Fr, 09:35 Uhr
01.02.2013
Neues aus Berlin (10)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema Stress und stellt fest: "Ja!" zur Anti-Stress-Verordnung!
Anlässlich der aktuellen Diskussionen über psychische Belastungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Arbeitsplatz, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses Steffen-Claudio Lemme:
"Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark gewandelt. Die Beschäftigten bekommen dies Tag für Tag an ihrem Arbeitsplatz zu spüren: Stress, fehlende Wertschätzung, Termindruck. Alles muss schneller gehen! Hinzu kommt, dass es immer weniger Normalarbeitsverhältnisse gibt. Ungewollte Teilzeitarbeit, befristete Verträge, Niedriglöhne und Zeitarbeit nehmen kontinuierlich zu. Dass sich solche Verhältnisse auf die Gesundheit und das Wohlbefinden niederschlagen, dürfte niemanden verwundern. Daher ist die vom DGB geforderte Anti-Stress-Verordnung ein erster Schritt in die richtige Richtung! Doch es muss weitergehen!
Wir müssen endlich die betriebliche Gesundheitspolitik in den Unternehmen und im öffentlichen Dienst stärker ausbauen. Dazu bedarf es einer konzertierten Aktion aller beteiligten Akteure, insbesondere der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, der Krankenkassen und dem Gesundheits- und Arbeitsministerium.
Ein strategisches, aufeinander abgestimmtes, nachhaltiges und qualitätsgesichertes betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen, sollte das Ziel der Bemühungen sein. Dabei müssen Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung aufeinander abgestimmt sein. Solche Anstrengungen verheißen einen großen Erfolg: denn von motivierten und wertgeschätzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitiert auch der Arbeitgeber, da diese erwiesenermaßen produktiver arbeiten und seltener krank sind!"
Wahlkreisbüro: Steffen-Claudio Lemme
Autor: khhAnlässlich der aktuellen Diskussionen über psychische Belastungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern am Arbeitsplatz, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses Steffen-Claudio Lemme:
"Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark gewandelt. Die Beschäftigten bekommen dies Tag für Tag an ihrem Arbeitsplatz zu spüren: Stress, fehlende Wertschätzung, Termindruck. Alles muss schneller gehen! Hinzu kommt, dass es immer weniger Normalarbeitsverhältnisse gibt. Ungewollte Teilzeitarbeit, befristete Verträge, Niedriglöhne und Zeitarbeit nehmen kontinuierlich zu. Dass sich solche Verhältnisse auf die Gesundheit und das Wohlbefinden niederschlagen, dürfte niemanden verwundern. Daher ist die vom DGB geforderte Anti-Stress-Verordnung ein erster Schritt in die richtige Richtung! Doch es muss weitergehen!
Wir müssen endlich die betriebliche Gesundheitspolitik in den Unternehmen und im öffentlichen Dienst stärker ausbauen. Dazu bedarf es einer konzertierten Aktion aller beteiligten Akteure, insbesondere der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, der Krankenkassen und dem Gesundheits- und Arbeitsministerium.
Ein strategisches, aufeinander abgestimmtes, nachhaltiges und qualitätsgesichertes betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen, sollte das Ziel der Bemühungen sein. Dabei müssen Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung aufeinander abgestimmt sein. Solche Anstrengungen verheißen einen großen Erfolg: denn von motivierten und wertgeschätzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitiert auch der Arbeitgeber, da diese erwiesenermaßen produktiver arbeiten und seltener krank sind!"
Wahlkreisbüro: Steffen-Claudio Lemme
