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Di, 16:38 Uhr
12.03.2013

Abstand vergrößern, Tempo verringern

Ein deutlich vergrößerter Abstand zum Vordermann und ein verringertes Tempo - diese Verhaltensregeln sind laut ADAC das A und O, damit es bei schlechter Sicht und Fahrbahnglätte nicht zu Massenkarambolagen auf Autobahnen kommt...


Der heutige schwere Unfall auf der A 45 bei Hanau mit mindestens 100 beteiligten Fahrzeugen ist nach Informationen des Automobilclubs auf nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen.

Bei normalen Straßenverhältnissen wird der richtige Abstand nach der Formel „halber Tacho“ berechnet. Als Anhaltspunkt können die Leitpfosten am Fahrbahnrand dienen, die in der Regel im Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Wenn die Sichtverhältnisse sich verschlechtern und Schnee oder Eis aus der Autofahrt eine Rutschpartie machen, muss die Distanz deutlich vergrößert werden.

Für eine gute Rundumsicht des Autofahrers müssen alle Scheiben und auch die Außenspiegel von Schnee und Eis befreit werden. Der ADAC empfiehlt dringend, bei Schneefall immer das Abblendlicht einzuschalten, notfalls auch die Nebelscheinwerfer. Nebelschlussleuchten dürfen nur bei Sichtweiten von unter 50 Meter benutzt werden. Die geringe Sichtweite ist vorgeschrieben, um Blendungsgefahr und Missbrauch zu verhindern. Wichtig: Ist die Sichtweite geringer als 50 Meter, darf auch nicht schneller als 50 km/h gefahren werden.

Mit Schnee- und Eisglätte müssen Autofahrer vor allem auf Brücken rechnen. Wenn sich zwischen den Fahrstreifen ein Matschstreifen gebildet hat ist besondere Vorsicht beim Fahrstreifenwechsel geboten. Bei akuten und starken Schneefällen empfiehlt der ADAC, rechtzeitig einen Parkplatz anzusteuern.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
12.03.2013, 18:05 Uhr
Leider ist das die Theorie vom Schreibtisch
In der Praxis sieht es leider anders aus. Man hält den Sicherheitsabstand ein und was passiert? Richtig - in diese Lücke "setzt" sich einer rein. Was nun? Es war ein freier Bürger, der will halt seine freie Fahrt und das auch, bei zum Teil, unter schwierigen Witterungsbedingungen.

Nicht selten fahren auch Zeitgenossen mit Tempo 180 + km/h bei Wolkenbruch über die Autobahn. Dabei vertrauen sie eben nur der Reifenfirma. Zu DDR - Zeiten standen oft Schilder am Fahrbahnrand mit der Aufschrift: "Lieber erst um 10 zu Haus, als um 7 im Krankenhaus". Fand ich eigentlich sehr treffend. Nur einige können das ja bei ihren Geschwindigkeiten gar nicht lesen.
I.H.
12.03.2013, 19:37 Uhr
Oh, fahren hier Blinde auf der Autobahn?
Oh wie schön: "Zu DDR - Zeiten standen oft Schilder am Fahrbahnrand mit der Aufschrift: "Lieber erst um 10 zu Haus, als um 7 im Krankenhaus". Fand ich eigentlich sehr treffend."

Und so was gibts heute wohl nicht? Wann biste denn das letzte mal Autobahn gefahren Paulinchen? 1953?
Retupmoc
13.03.2013, 08:03 Uhr
Nicht ärgern Paulinchen
Ich weiß, das Sie sehr gut Auto fahren können. Was ich auch weiß ist, das Herr oder Frau Waldorf nur nörgeln kann. Ansonsten liegen Sie mit Ihrem Kommentar vollkommen richtig. Leider muß man aber immer wieder Menschen sehen, die einem wenn man auf Schnee vorsichtig fährt bis auf die Heckscheibe auffahren. Vielleicht mag der Statler solche Leute. Anders ist sein Kommentar ja nicht zu verstehen.
Wolfi65
13.03.2013, 08:31 Uhr
Nichts gelernt...
und deswegen im Krankenhaus.
Dort werden die gemachten Fehler tausend Mal vergolten.
"Hätte ich doch und wäre ich doch."
Dafür ist es jetzt zu spät!
Ich bin die Strecke von Haunau bzw. Langenselbolder Dreieck bis Gießen und noch weiter, fast jeden Tag auf der A 45 gefahren.
Bei jeden Wetter und jeder Tageszeit.
Die Autobahn lässt sich sehr gut fahren.
Man muss nur den Verstand einschalten.
Aber das ist manchmal zu viel verlangt.
Wenn der Vordermann ist eine missliche Lage kommt, dann muss man so viel Abstand halten,dass man noch bequem zum Halten kommt.

Man kann eben reden und schreiben wie man will, denn Morgen fahren irgendwo wieder hundert Autos zusammen.

PS:Nicht aufregen, Linchen!!!
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