Mi, 09:39 Uhr
13.03.2013
Neues aus Berlin (30)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Weimar nicht vom Fernverkehr abhängen
Die Bahn will Weimar aus den ICE-Strecken streichen und sich auf Erfurt als Knotenpunkt konzentrieren. Dagegen wendet sich eine Petition von Weimarer Bürgerinnen und Bürgern an den Deutschen Bundestag. Dazu erklärt Kersten Steinke, Spitzenkandidatin der Thüringer Linken:
"Weimar ist eine national wie international anerkannte Kulturstadt. Der Eintrag in die UNESCO-Welterbeliste "Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau" ist mit drei Objekten in Weimar vertreten. Die Anrainer und touristischen Besucher aus dem In- und Ausland werden in ihren Möglichkeiten stark eingeschränkt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Das ist weder aus ökologischen noch wirtschaftlich-touristischen Gründen vertretbar."
2012 gab es über 650.000 Übernachtungen in Weimar, erneut ein Rekordergebnis. Damit gehört Weimar zu den meistbesuchten Städten in Ostdeutschland. Nirgendwo in Thüringen übernachten mehr ausländische Gäste als in Weimar. Und die sollen nun mit Regionalzügen zu den Top-Sehenswürdigkeiten gebracht werden?
Die Deutsche Bahn provoziert mit ihrer Streicharie, dass die Menschen wieder von der Schiene zur Straße abwandern. Wir brauchen einen schnellen Fernverkehr, der auch in Weimar hält.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhDie Bahn will Weimar aus den ICE-Strecken streichen und sich auf Erfurt als Knotenpunkt konzentrieren. Dagegen wendet sich eine Petition von Weimarer Bürgerinnen und Bürgern an den Deutschen Bundestag. Dazu erklärt Kersten Steinke, Spitzenkandidatin der Thüringer Linken:
"Weimar ist eine national wie international anerkannte Kulturstadt. Der Eintrag in die UNESCO-Welterbeliste "Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau" ist mit drei Objekten in Weimar vertreten. Die Anrainer und touristischen Besucher aus dem In- und Ausland werden in ihren Möglichkeiten stark eingeschränkt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Das ist weder aus ökologischen noch wirtschaftlich-touristischen Gründen vertretbar."
2012 gab es über 650.000 Übernachtungen in Weimar, erneut ein Rekordergebnis. Damit gehört Weimar zu den meistbesuchten Städten in Ostdeutschland. Nirgendwo in Thüringen übernachten mehr ausländische Gäste als in Weimar. Und die sollen nun mit Regionalzügen zu den Top-Sehenswürdigkeiten gebracht werden?
Die Deutsche Bahn provoziert mit ihrer Streicharie, dass die Menschen wieder von der Schiene zur Straße abwandern. Wir brauchen einen schnellen Fernverkehr, der auch in Weimar hält.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke