Mo, 10:14 Uhr
11.02.2013
Wirtschaftsfaktor Karneval
Die Narren sind los – auch in Thüringen. Karnevalisten und Faschingsbegeisterte lassen die Kassen von Gastronomie und Handel in diesen Tagen wieder klingeln und sind inzwischen zu einem wichtigen regionalen Wirtschaftsfaktor geworden, berichtet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt...
Nicht nur in den Hochburgen des Karnevals am Rhein werden jährlich mehrere hundert Millionen Euro im Fasching umgesetzt und lebt mittlerweile eine ganze Industrie vom bunten Treiben, auch in Thüringen profitiert die regionale Wirtschaft zusehends von der 5. Jahreszeit, sagt Erfurts IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Neben Gastronomie und Einzelhandel würden vor allem Taxi-Unternehmen, die Getränkeindustrie, Bäckereien und weitere Dienstleister vom Kostümverleih bis zum Friseurhandwerk am närrischen Trubel gutes Geld verdienen. Seit der Wiedervereinigung haben sich auch in Thüringen kleine und große Städte wie Wasungen und Erfurt zu wahren Faschingsmetropolen entwickelt, stellt der IHK-Chef fest.
Bereits über 300 Karnevalsvereine mit fast 26.000 Mitgliedern sind im Freistaat registriert. Wenn im Rahmen des großen Faschingsumzugs in der Landeshauptstadt über 2.600 Narren aus insgesamt 60 Vereinen und Firmen mit 54 Festwagen durch die Erfurter Altstadt ziehen und über 80.000 Zuschauer an den Straßen mitfeiern, freut dies auch viele Unternehmen, so Grusser. Die ausgelassene Stimmung und das schöne Wetter sorgten dann mit dafür, dass der Euro etwas lockerer sitze.
Etwa 3.000 Betriebe in Deutschland profitieren auch abseits der Saison: Für die Hersteller von Kostümen und Perücken, Schminksets und Karnevalsorden ist an 365 Tagen im Jahr durchgängig Narrenzeit. Mittlerweile macht aber auch die Globalisierung vor dem Karneval nicht mehr halt: Viele Artikel werden aufgrund der geringeren Produktionskosten bereits in China gefertigt.
Autor: redNicht nur in den Hochburgen des Karnevals am Rhein werden jährlich mehrere hundert Millionen Euro im Fasching umgesetzt und lebt mittlerweile eine ganze Industrie vom bunten Treiben, auch in Thüringen profitiert die regionale Wirtschaft zusehends von der 5. Jahreszeit, sagt Erfurts IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Neben Gastronomie und Einzelhandel würden vor allem Taxi-Unternehmen, die Getränkeindustrie, Bäckereien und weitere Dienstleister vom Kostümverleih bis zum Friseurhandwerk am närrischen Trubel gutes Geld verdienen. Seit der Wiedervereinigung haben sich auch in Thüringen kleine und große Städte wie Wasungen und Erfurt zu wahren Faschingsmetropolen entwickelt, stellt der IHK-Chef fest.
Bereits über 300 Karnevalsvereine mit fast 26.000 Mitgliedern sind im Freistaat registriert. Wenn im Rahmen des großen Faschingsumzugs in der Landeshauptstadt über 2.600 Narren aus insgesamt 60 Vereinen und Firmen mit 54 Festwagen durch die Erfurter Altstadt ziehen und über 80.000 Zuschauer an den Straßen mitfeiern, freut dies auch viele Unternehmen, so Grusser. Die ausgelassene Stimmung und das schöne Wetter sorgten dann mit dafür, dass der Euro etwas lockerer sitze.
Etwa 3.000 Betriebe in Deutschland profitieren auch abseits der Saison: Für die Hersteller von Kostümen und Perücken, Schminksets und Karnevalsorden ist an 365 Tagen im Jahr durchgängig Narrenzeit. Mittlerweile macht aber auch die Globalisierung vor dem Karneval nicht mehr halt: Viele Artikel werden aufgrund der geringeren Produktionskosten bereits in China gefertigt.
