Di, 15:32 Uhr
19.02.2013
Wissen, wo Fleisch und Wurst "stehen"...
Es vergeht kaum eine Woche, da nicht von einem Lebensmittelskandal in Deutschland oder Europa berichtet wird. Wer diesem auf Profit ausgerichteten Treiben entgehen und doch auf schmackhafte Fleisch- und Wurstwaren nicht verzichten will, der muss nicht in die Regale der Supermärkte und Discounter greifen, denn das Gute” liegt bekanntlich näher als man glaubt...
Zum Beispiel im Kyffhäuserkreis, genauer gesagt in Seega und Sondershausen. In den Verkaufsstellen der Landfleischerei Seega GmbH und der Fleischerei Hörchner können Sie fragen, wo denn das Gehackte, das lange abgehangene Rindfleisch oder die frisch geräucherteBratwurst bzw. Stöpel vor einigen Tagen noch stand”? Die netten Verkäuferinnen werden ihnen antworten: In Seega und in Oberbösa.
Iris und Nadine Setzepfand sowie Daniel Schäfer bei Verpacken von Bockwürstchen.
Das ist kein Märchen aus alter Zeit, sondern bei Tina und Thomas Hörchner täglich realisiertes Unternehmertum. Wir beziehen unsere Schweine von der Agrar GmbH Seega und vom Landwirtschaftsbetrieb Steinacker in Oberbösa. Dort werden die Tiere vernünftig gehalten, sie stehen zum Beispiel auf Stroh. Wer sich die Rinder ansehen will, die wir schlachten und verarbeiten, der kann das in den beiden Betrieben gern tun. Ausschließlich kaufen wir die Rinder-Rassen ‘Deutsch Angus’ und ‘Limousin’”, berichten Thomas und Tina Hörchner und ergänzen, dass geringe Mengen an Fleisch vom Fleischmarkt Aschara zugekauft werden.
Mit der Übernahme und Neustrukturierung der Landfleischerei in Seega ist es den Hörchners möglich, pro Woche 20 bis 25 Schweine und ein Rind zu schlachten. Die Schweine zum Beispiel sind älter als sieben Monate und werden - wie die Rinder - nicht einmal zehn Kilometer transportiert. In dem von der EU zugelassenen Schlachtbetrieb stehen die Tiere seit ihrer Ankunft unter der Aufsicht eines Tierarztes. Sie stehen in Ställen über Nacht, um den Stress abzubauen, der trotz des kurzes Transportweges entsteht. In den frühen Morgenstunden beginnt das Schlachten, das komplett unter tierärztlicher Aufsicht steht.
Robert Müller (vorn) und Sascha Dauer bei der Wurstverarbeitung
Wir wollen mit dieser Verfahrensweise einerseits unseren Respekt gegenüber den Tieren als Geschöpfe wahren, wollen aber auch Fleisch in einer einzigartigen Qualität zur Weiterverarbeitung bringen”, beschreibt Tina Hörchner die Philosophie des in ihrer Familie seit Generationen ausgeübten Handwerks. Die Hörchners wissen auch, dass ihr Fleisch und ihre Wurst einige Cents mehr kosten, letztlich aber geht Qualität auch über den Preis. Das wissen immer mehr Kunden zu schätzen, die in Seega oder in Sondershausen oder an den beiden Verkaufsfahrzeugen die frischen Fleisch- und Wurstwaren der Fleischerei Hörchner bzw. der Landfleischerei Seega kaufen.
Autor: redZum Beispiel im Kyffhäuserkreis, genauer gesagt in Seega und Sondershausen. In den Verkaufsstellen der Landfleischerei Seega GmbH und der Fleischerei Hörchner können Sie fragen, wo denn das Gehackte, das lange abgehangene Rindfleisch oder die frisch geräucherteBratwurst bzw. Stöpel vor einigen Tagen noch stand”? Die netten Verkäuferinnen werden ihnen antworten: In Seega und in Oberbösa.
Iris und Nadine Setzepfand sowie Daniel Schäfer bei Verpacken von Bockwürstchen.
Das ist kein Märchen aus alter Zeit, sondern bei Tina und Thomas Hörchner täglich realisiertes Unternehmertum. Wir beziehen unsere Schweine von der Agrar GmbH Seega und vom Landwirtschaftsbetrieb Steinacker in Oberbösa. Dort werden die Tiere vernünftig gehalten, sie stehen zum Beispiel auf Stroh. Wer sich die Rinder ansehen will, die wir schlachten und verarbeiten, der kann das in den beiden Betrieben gern tun. Ausschließlich kaufen wir die Rinder-Rassen ‘Deutsch Angus’ und ‘Limousin’”, berichten Thomas und Tina Hörchner und ergänzen, dass geringe Mengen an Fleisch vom Fleischmarkt Aschara zugekauft werden.
Mit der Übernahme und Neustrukturierung der Landfleischerei in Seega ist es den Hörchners möglich, pro Woche 20 bis 25 Schweine und ein Rind zu schlachten. Die Schweine zum Beispiel sind älter als sieben Monate und werden - wie die Rinder - nicht einmal zehn Kilometer transportiert. In dem von der EU zugelassenen Schlachtbetrieb stehen die Tiere seit ihrer Ankunft unter der Aufsicht eines Tierarztes. Sie stehen in Ställen über Nacht, um den Stress abzubauen, der trotz des kurzes Transportweges entsteht. In den frühen Morgenstunden beginnt das Schlachten, das komplett unter tierärztlicher Aufsicht steht.
Robert Müller (vorn) und Sascha Dauer bei der Wurstverarbeitung
Wir wollen mit dieser Verfahrensweise einerseits unseren Respekt gegenüber den Tieren als Geschöpfe wahren, wollen aber auch Fleisch in einer einzigartigen Qualität zur Weiterverarbeitung bringen”, beschreibt Tina Hörchner die Philosophie des in ihrer Familie seit Generationen ausgeübten Handwerks. Die Hörchners wissen auch, dass ihr Fleisch und ihre Wurst einige Cents mehr kosten, letztlich aber geht Qualität auch über den Preis. Das wissen immer mehr Kunden zu schätzen, die in Seega oder in Sondershausen oder an den beiden Verkaufsfahrzeugen die frischen Fleisch- und Wurstwaren der Fleischerei Hörchner bzw. der Landfleischerei Seega kaufen.

