Mo, 15:38 Uhr
18.03.2013
Morgen wird weiter verhandelt
Nach achtwöchiger Unterbrechung geht morgen das Verfahren um illegale Wodka-Transporte aus der Leinefelder Firma "Bärenkrone" weiter. Vor dem Mühlhäuser Landgericht soll die Anhörung von Telefonmitschnitten fortgesetzt werden...
Zuletzt war Ende Januar 2013 verhandelt und dabei auch der Haftbefehl gegen den 38 Jahre alten Hauptangeklagten nach 15-monatiger Inhaftierung aufgehoben worden. Vorgeworfen werden den vier Angeklagten aus Thüringen und Nordrhein-Westfalen Betrügereien bei der Branntweinsteuer in großem Stile.
Die Wodka-Lieferungen aus Leinefelde im Sommer und Herbst 2011 sollen am Fiskus vorbei erfolgt sein. Seit August 2012 muss sich das Quartett wegen bandenmäßiger Steuerhehlerei verantworten. Den drei Männern und einer Frau wird zur Last gelegt, mit rund 90 000 Liter unversteuertem Wodka und Rohalkohol gehandelt und den Fiskus so um mehr als eine Million Euro betrogen zu haben.
Dabei geht es um 680 Liter Wodka, die von Leinefelde aus deutschlandweit vertrieben, vor allem nach Nordrhein-Westfalen gebracht worden sein sollen, und um 23 Fässer Rohalkohol aus Osteuropa, der unversteuert in 23 Containern unweit des Firmengeländes in Leinefelde gefunden wurde. Bei der einzigen angeklagten Frau handelt es sich um eine 43-Jährige aus Leinefelde, die die Buchhaltung im Unternehmen geführt hat. Drei der vier Angeklagten haben sich bereits zu den Vorwürfen geäußert.
Claudia Götze
Autor: redZuletzt war Ende Januar 2013 verhandelt und dabei auch der Haftbefehl gegen den 38 Jahre alten Hauptangeklagten nach 15-monatiger Inhaftierung aufgehoben worden. Vorgeworfen werden den vier Angeklagten aus Thüringen und Nordrhein-Westfalen Betrügereien bei der Branntweinsteuer in großem Stile.
Die Wodka-Lieferungen aus Leinefelde im Sommer und Herbst 2011 sollen am Fiskus vorbei erfolgt sein. Seit August 2012 muss sich das Quartett wegen bandenmäßiger Steuerhehlerei verantworten. Den drei Männern und einer Frau wird zur Last gelegt, mit rund 90 000 Liter unversteuertem Wodka und Rohalkohol gehandelt und den Fiskus so um mehr als eine Million Euro betrogen zu haben.
Dabei geht es um 680 Liter Wodka, die von Leinefelde aus deutschlandweit vertrieben, vor allem nach Nordrhein-Westfalen gebracht worden sein sollen, und um 23 Fässer Rohalkohol aus Osteuropa, der unversteuert in 23 Containern unweit des Firmengeländes in Leinefelde gefunden wurde. Bei der einzigen angeklagten Frau handelt es sich um eine 43-Jährige aus Leinefelde, die die Buchhaltung im Unternehmen geführt hat. Drei der vier Angeklagten haben sich bereits zu den Vorwürfen geäußert.
Claudia Götze