Sa, 00:31 Uhr
30.03.2013
Station auch in Sondershausen
Der Hörende Fußmarsch kommt im April nach Sondershausen. Was sich dahinter versteckt, hat kn erfahren.
Am Abend des 9. April 2013 kommt der Hörende Fußmarsch nach Sondershausen und macht hier Station. Eine Gruppe von Thüringern, die parteilich nicht gebunden ist, möchte vom 1. April bis 31. Mai 2013 folgendes Anliegen zu Fuß ins Land tragen und zur Diskussion stellen.
Sie fragen sich:
Was machen wir eigentlich wenn Teile unserer Gesellschaft ausfallen, die bislang wie selbstverständlich funktionieren? Was machen wir...
... wenn, aus welchen Gründen auch immer, die Stromversorgung oder auch nur die elektronische Datenverarbeitung einschließlich des Internet ausfällt oder fehlerhaft funktioniert?
... wenn die globale Finanzwirtschaft schwächelt oder Staaten insolvent werden und keine Zuschüsse aus Berlin oder Brüssel in die Städte und Gemeinden kommen?
... wenn soziale Sicherungssysteme nicht mehr bezahlbar sind, oder aus demographischen Gründen ausfallen?
... wenn wegen der weltweiten Verknappung und aufwendigeren Gewinnung zum Beispiel das Benzin 6,- Euro und das Heizöl 3,- Euro pro Liter kostet?
... wenn unsere Exportartikel nicht mehr absetzbar sind und der globalisierte Warenstrom des Imports von Lebensmitteln, Rohstoffen, Konsumgütern und anderem ins Stocken gerät?
Es geht dabei nicht darum, Schwarzmalerei zu betreiben oder Katastrophen herbeizureden. Vielmehr will der Marsch nach Lösungsansätzen suchen und sie sichtbar machen. Der Marsch möchte die Fähigkeit der Regionen stärken, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung im Bedarfsfall aus eigenen Ressourcen decken zu können.
Zu diesen Fragen haben die Marschierer weder Patentrezepte noch fertige Lösungen.
Sie gehen jedoch davon aus, dass die Kompetenz und die Kraft, sich solchen Herausforderungen zu stellen, in Thüringen vorhanden ist. Daher unternehmen sie auf der Suche nach den Stärken der Region keine Propagandatour sondern einen "Hörenden Fußmarsch". Sie wollen konstruktive und positive Beispiele von regionaler Wertschöpfung und lokaler Daseinsvorsorge entdecken und bekannt machen.
Bereits acht Thüringer Landräte, mehrere (Ober-) Bürgermeister, verschiedene Unternehmer und andere Verantwortungsträger haben sich zur Teilnahme angemeldet und stellen sich den Fragen des Marsches.
Am Dienstag, dem 9. April laden die Marschierer, das Netzwerk "Unsere Region 2050 - nachhaltig, gesund und fair leben" und der Bürgermeister, Herr Kreyer, um 18 Uhr zu einer öffentlichen Gesprächsrunde in den Trausaal des Rathauses, Markt 7 in Sondershausen ein. In dieser Runde werden das Netzwerk und positive Beispiele für lokale Daseinfürsorge in Sondershausen vorgestellt. Schwerpunkt wird das Gespräch mit den Gästen sein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Nähere Informationen unter
www.hoerender-fussmarsch.de Telefon: 0175 2441782
Ansprechpartner vor Ort sind:
Angela Böhme, (0 36 32) 62 25 12, boehme@sondershausen.de
René Most, (0 36 32) 57 92 92, sjr.jib@web.de
Autor: khhAm Abend des 9. April 2013 kommt der Hörende Fußmarsch nach Sondershausen und macht hier Station. Eine Gruppe von Thüringern, die parteilich nicht gebunden ist, möchte vom 1. April bis 31. Mai 2013 folgendes Anliegen zu Fuß ins Land tragen und zur Diskussion stellen.
Sie fragen sich:
Was machen wir eigentlich wenn Teile unserer Gesellschaft ausfallen, die bislang wie selbstverständlich funktionieren? Was machen wir...
... wenn, aus welchen Gründen auch immer, die Stromversorgung oder auch nur die elektronische Datenverarbeitung einschließlich des Internet ausfällt oder fehlerhaft funktioniert?
... wenn die globale Finanzwirtschaft schwächelt oder Staaten insolvent werden und keine Zuschüsse aus Berlin oder Brüssel in die Städte und Gemeinden kommen?
... wenn soziale Sicherungssysteme nicht mehr bezahlbar sind, oder aus demographischen Gründen ausfallen?
... wenn wegen der weltweiten Verknappung und aufwendigeren Gewinnung zum Beispiel das Benzin 6,- Euro und das Heizöl 3,- Euro pro Liter kostet?
... wenn unsere Exportartikel nicht mehr absetzbar sind und der globalisierte Warenstrom des Imports von Lebensmitteln, Rohstoffen, Konsumgütern und anderem ins Stocken gerät?
Es geht dabei nicht darum, Schwarzmalerei zu betreiben oder Katastrophen herbeizureden. Vielmehr will der Marsch nach Lösungsansätzen suchen und sie sichtbar machen. Der Marsch möchte die Fähigkeit der Regionen stärken, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung im Bedarfsfall aus eigenen Ressourcen decken zu können.
Zu diesen Fragen haben die Marschierer weder Patentrezepte noch fertige Lösungen.
Sie gehen jedoch davon aus, dass die Kompetenz und die Kraft, sich solchen Herausforderungen zu stellen, in Thüringen vorhanden ist. Daher unternehmen sie auf der Suche nach den Stärken der Region keine Propagandatour sondern einen "Hörenden Fußmarsch". Sie wollen konstruktive und positive Beispiele von regionaler Wertschöpfung und lokaler Daseinsvorsorge entdecken und bekannt machen.
Bereits acht Thüringer Landräte, mehrere (Ober-) Bürgermeister, verschiedene Unternehmer und andere Verantwortungsträger haben sich zur Teilnahme angemeldet und stellen sich den Fragen des Marsches.
Am Dienstag, dem 9. April laden die Marschierer, das Netzwerk "Unsere Region 2050 - nachhaltig, gesund und fair leben" und der Bürgermeister, Herr Kreyer, um 18 Uhr zu einer öffentlichen Gesprächsrunde in den Trausaal des Rathauses, Markt 7 in Sondershausen ein. In dieser Runde werden das Netzwerk und positive Beispiele für lokale Daseinfürsorge in Sondershausen vorgestellt. Schwerpunkt wird das Gespräch mit den Gästen sein.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Nähere Informationen unter
www.hoerender-fussmarsch.de Telefon: 0175 2441782
Ansprechpartner vor Ort sind:
Angela Böhme, (0 36 32) 62 25 12, boehme@sondershausen.de
René Most, (0 36 32) 57 92 92, sjr.jib@web.de

