Di, 10:49 Uhr
05.03.2013
kn-Forum: Begrenzung Managergehälter
Kaum war das Ergebnis der Volksbefragung zur Begrenzung von Managergehältern in der Schweiz bekannt, entdeckten auch die deutschen Parteien dieses Thema als lohnenden Wahlkampf. Aber ja nicht so weit hinaus lehnen scheint hier das Übergreifende zu sein. So der Beginn eines Leserbriefs.
Die Aktionäre mögen das bitte entscheiden, die werden es dann schon richten. Die Forderung nach Begrenzung dieser üppigen Gehälter ist in Deutschland nicht neu. DIE LINKE hat das schon lange auf der Agenda, aber da wurde von den anderen Parteien nur abgewinkt. Sei es wie es sei, die Notwendigkeit dafür ist längst überfällig. Mit diesen ausufernden Gehältern ist es wie mit einem Eisberg. In der Spitze rangieren da unfassbare Summen. Vorstandschef Winterkorn von VW kassiert sage und schreibe 14,5 Millionen Euro im Jahr. Das sind täglich rund 40.000 Euro.
Der Platz für weitere Aufzählungen reicht hier nicht. Nun sollen, so die Vorstellungen "mutiger" deutscher Politiker, die Aktionäre über Begrenzungen entscheiden. Glauben denn diese Herren wirklich, dass die mehrheitlich kleinen Aktionäre gegenüber denen die dort tatsächlich das Sagen haben etwas ausrichten können? Diese Pille für das Wahlvolk hat einen bitteren Beigeschmack, weil sich dann wie immer nichts ändern und alles von der Politik auf die lange Bank geschoben wird. Dieser sanfte Theaterdonner bewegt nicht einmal die Vorhänge.. Die Berliner Koalition schiebt den Ball gar nach Europa. Ich denke, hier sollte längst überfällig mit gesunden Menschenverstand schnell entschieden werden, eine Obergrenze für Managergehälter festzulegen. Das hat mit Neid nichts zu tun und weglaufen werden die Manager auch nicht.
Das Thema aufgreifen ist richtig, jetzt sollte die Politik doch mal endlich Mut zeigen und diesem Millionengeschachere deutliche Grenzen setzen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDie Aktionäre mögen das bitte entscheiden, die werden es dann schon richten. Die Forderung nach Begrenzung dieser üppigen Gehälter ist in Deutschland nicht neu. DIE LINKE hat das schon lange auf der Agenda, aber da wurde von den anderen Parteien nur abgewinkt. Sei es wie es sei, die Notwendigkeit dafür ist längst überfällig. Mit diesen ausufernden Gehältern ist es wie mit einem Eisberg. In der Spitze rangieren da unfassbare Summen. Vorstandschef Winterkorn von VW kassiert sage und schreibe 14,5 Millionen Euro im Jahr. Das sind täglich rund 40.000 Euro.
Der Platz für weitere Aufzählungen reicht hier nicht. Nun sollen, so die Vorstellungen "mutiger" deutscher Politiker, die Aktionäre über Begrenzungen entscheiden. Glauben denn diese Herren wirklich, dass die mehrheitlich kleinen Aktionäre gegenüber denen die dort tatsächlich das Sagen haben etwas ausrichten können? Diese Pille für das Wahlvolk hat einen bitteren Beigeschmack, weil sich dann wie immer nichts ändern und alles von der Politik auf die lange Bank geschoben wird. Dieser sanfte Theaterdonner bewegt nicht einmal die Vorhänge.. Die Berliner Koalition schiebt den Ball gar nach Europa. Ich denke, hier sollte längst überfällig mit gesunden Menschenverstand schnell entschieden werden, eine Obergrenze für Managergehälter festzulegen. Das hat mit Neid nichts zu tun und weglaufen werden die Manager auch nicht.
Das Thema aufgreifen ist richtig, jetzt sollte die Politik doch mal endlich Mut zeigen und diesem Millionengeschachere deutliche Grenzen setzen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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