So, 13:14 Uhr
10.03.2013
Wertmarke für Öffentlichen Personennahverkehr
VdK Ortsverband I Sondershausen kritisiert Erhöhung der Wertmarke für Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ). Dazu erreichte kn folgende Meldung
Es trifft wie immer die Schwachen in unserer Gesellschaft, stellt der Ortsverband fest.
Die Eigenbeteiligung von freifahrtberechtigten schwerbehinderten Personen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erhöht sich von bisher fünf Euro auf sechs Euro monatlich.
Dieser Beitrag wird künftig dynamisiert. Durch die Dynamisierungsregel sind weitere jährliche Preiserhöhungen vorprogrammiert befürchtet der VdK Ortsverband I Sondershausen.
Die Länder erstatten den Verkehrsbetrieben die Fahrgeldausfälle für die kostenlose Beförderung schwerbehinderter Menschen, die aufgrund eines Schädigungsgrades von mindestens 50 Anspruch auf Versorgung haben oder Entschädigung erhalten, sowie von deren Begleitperson und deren mitgeführter Gegenstände. Bislang hat der Bund die Erstattung der Beförderungskosten übernommen.
Damit erhöhen Bund und Länder ihre Einnahmen von ca. 45 Millionen auf 55 Millionen Euro durch den Wertmarkenverkauf - eine verdeckte Gegenfinanzierung der eigentlich kostenlos auszugebenden Schwerbehindertenausweise vermutet der VdK Ortsverband I .
Auch zahlreiche Behindertenverbände hatten gegen die geplante Gebührenerhöhung protestiert. Es werden in Zukunft die immer mehr werdenden kleinen Beiträge sein, die Menschen mit Behinderungen zunehmend belasten, stellt der Ortsverband fest.
Der VdK Sozialverband wird auch in Zukunft ein großes Augenmerk auf diese unsoziale Preisentwicklung legen und dementsprechend reagieren.
Andreas Links
Ortsvorsitzender VdK
Autor: khhEs trifft wie immer die Schwachen in unserer Gesellschaft, stellt der Ortsverband fest.
Die Eigenbeteiligung von freifahrtberechtigten schwerbehinderten Personen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erhöht sich von bisher fünf Euro auf sechs Euro monatlich.
Dieser Beitrag wird künftig dynamisiert. Durch die Dynamisierungsregel sind weitere jährliche Preiserhöhungen vorprogrammiert befürchtet der VdK Ortsverband I Sondershausen.
Die Länder erstatten den Verkehrsbetrieben die Fahrgeldausfälle für die kostenlose Beförderung schwerbehinderter Menschen, die aufgrund eines Schädigungsgrades von mindestens 50 Anspruch auf Versorgung haben oder Entschädigung erhalten, sowie von deren Begleitperson und deren mitgeführter Gegenstände. Bislang hat der Bund die Erstattung der Beförderungskosten übernommen.
Damit erhöhen Bund und Länder ihre Einnahmen von ca. 45 Millionen auf 55 Millionen Euro durch den Wertmarkenverkauf - eine verdeckte Gegenfinanzierung der eigentlich kostenlos auszugebenden Schwerbehindertenausweise vermutet der VdK Ortsverband I .
Auch zahlreiche Behindertenverbände hatten gegen die geplante Gebührenerhöhung protestiert. Es werden in Zukunft die immer mehr werdenden kleinen Beiträge sein, die Menschen mit Behinderungen zunehmend belasten, stellt der Ortsverband fest.
Der VdK Sozialverband wird auch in Zukunft ein großes Augenmerk auf diese unsoziale Preisentwicklung legen und dementsprechend reagieren.
Andreas Links
Ortsvorsitzender VdK
