Mo, 08:00 Uhr
25.02.2013
Expertenrunde wird gegründet
Wie "Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis" mitteilt, soll eine Expertenrunde Ehrenamt ins Leben gerufen werden. Erste Informationen dazu wurden jetzt bekannt gegeben.
Die Themen Ehrenamt, demografischer Wandel, Zivilgesellschaft und Nachwuchsgewinnung sind eng miteinander verwoben. Kürzlich trafen sich daher zum ersten Mal verschiedene Vertreter und Vertreterinnen von Vereinen im Kyffhäuserkreis zur Expertenrunde Ehrenamt in Sondershausen. Der aus Fachleuten zusammengesetzte Arbeitskreis wurde im Rahmen des Kreisjugendring-Projekts Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten in Anlehnung an die bei Lernen Vor Ort bereits bewährte Arbeitsmethode "Expertenrunde" initiiert. Ziel dieses Gremiums ist es, strukturelle Bedingungen und Grundlagen für Ehrenamt und Vereine im Landkreis zu schaffen oder die dafür bereits angelegten Strukturen auszubauen. Dadurch soll eine engere Zusammenarbeit an vereinsübergreifenden Problemfeldern ermöglicht werden, die sich insbesondere aus den Folgen des demografischen Wandels ergeben.
Indem Vorschläge und Bedarfe von dem Gremium an den Landkreis formuliert werden, erhofft man sich bessere Einflussmöglichkeiten auf politischer Ebene für Vereine und ehrenamtlich engagierter Personen. Um dieses Ziel zu erreichen, beschlossen die Teilnehmenden der Runde, ein Leitbild für den Kyffhäuserkreis zu erarbeiten. Dieses soll entsprechende Veränderungsprozesse im Landkreis und einzelnen Kommunen richtlinienartig begleiten. Zusätzlich soll das Konzept von praktischen Maßnahmen begleitet werden. Als Beispiel wurde eine Optimierung der Anerkennungskultur etwa durch die Bündelung der zahlreichen Ehrenamtsauszeichnungen im Kreis vorgeschlagen. Weiterhin könnten neue Belohnungs- oder Wertschätzungsinstrumente eingeführt werden. Angeregt wurde auch, den Nutzen von Ehrenamt insbesondere für junge Menschen zu betonen und mit konkreten Maßnahmen zu verknüpfen. Ehrenamtliches Engagement könne zudem bei der Berufsorientierung helfen oder bei der Berufs- oder Ausbildungsplatzsuche, etwa durch den Erwerb von sozialen Kompetenzen, Zusatzqualifikationen und speziellen Referenzen für den Lebenslauf.
Neben den Vereinsvertreter/innen werden an künftigen Expertenrunden auch Akteure aus Politik, Stiftungen und Verwaltung teilnehmen. So sagten bereits Brigitte Manke, Geschäftsführerin der Thüringer Ehrenamtsstiftung, sowie mehrere Bürgermeister aus dem Kyffhäuserkreis ihre Teilnahme bei bevorstehenden Expertenrunden zu. Alle eingeladenen Teilnehmer/innen sind auf verscheidenen Art und Weise lokale Experten im Bereich Ehrenamt und verfügen über ein besonderes Knowhow und Interesse an kommunalen Innovationen im Bereich Ehrenamt. Die Sitzungen finden einmal im Monat im Kreisjugendring Kyffhäuserkreis statt und werden von Annegret Zacharias aus Jena moderiert.
Mehr Infos zum Projekt Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten und der Expertenrunde Ehrenamt finden Sie auf unserer Facebookseite
Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten.
Sabine Lucks
Lernen vor Ort
Autor: khhDie Themen Ehrenamt, demografischer Wandel, Zivilgesellschaft und Nachwuchsgewinnung sind eng miteinander verwoben. Kürzlich trafen sich daher zum ersten Mal verschiedene Vertreter und Vertreterinnen von Vereinen im Kyffhäuserkreis zur Expertenrunde Ehrenamt in Sondershausen. Der aus Fachleuten zusammengesetzte Arbeitskreis wurde im Rahmen des Kreisjugendring-Projekts Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten in Anlehnung an die bei Lernen Vor Ort bereits bewährte Arbeitsmethode "Expertenrunde" initiiert. Ziel dieses Gremiums ist es, strukturelle Bedingungen und Grundlagen für Ehrenamt und Vereine im Landkreis zu schaffen oder die dafür bereits angelegten Strukturen auszubauen. Dadurch soll eine engere Zusammenarbeit an vereinsübergreifenden Problemfeldern ermöglicht werden, die sich insbesondere aus den Folgen des demografischen Wandels ergeben.
Indem Vorschläge und Bedarfe von dem Gremium an den Landkreis formuliert werden, erhofft man sich bessere Einflussmöglichkeiten auf politischer Ebene für Vereine und ehrenamtlich engagierter Personen. Um dieses Ziel zu erreichen, beschlossen die Teilnehmenden der Runde, ein Leitbild für den Kyffhäuserkreis zu erarbeiten. Dieses soll entsprechende Veränderungsprozesse im Landkreis und einzelnen Kommunen richtlinienartig begleiten. Zusätzlich soll das Konzept von praktischen Maßnahmen begleitet werden. Als Beispiel wurde eine Optimierung der Anerkennungskultur etwa durch die Bündelung der zahlreichen Ehrenamtsauszeichnungen im Kreis vorgeschlagen. Weiterhin könnten neue Belohnungs- oder Wertschätzungsinstrumente eingeführt werden. Angeregt wurde auch, den Nutzen von Ehrenamt insbesondere für junge Menschen zu betonen und mit konkreten Maßnahmen zu verknüpfen. Ehrenamtliches Engagement könne zudem bei der Berufsorientierung helfen oder bei der Berufs- oder Ausbildungsplatzsuche, etwa durch den Erwerb von sozialen Kompetenzen, Zusatzqualifikationen und speziellen Referenzen für den Lebenslauf.
Neben den Vereinsvertreter/innen werden an künftigen Expertenrunden auch Akteure aus Politik, Stiftungen und Verwaltung teilnehmen. So sagten bereits Brigitte Manke, Geschäftsführerin der Thüringer Ehrenamtsstiftung, sowie mehrere Bürgermeister aus dem Kyffhäuserkreis ihre Teilnahme bei bevorstehenden Expertenrunden zu. Alle eingeladenen Teilnehmer/innen sind auf verscheidenen Art und Weise lokale Experten im Bereich Ehrenamt und verfügen über ein besonderes Knowhow und Interesse an kommunalen Innovationen im Bereich Ehrenamt. Die Sitzungen finden einmal im Monat im Kreisjugendring Kyffhäuserkreis statt und werden von Annegret Zacharias aus Jena moderiert.
Mehr Infos zum Projekt Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten und der Expertenrunde Ehrenamt finden Sie auf unserer Facebookseite
Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten.
Sabine Lucks
Lernen vor Ort
