Do, 12:59 Uhr
28.03.2013
Arbeitsmarkt-Reaktionen (2)
Die positive Grundtendenz hält an. 107.034 Arbeitslose – 2.703 weniger als im Februar – meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Und wie beurteilt das die THüringer Wirtschaft...
Die Arbeitslosenquote beträgt nun 9,2 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (ebenfalls 9,2 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 1.383 gesunken. Der Arbeitsmarkt zeigt sich trotz der schwächeren Wirtschaftsentwicklung und des langen Winters weiterhin sehr robust, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Daten. Die obligatorische Frühjahrsbelebung falle jedoch etwas schwächer aus als in den vergangenen Jahren. So sei im März 2012 noch ein Rückgang der Arbeitslosenzahl von knapp 6.000 Personen verzeichnet worden.
Die neu aufgeflammte EU-Schuldenkrise und die andauernde politische Zitterpartie in Italien sorgen bei den Unternehmen für zusätzliche Verunsicherung. Größere Sprünge am Arbeitsmarkt bleiben da wohl eher aus, schätzt Grusser ein. Insbesondere bei den Industrieunternehmen, die schwerpunktmäßig in den Euroraum exportieren, sei die wachsende Skepsis zu spüren. Investitionen und damit verbundene Produktionsausweitungen sowie Neueinstellungen würden weiterhin auf Eis liegen.
Der IHK-Chef geht deshalb in den nächsten Monaten nur von einer geringen Belebung der Arbeitsmarktentwicklung aus und rechnet nicht damit, dass die Marke von 100.000 Jobsuchenden schnell unterschritten wird.
Autor: redDie Arbeitslosenquote beträgt nun 9,2 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres (ebenfalls 9,2 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit um 1.383 gesunken. Der Arbeitsmarkt zeigt sich trotz der schwächeren Wirtschaftsentwicklung und des langen Winters weiterhin sehr robust, kommentiert Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die aktuellen Daten. Die obligatorische Frühjahrsbelebung falle jedoch etwas schwächer aus als in den vergangenen Jahren. So sei im März 2012 noch ein Rückgang der Arbeitslosenzahl von knapp 6.000 Personen verzeichnet worden.
Die neu aufgeflammte EU-Schuldenkrise und die andauernde politische Zitterpartie in Italien sorgen bei den Unternehmen für zusätzliche Verunsicherung. Größere Sprünge am Arbeitsmarkt bleiben da wohl eher aus, schätzt Grusser ein. Insbesondere bei den Industrieunternehmen, die schwerpunktmäßig in den Euroraum exportieren, sei die wachsende Skepsis zu spüren. Investitionen und damit verbundene Produktionsausweitungen sowie Neueinstellungen würden weiterhin auf Eis liegen.
Der IHK-Chef geht deshalb in den nächsten Monaten nur von einer geringen Belebung der Arbeitsmarktentwicklung aus und rechnet nicht damit, dass die Marke von 100.000 Jobsuchenden schnell unterschritten wird.