Mi, 15:59 Uhr
30.01.2013
Neues Corporate Design
Die Stadt Sondershausen hat ab 1. Februar 2013 ein neues Corporate Design. Was sich dahinter versteckt wurde heute in einer Pressekonferenz gelüftet.
Seit man es im Jahre 1998 neu gemacht hatte, war es jetzt wider fällig, so Bürgermeister Joachim Kreyer heute in der Pressekonferenz im Rathaus von Sondershausen. Corporate Design, wie es so gut neudeutsch heiß, ist ein Sammelbegriff für das gesamte Erscheinungsbild einer Firma, Unternehmen und eben auch einer Stadt. Dazu gehören eben das Logo der Stadt und seine Flyer dazu.
Ein Herz aus Bassschlüssel und grünem Pinselstrich, dazu der Schriftzug "Musik- und Bergstadt Sondershausen", dies war seit 1998 das Logo der Stadt Sondershausen. Es zierte Briefbögen, Flyer, Hinweisschilder und vieles mehr. In der Bildergalerie wird es nochmals gezeigt.
Ab 1. Februar 2013 wird das neue Design seine Anwendung finden. Das Herz wurde mit Absicht nur noch auslaufend dargestellt. Neue Briefbögen, neu gestaltete Prospekte kommen zum Einsatz, um nur zwei Dinge zu nennen. Für einige Elemente wird es eine Übergangszeit geben, nicht alle Schilder können sofort mit neuem Logo versehen werden. Auch die Webseite wird, voraussichtlich ab März, in neuer Gestaltung erscheinen. Es werden keine alten Briefbögen weggeworfen, so Kreyer auf Nachfrage. Es gibt schließlich auch noch Einrichtungen der Stadt (so Kindergärten) welche die alten Bogen verwenden können.
Auch bei den Flyer ändert sich etwas. Die Flyer, thematisch in verschiedenen Pastelltönen gehalten, kamen seit Jahren im Marketing zum Einsatz. Nun ist die Zeit darüber hinweggegangen, so Kreyer, die Gestaltung nicht mehr zeitgemäß und will man im Wettstreit um Gäste mithalten, muss Altbackenes Frischem weichen lassen.
Der Thüringentag in diesem Jahr war Anlass, 2012 das bestehende Corporate Design fachmännisch überarbeiten zu lassen. Die Musik und das Herz sollten weiterhin erkennbar sein und somit ist das neue Logo, auch das alte, jedoch frisch und leicht im fürstlichen Blau (eine Ton Cyan)
gehalten.
Die alten schweinchenfarbenen Flyer, wie rechts noch von Angela Böhme von der Wirtschaftsförderung noch mal gezeigt wurden, sind nun mal nicht modern. Auch wurde das Logo von "Thüringen erlebt" einbezogen. Auch wurden die Inhalte grundlegend überarbeitet.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber wir hoffen, dass sich recht viele Bürgerinnen und Bürger sowie viele Gäste von dem neuen Corporate Design der Stadt angezogen fühlen, so die Vertreter der Stadt. Das neue Design und besonders der Inhalt des Flyers passen. Ganz persönlich muss ich anmerken, das sehr helle Blau ist zwar an die fürstliche Note angepasst, hätte aber ruhig für den Kontrast eine Spur blauer (dunkler) sein können, was sehbehinderten Menschen sicher entgegenkommen wäre. Für den Kontrast ist die Schrift im Flyer etwas zu klein, denkt man an sehgeschädigte Bürger
Denn Aufwand hat sich die Stadt rund 10.000 Euro kosten lassen. Ausgeführt wurden die Arbeiten unter anderem von LANDSIEDEL - MÜLLER - FLAGMEYER einer Werbeagentur aus Nordhausen.
Im Anschluss wurde auch gleich noch der neue Veranstaltungskalender vorgestellt. Den gibt es bei kn im nächsten Artikel.
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khhSeit man es im Jahre 1998 neu gemacht hatte, war es jetzt wider fällig, so Bürgermeister Joachim Kreyer heute in der Pressekonferenz im Rathaus von Sondershausen. Corporate Design, wie es so gut neudeutsch heiß, ist ein Sammelbegriff für das gesamte Erscheinungsbild einer Firma, Unternehmen und eben auch einer Stadt. Dazu gehören eben das Logo der Stadt und seine Flyer dazu.
Ein Herz aus Bassschlüssel und grünem Pinselstrich, dazu der Schriftzug "Musik- und Bergstadt Sondershausen", dies war seit 1998 das Logo der Stadt Sondershausen. Es zierte Briefbögen, Flyer, Hinweisschilder und vieles mehr. In der Bildergalerie wird es nochmals gezeigt.
Ab 1. Februar 2013 wird das neue Design seine Anwendung finden. Das Herz wurde mit Absicht nur noch auslaufend dargestellt. Neue Briefbögen, neu gestaltete Prospekte kommen zum Einsatz, um nur zwei Dinge zu nennen. Für einige Elemente wird es eine Übergangszeit geben, nicht alle Schilder können sofort mit neuem Logo versehen werden. Auch die Webseite wird, voraussichtlich ab März, in neuer Gestaltung erscheinen. Es werden keine alten Briefbögen weggeworfen, so Kreyer auf Nachfrage. Es gibt schließlich auch noch Einrichtungen der Stadt (so Kindergärten) welche die alten Bogen verwenden können.
Auch bei den Flyer ändert sich etwas. Die Flyer, thematisch in verschiedenen Pastelltönen gehalten, kamen seit Jahren im Marketing zum Einsatz. Nun ist die Zeit darüber hinweggegangen, so Kreyer, die Gestaltung nicht mehr zeitgemäß und will man im Wettstreit um Gäste mithalten, muss Altbackenes Frischem weichen lassen.
Der Thüringentag in diesem Jahr war Anlass, 2012 das bestehende Corporate Design fachmännisch überarbeiten zu lassen. Die Musik und das Herz sollten weiterhin erkennbar sein und somit ist das neue Logo, auch das alte, jedoch frisch und leicht im fürstlichen Blau (eine Ton Cyan)
gehalten.
Die alten schweinchenfarbenen Flyer, wie rechts noch von Angela Böhme von der Wirtschaftsförderung noch mal gezeigt wurden, sind nun mal nicht modern. Auch wurde das Logo von "Thüringen erlebt" einbezogen. Auch wurden die Inhalte grundlegend überarbeitet.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber wir hoffen, dass sich recht viele Bürgerinnen und Bürger sowie viele Gäste von dem neuen Corporate Design der Stadt angezogen fühlen, so die Vertreter der Stadt. Das neue Design und besonders der Inhalt des Flyers passen. Ganz persönlich muss ich anmerken, das sehr helle Blau ist zwar an die fürstliche Note angepasst, hätte aber ruhig für den Kontrast eine Spur blauer (dunkler) sein können, was sehbehinderten Menschen sicher entgegenkommen wäre. Für den Kontrast ist die Schrift im Flyer etwas zu klein, denkt man an sehgeschädigte Bürger
Denn Aufwand hat sich die Stadt rund 10.000 Euro kosten lassen. Ausgeführt wurden die Arbeiten unter anderem von LANDSIEDEL - MÜLLER - FLAGMEYER einer Werbeagentur aus Nordhausen.
Im Anschluss wurde auch gleich noch der neue Veranstaltungskalender vorgestellt. Den gibt es bei kn im nächsten Artikel.
Karl-Heinz Herrmann







