Sa, 10:55 Uhr
23.03.2013
Kein ausreichender Schutz
An der Bebra besteht in Sondershausen noch kein durchgängiger Schutz vor Hochwasser, so eine Sachstandsinformation vor dem Stadtrat in Sondershausen..
Es besteht kein ausreichender Hochwasserschutz entlang der Bebra vor allem oberhalb der Conrad-Röntgen-Straße. Dazu der teilweise desolate Zustand des Gewässers in diesem Bereich. Soll der Hochwasserschutz gewährt werden, muss viel Geld in die Hand genommen werden. Allein die Planungskosten werden sich auf 380.000 Euro belaufen.
Ziel ist bis Ende 2013 den Planfeststellung- und Genehmigungsbeschluss durch die untere Wasserbehörde des Kreises über die Bühne zu bekommen. Auch muss man sich noch die Zustimmung betroffener privater Anlieger einholen. Geschätzte Kosten für das Gesamtvorhaben werden sich auf rund fünf Millionen Euro belaufen. Mit dabei ein Rückhaltebecken im Oberlauf der Bebra. Diese Summe, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) könne die Stadt nicht in einem Ruck aufbringen. Das kann nur in Etappen erfolgen.
Das Problem des Hochwasserschutzes an der Bebra ist u.a. auch der hohe Grad der Befestigung in der Stadt. Neuste Ermittlungen gehen davon aus, dass innerhalb von 30 Minuten bei einem HQ 100 ein Wasserfluss von 15 Kubikmeter je Sekunde bringen könnte.
Ein ganz besonderes Nadelöhr stellt eben auch die Brücke am Gottesacker dar. Bei Starkregenfällen kann sich das Wasser dort aufstellen und über Langestraße sich in die Unterstadt ergießen. Es wäre nicht auszuschließen, dass im Bereich der Cruciskirche / ehemaliges Jugendklubhaus das Wasser bis zu zwei Meter Höhe steigen könnte.
Geprüft wird, wie so ein Hochwasser abgeleitet werden könnte. Das Pumpwerk des TAZ in diesem Bereich wäre vollständig überfordert. Bereits 2004 war man schon mal bei einem Starkregen an die Grenzen gekommen.
Der Bau der Brücke am Gottesacker wird etwa 350.000 Euro kosten, davon sind 350.000 reine Baukosten. Der Rest sind Planungskosten und sonstige Kosten. Zu 70 Prozent wird die Maßnahme durch die Aufbaubank gefördert. Am 14. Dezember soll die Brücke fertig sein. Der marode Fußweg im Bereich der Gottesackergasse könne aus Kostengründen nur im Bereich der unmittelbaren Brücke saniert werden, so Kreyer.
Autor: khhEs besteht kein ausreichender Hochwasserschutz entlang der Bebra vor allem oberhalb der Conrad-Röntgen-Straße. Dazu der teilweise desolate Zustand des Gewässers in diesem Bereich. Soll der Hochwasserschutz gewährt werden, muss viel Geld in die Hand genommen werden. Allein die Planungskosten werden sich auf 380.000 Euro belaufen.
Ziel ist bis Ende 2013 den Planfeststellung- und Genehmigungsbeschluss durch die untere Wasserbehörde des Kreises über die Bühne zu bekommen. Auch muss man sich noch die Zustimmung betroffener privater Anlieger einholen. Geschätzte Kosten für das Gesamtvorhaben werden sich auf rund fünf Millionen Euro belaufen. Mit dabei ein Rückhaltebecken im Oberlauf der Bebra. Diese Summe, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) könne die Stadt nicht in einem Ruck aufbringen. Das kann nur in Etappen erfolgen.
Das Problem des Hochwasserschutzes an der Bebra ist u.a. auch der hohe Grad der Befestigung in der Stadt. Neuste Ermittlungen gehen davon aus, dass innerhalb von 30 Minuten bei einem HQ 100 ein Wasserfluss von 15 Kubikmeter je Sekunde bringen könnte.
Ein ganz besonderes Nadelöhr stellt eben auch die Brücke am Gottesacker dar. Bei Starkregenfällen kann sich das Wasser dort aufstellen und über Langestraße sich in die Unterstadt ergießen. Es wäre nicht auszuschließen, dass im Bereich der Cruciskirche / ehemaliges Jugendklubhaus das Wasser bis zu zwei Meter Höhe steigen könnte.
Geprüft wird, wie so ein Hochwasser abgeleitet werden könnte. Das Pumpwerk des TAZ in diesem Bereich wäre vollständig überfordert. Bereits 2004 war man schon mal bei einem Starkregen an die Grenzen gekommen.
Der Bau der Brücke am Gottesacker wird etwa 350.000 Euro kosten, davon sind 350.000 reine Baukosten. Der Rest sind Planungskosten und sonstige Kosten. Zu 70 Prozent wird die Maßnahme durch die Aufbaubank gefördert. Am 14. Dezember soll die Brücke fertig sein. Der marode Fußweg im Bereich der Gottesackergasse könne aus Kostengründen nur im Bereich der unmittelbaren Brücke saniert werden, so Kreyer.

