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Fr, 15:12 Uhr
15.02.2013

Wenn Kinder toben

THEPRA Landesverband erhält Zahnrettungsboxen: Einrichtungen in den Landkreisen Unstrut-Hainich, Erfurt, Eisenach, Wartburgkreis, Sömmerda, Ilmkreis, Gotha, Suhl und Kyffhäuserkreis profitieren davon.

Wenn Kinder toben, kann schnell etwas passieren. Häufig bleibt dabei ein Zahn auf der Strecke. Doch: Die meisten Zähne können gerettet werden, wenn die Erstversorgung funktioniert. Deshalb stattet die Techniker Krankenkasse (TK) in Thüringen den THEPRA Landesverband mit Zahnrettungsboxen für alle Kindergärten und Schulen in seiner Trägerschaft aus.

Die Boxen enthalten eine sterile Nährlösung, die einen ausgeschlagenen Zahn oder ein Zahnbruchstück bis zu 48 Stunden am Leben erhalten kann. "Wird der Zahn darin aufbewahrt, kann er weiterleben und später wieder eingesetzt werden, aber nicht in Wasser oder in einem Taschentuch", erklärt Dr. Stefan Waldheim, Referent für Gesundheitswesen bei der TK in Thüringen.

Der Rettungsversuch lohnt sich bei Heranwachsenden besonders. Für Kinder und Jugendliche können sich Probleme bei der Aussprache, der Ästhetik oder auch der Kaufunktion ergeben, wenn ein Zahn ausgeschlagen wurde.

Hinzu kommt: Sie müssen über Jahre hinweg ein Provisorium tragen, das alle ein bis zwei Jahre angepasst werden muss, denn ein dauerhafter Zahnersatz ist erst möglich, wenn die Wachstumsphase abgeschlossen ist. "Durch die Zahnrettungsbox kann vielen Kindern und Jugendlichen eine oft jahrelange und belastende Zahnbehandlung erspart bleiben", so Waldheim.

1.200 Boxen hat die TK bereits den staatlichen Schulen und Sportvereinen in Thüringen zur Verfügung gestellt.
Autor: khh

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