Fr, 13:15 Uhr
15.02.2013
Ehrenbrief erhalten
Am heutigen Vormittag überreichte die Landrätin des Kyffhäuserkreises zwei Ehrenbriefe des Freistaates Thüringen. An wen die Auszeichnungen gingen, hat kn erfahren.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) war im vorigen Jahr bereits Laudator bei der Auszeichnung mit dem Jugendhilfepreis für den Weißen Ring Außenstelle Kyffhäuserkreis. Heute konnte sie im Auftrag der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) an Helmut Jeschke (li.) und Ulrich Jursch, zwei Mitarbeitern des Weißen Rings Kyffhäuserkreis, den Ehrenbrief überreichen.
Von den bundesweit existierenden 420 Außenstellen des WEISSEN RINGES mit über 3.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter/ -innen, ist eine davon seit mehr als 16 Jahren im Kyffhäuserkreis sehr aktiv tätig. Sowohl Helmut Jeschke (74- jährig - aus Sondershausen), als auch Ulrich Jursch (62- jährig - aus Artern) waren von Anfang an dabei, als die Gründung in Artern ablief. Jeschke hatte schon seit 1992 Kontakt zur damaligen Außenstelle in Nordhausen aufgenommen. Den Vorschlag für die Auszeichnung hatte Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) bereits gemacht, als noch Vorgänger Landrat Hengstermann im Amt war.
Der WEISSE RING als gemeinnütziger Verein tritt deutschlandweit seit 36 Jahren, in Thüringen seit fast 20 Jahren für Opfer von Kriminalität und Gewalt ein und kümmert sich auch um deren Angehörige. Der Weiße Ring hilft vielfältig, ob durch Telefongespräche, durch Besuch am Krankenbett, die Hilfestellung im Umgang mit den Behörden, die Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht, die Gewährung von Rechtsschutz sowie finanzielle Unterstützung von tatbedingten Notlagen.
Einfach das Gefühl des menschlichen Beistands zu geben, als Opfer einer Straftat nicht "vergessen" und nicht allein- gelassen zu sein können den Betroffenen wieder Mut und neue Hoffnung geben, ist sehr wichtig für die Arbeit des Weißen Rings, so Jeschke und Jursch beim Gespräch mit der Landrätin bei einer Tasse Kaffee.
In gemütlicher Atmosphäre schilderten beide aus der sehr verantwortungsvollen Arbeit des Weißen Rings. Leider gibt es noch viele Hemmnisse und den betroffenen Bürgern. Wir arbeiten anonym und auch der Kontakt kann anonym bleiben, wenn es gewünscht ist. Wir machen keine unangekündigten Besuche, so Jeschke und Jursch. Wenn jemand Besuch wünscht, dann wird sogar ein Zeichen verabredet, damit der jenige auch sicher ist, es kommen die gewünschten Vertreter des Weißen Rings zu Gesprächen vorbei.
Außerdem ist das intensive Mitwirken bei den jährlich stattfindenden Jugendpräventionstagen und den Fachtagungen des Jugend- und Sozialamtes, vor allem bei dem Thema Kinderschutz sowie im Bereich der häuslichen Gewalt, eine wichtige Unterstützung und ein gutes Signal. Manfred Gerboth ist Leiter der Außenstelle im Kyffhäuserkreis und wie folgt erreichbar:
Weißer Ring - Kyffhäuserkreis
Außenstellenleitung: Manfred Gerboth
WEISSER RING e. V.
Telefon: 03466/324832 - Telefax: 03466/324832 Zur Webseite
Autor: khhLandrätin Antje Hochwind (SPD) war im vorigen Jahr bereits Laudator bei der Auszeichnung mit dem Jugendhilfepreis für den Weißen Ring Außenstelle Kyffhäuserkreis. Heute konnte sie im Auftrag der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) an Helmut Jeschke (li.) und Ulrich Jursch, zwei Mitarbeitern des Weißen Rings Kyffhäuserkreis, den Ehrenbrief überreichen.
Von den bundesweit existierenden 420 Außenstellen des WEISSEN RINGES mit über 3.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter/ -innen, ist eine davon seit mehr als 16 Jahren im Kyffhäuserkreis sehr aktiv tätig. Sowohl Helmut Jeschke (74- jährig - aus Sondershausen), als auch Ulrich Jursch (62- jährig - aus Artern) waren von Anfang an dabei, als die Gründung in Artern ablief. Jeschke hatte schon seit 1992 Kontakt zur damaligen Außenstelle in Nordhausen aufgenommen. Den Vorschlag für die Auszeichnung hatte Landtagsmitglied Gudrun Holbe (CDU) bereits gemacht, als noch Vorgänger Landrat Hengstermann im Amt war.
Der WEISSE RING als gemeinnütziger Verein tritt deutschlandweit seit 36 Jahren, in Thüringen seit fast 20 Jahren für Opfer von Kriminalität und Gewalt ein und kümmert sich auch um deren Angehörige. Der Weiße Ring hilft vielfältig, ob durch Telefongespräche, durch Besuch am Krankenbett, die Hilfestellung im Umgang mit den Behörden, die Begleitung zu Terminen bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht, die Gewährung von Rechtsschutz sowie finanzielle Unterstützung von tatbedingten Notlagen.
Einfach das Gefühl des menschlichen Beistands zu geben, als Opfer einer Straftat nicht "vergessen" und nicht allein- gelassen zu sein können den Betroffenen wieder Mut und neue Hoffnung geben, ist sehr wichtig für die Arbeit des Weißen Rings, so Jeschke und Jursch beim Gespräch mit der Landrätin bei einer Tasse Kaffee.
In gemütlicher Atmosphäre schilderten beide aus der sehr verantwortungsvollen Arbeit des Weißen Rings. Leider gibt es noch viele Hemmnisse und den betroffenen Bürgern. Wir arbeiten anonym und auch der Kontakt kann anonym bleiben, wenn es gewünscht ist. Wir machen keine unangekündigten Besuche, so Jeschke und Jursch. Wenn jemand Besuch wünscht, dann wird sogar ein Zeichen verabredet, damit der jenige auch sicher ist, es kommen die gewünschten Vertreter des Weißen Rings zu Gesprächen vorbei.
Außerdem ist das intensive Mitwirken bei den jährlich stattfindenden Jugendpräventionstagen und den Fachtagungen des Jugend- und Sozialamtes, vor allem bei dem Thema Kinderschutz sowie im Bereich der häuslichen Gewalt, eine wichtige Unterstützung und ein gutes Signal. Manfred Gerboth ist Leiter der Außenstelle im Kyffhäuserkreis und wie folgt erreichbar:
Weißer Ring - Kyffhäuserkreis
Außenstellenleitung: Manfred Gerboth
WEISSER RING e. V.
Telefon: 03466/324832 - Telefax: 03466/324832 Zur Webseite




