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Di, 14:28 Uhr
19.02.2013

Mehr Sicherheit für Possenbesucher

Seit Anfang dieser Woche werden im Revier Possen des Thüringer Forstamtes Oldisleben, entlang der Possenauffahrt Bäume gefällt. Revierleiter Andreas Knoll hat bei der Vorbereitung der planmäßigen Holzerntemaßnahmen auch Ausschau nach kranken und beschädigten Bäume entlang der Straße zum Freizeitpark Possen gehalten...


Dabei hat er gezielt nach Trockenästen, Faulstellen und überhängenden Ästen gesucht, die sich oft verhängnisvoll auf die Stabilität des Baumes auswirken können. Manchmal muss man schon genau suchen, um die Eintrittsstellen für Pilze oder Insekten zu finden und zu erkennen.

Habitatbäume sind im Wald gewollt. Sie bieten Spechten, Fledermäusen, Pilzen und Insekten Lebensräume und werden vom Revierförster gesondert gekennzeichnet und bei der Holzernte stehen gelassen. Stehen solche Bäume aber an öffentlichen Straßen und markierten Wanderwegen stellen sie eine Gefahr dar und müssen gefällt werden.

Um die Besucher des Possenwaldes und den Wirtschaftsbetrieb des Freizeitparks durch die Holzfällungen nicht zu beeinträchtigen, wurde die Verkehrssicherungsmaßnahme mit dem Possenwirt Herrn Bernd Jahn und dem Verkehrsamt abgestimmt. Die Arbeiten wurden bewusst am Montag durchgeführt, da in den Wintermonaten auf dem Possen am Montag Ruhetag ist.

Verkehrssicherungsmaßnahmen sind eine Daueraufgabe im Wald. Alte Bäume werden krank, Sturm, Pilze und Insekten aber auch Blitzeinschläge können Bäume beschädigen oder entwurzeln. Diese Gefahren muss der Revierleiter an öffentlichen Wegen regelmäßig kontrollieren. Zweimal jährlich wird eine Baumschau durchgeführt, akute Gefahren werden beseitigt.
Autor: red

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