Do, 12:24 Uhr
14.03.2013
kn-Forum: Wählerstimme
"Die Wählerstimme im Fokus der Wahlkämpfer", unter dieser Überschrift erreichte kn folgender Leserbrief.
Auf , sprach der Fuchs zum Hasen, hörst du nicht den Jäger blasen! Ähnlich kann man den längst begonnen Wahlkampf um die Wählerstimmen bezeichnen. Was bei mir haften blieb, ist die Unverfrorenheit von Herrn Münterfering, der es einst unverblümt auf den Punkt brachte, doch nicht alles was da vor den Wahlen erzählt wird auch noch zu glauben. Diese bittere Erfahrung haben die Wähler hinreichend gemacht. Ob es gelingt, wieder auf die Vergesslichkeit zu setzen bleibt fraglich. Agenda 2010 feiern, vor 10 Jahren haben das SPD und Grüne beschlossen und jetzt den Alleinanspruch auf soziale Gerechtigkeit zu beanspruchen, ist wohl doch ein starkes Stück. Diese Agenda hat in sozialer Hinsicht und der Verteilungsgerechtigkeit verheerende Folgen.
Zu keiner Zeit ist die Gesellschaft so auseinander gedriftet. Die Spaltung in Arm und Reich hat beängstigende Ausmaße. Allein der Niedriglohnsektor stürzt Millionen, vor allem Kinder, in Armut per Gesetz. Immer vor den Wahlen soll alles gerechter werden, für die Menschen da draußen sagen sie. Die Erfahrung ist leider eine ganz andere. Wie einst in uns bekannten Märchen, dort lockten Unheilbringer mit süßer Stimme, betörten all die Kleinen, aber auch die Großen. Schneewittchen biss in den roten Apfel und fiel doch hinein. Die Hexe im Knusperhaus, sie lockte die Kinder zum Lebkuchenschmaus. Der Wolf fraß sogar Kreide um lieblich zu schmeicheln, die sieben Geißlein, die glaubten dem Heucheln. Sie hoffen, dass hier viele Rotkäppchen sind und fächeln geschickt ihren Wahlkampfwind.
Es sollte uns schon misstrauisch machen, wenn sie uns so richtig "lieb" haben. An der sozialen Gerechtigkeit sparen geht nicht gut. Die Wirtschaft muss den Menschen dienen. Eine echte Agenda für soziale Gerechtigkeit ist überfällig, gute Arbeit, gerechte Löhne und Renten, soziale Sicherheit in allen Lebenslagen ist das Erfordernis für inneren Frieden und Demokratie. Es wäre gut und wichtig wenn endlich wieder mehr Wähler ihre Stimme dafür geben und genau hinsehen, wer tatsächlich dafür Politik macht, oder "Märchen" erzählt.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhAuf , sprach der Fuchs zum Hasen, hörst du nicht den Jäger blasen! Ähnlich kann man den längst begonnen Wahlkampf um die Wählerstimmen bezeichnen. Was bei mir haften blieb, ist die Unverfrorenheit von Herrn Münterfering, der es einst unverblümt auf den Punkt brachte, doch nicht alles was da vor den Wahlen erzählt wird auch noch zu glauben. Diese bittere Erfahrung haben die Wähler hinreichend gemacht. Ob es gelingt, wieder auf die Vergesslichkeit zu setzen bleibt fraglich. Agenda 2010 feiern, vor 10 Jahren haben das SPD und Grüne beschlossen und jetzt den Alleinanspruch auf soziale Gerechtigkeit zu beanspruchen, ist wohl doch ein starkes Stück. Diese Agenda hat in sozialer Hinsicht und der Verteilungsgerechtigkeit verheerende Folgen.
Zu keiner Zeit ist die Gesellschaft so auseinander gedriftet. Die Spaltung in Arm und Reich hat beängstigende Ausmaße. Allein der Niedriglohnsektor stürzt Millionen, vor allem Kinder, in Armut per Gesetz. Immer vor den Wahlen soll alles gerechter werden, für die Menschen da draußen sagen sie. Die Erfahrung ist leider eine ganz andere. Wie einst in uns bekannten Märchen, dort lockten Unheilbringer mit süßer Stimme, betörten all die Kleinen, aber auch die Großen. Schneewittchen biss in den roten Apfel und fiel doch hinein. Die Hexe im Knusperhaus, sie lockte die Kinder zum Lebkuchenschmaus. Der Wolf fraß sogar Kreide um lieblich zu schmeicheln, die sieben Geißlein, die glaubten dem Heucheln. Sie hoffen, dass hier viele Rotkäppchen sind und fächeln geschickt ihren Wahlkampfwind.
Es sollte uns schon misstrauisch machen, wenn sie uns so richtig "lieb" haben. An der sozialen Gerechtigkeit sparen geht nicht gut. Die Wirtschaft muss den Menschen dienen. Eine echte Agenda für soziale Gerechtigkeit ist überfällig, gute Arbeit, gerechte Löhne und Renten, soziale Sicherheit in allen Lebenslagen ist das Erfordernis für inneren Frieden und Demokratie. Es wäre gut und wichtig wenn endlich wieder mehr Wähler ihre Stimme dafür geben und genau hinsehen, wer tatsächlich dafür Politik macht, oder "Märchen" erzählt.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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