte im Kleingartenverein Am Ried e. V. in Greußen zu einer zentralen Schulung des Kreisverbandes Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde e. V. zur Fachberatung im Baumschnitt eingefunden.

Die Temperaturen lagen oberhalb von – 5°C, die Sonne war zwar noch etwas verschleiert, aber ansonsten ideale Bedingungen für solch eine Schulung und die Durchführung des Baumschnittes.

Zentrale Baumschnittschulung in Greußen (Foto: T. Leipold) Zentrale Baumschnittschulung in Greußen (Foto: T. Leipold)

Kreisfachberater Dirk Beltz (Archivfoto bei Demonstration) verband wieder Theorie und Praxis am direkten Objekt und erklärte auch, warum der eine Ast stehen bleiben soll und der andere eben weg muss. Wichtig dabei ist immer die Beurteilung des gesamten Baumes und seiner Wuchsbedingungen, auch der Bodenstruktur, auf welcher Unterlage wurde er aufgesetzt, welche Baumform ist es und wie ist insgesamt der Wuchs (z. B. mittelstarker Wuchs). Das sind entscheidende Kriterien für den richtigen Schnitt, will man doch in diesem und in den Folgejahren entsprechend guten Wuchs und Erträge erzielen. Es wurden zwei Bäume beschnitten, davon wurde ein Apfelbaum ausgelichtet an dem es im letzten Frühjahr bereits grobe Schnittmaßnahmen gegeben hatte.

An einem dritten Apfelbaum fand (auch wegen der fortgeschrittenen Zeit) eine theoretische Erklärung und Erläuterung statt. Dieser Baum wird bei einer nächsten Maßnahme dann beschnitten.

Eventuell im Mai soll es eine weitere Theorieschulung zum Baumschnitt geben.

Eine Kontrolle der im letzten Jahr bei dem einsetzenden Wintereinbruch geschnittenen Bäume erbrachte erstaunliche Ergebnisse. Trotz des frostigen Wetters damals war an den fachgerecht geschnittenen Bäumen an diesen „Schnittwunden“ keinerlei Schaden, wie z. B. Frostrisse zu erkennen gewesen. Die Tageszeitung "Thüringer Allgemeine" hatte am 7.2.2012 ja unter der dämonischen Überschrift „Verbotener Baumschnitt“ von der damaligen Schnittmaßnahe berichtet. Man sollte halt nicht alles anhand von theoretischem Lehrbuchwissen gleich verteufeln. Manchmal gibt es eben Unterschiede zwischen Theorie und Praxis, auch im naturwissenschaftlichen Bereich – und das hat nichts mit Wundern zu tun.

T. Leipold
Pressearbeit Kreisverband
Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde e. V.
Autor: khh

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