Di, 11:45 Uhr
02.04.2013
Sonderausstellung Kinderkurs
Jüngst wurde im Panorama-Museum Bad Frankenhausen die Sonderausstellung mit Arbeiten des Panorama-Kinderkurses eröffnet. Wie die Ausstellung angekommen ist, hat kn von Fred Böhme vom Panorama erfahren.
Auch die letzte Filmveranstaltung am 22. März mit In guten Händen” erfreute sich einer großen Nachfrage. Mit 74 Gästen war auch diese Aufführung beinahe ausverkauft.
Einen Tag später wurde in der Studiogalerie unseres Museums die Sonderausstellung mit Arbeiten des Panorama-Kinderkurses eröffnet. Anwesend waren dazu überwiegend die jungen Aussteller und deren Eltern. Trotzdem waren die Kinder äußerst aufgeregt, als sie den Anwesenden ihre Werke vorstellen sollten, denn dieses Mal waren es die Kinder selbst und kein Erwachsener, die den Großteil der Eröffnung zu bestreiten hatten. Moritz klammerte sich an seinen Zettel fest und las seine Ausführungen zum Radierprojekt ab. Er erzählte von den Naturstudien an der Oberkirche und den nachfolgenden Versuchen, eine Kaltnadelradierung auf Acrylglas auszuführen.
Fatima spricht, Foto Rechteinhaber: Angela Böhme
Von den Schwierigkeiten mit dem Material, dessen Widerspenstigkeit und den Problemen mit der angeklebten Druckfarbe, die sich anfangs nicht von der Platte wischen ließ, schwieg er allerdings. Erst mit diesem Wissen kann man allerdings ermessen, was den Kindern bei der Ausfrührung dieser Werke alles abverlangt wurde. Fatima stellte die Op-Art-Variationen des Kurses vor, wobei sie etwas über die Op-Art im Allgemeinen sagte. Und Vincent, der Kleinste der Sprecher und Hauptpreisträger der letzten JugendKunstBiennale, erzählte etwas von seiner Arbeit für diesen Wettbewerb. Der Kursleiter ergänzte hin und wieder die Ausführungen durch einige Bemerkungen, war doch diese Situation für die Kinder äußerst ungewohnt und eine echte Herausforderung.
Danach war Eva mit ihrer Klarinette an der Reihe. Sie bot ein sehr schönes Stück Musik und es war ihr anzumerken, dass sie durch ihre Auftrittserfahrungen an der Musikschule weit weniger befangen war als ihre Mitstreiter. Dann erst wurde die Ausstellung mit Apfelsaft und mitgebrachtem Kuchen für die Anwesenden zünftig eröffnet.
Diese Schau zeigt die gesamten Wettbewerbsbeiträge zur letztjährigen JugendKunstBiennale einschließlich der gesamten Nebenproduktion, denn eingereicht werden konnte schließlich nur jeweils ein einziges Werk. Dass sich seinerzeit die Mühe gelohnt hatte, zeigen diese zum Teil sehr schönen Werke, die bei diesem Kunstwettbewerb auch eine Reihe Preise erringen konnten. Vincent erhielt damals den 1. Preis in der Altersgruppe der jüngsten Teilnehmer für sein Bild mit den beiden Fußballspielern vor der Bad Frankenhäuser Oberkirche, Damaris für ihre Serie mit Darstellungen von Kinderkursmitgliedern einen 2. Preis bei den Großen und dazu gab es noch eine Reihe Sonderpreise.
Neben diesen Werken zeigt die Ausstellung faszinierenden Figurenstudien, wo die jungen Künstler Kinder aus ihrer Runde zu zeichnen hatten. Weiterhin werden die oben erwähnten Radierungen und eine Reihe von Versuchen, sich mit zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen, die in der letzten Zeit entstanden sind, vorgestellt. Neben den Op-Art-Bildern sind auch abstrakte Kompositionen und eine Serie mit piktogrammartigen Bildern zu sehen. Dabei ist insbesondere die Umsetzung der comicartigen Bildgeschichte über zwei Menschen, die sich begegnen, annähern, in Liebe zueinander entflammen und sich doch dann wieder von einander entfremden, besonders bemerkenswert.
Die bisherigen Reaktionen auf diese Ausstellung sind äußerst positiv. Anna Baumgart schrieb beispielsweise: Total schön ist es hier!!! Brigitte Steindorf und Dr. H. Strauch notierten: Ein tolles Lob für die jungen Künstler. Die Harmonie und der Ernst des Lebens haben alle Kursteilnehmer zum Ausdruck gebracht. Macht weiter so!
Besucher in der Ausstellung, Foto Rechteinhaber: Angela Böhme
Natürlich und das macht den besonderen Reiz dieser Werke aus, sind sie auch überaus heiter, faszinieren durch ihren unverstellten Blick auf die Welt und zeichnen sich ebenfalls durch eine ordentliche Portion Humor aus. Bis 26. Mai ist diese Schau während der Öffnungszeiten des Museums geöffnet. Der Eintritt dazu ist frei.
Text: Fred Böhme
Autor: khhAuch die letzte Filmveranstaltung am 22. März mit In guten Händen” erfreute sich einer großen Nachfrage. Mit 74 Gästen war auch diese Aufführung beinahe ausverkauft.
Einen Tag später wurde in der Studiogalerie unseres Museums die Sonderausstellung mit Arbeiten des Panorama-Kinderkurses eröffnet. Anwesend waren dazu überwiegend die jungen Aussteller und deren Eltern. Trotzdem waren die Kinder äußerst aufgeregt, als sie den Anwesenden ihre Werke vorstellen sollten, denn dieses Mal waren es die Kinder selbst und kein Erwachsener, die den Großteil der Eröffnung zu bestreiten hatten. Moritz klammerte sich an seinen Zettel fest und las seine Ausführungen zum Radierprojekt ab. Er erzählte von den Naturstudien an der Oberkirche und den nachfolgenden Versuchen, eine Kaltnadelradierung auf Acrylglas auszuführen.
Fatima spricht, Foto Rechteinhaber: Angela Böhme
Von den Schwierigkeiten mit dem Material, dessen Widerspenstigkeit und den Problemen mit der angeklebten Druckfarbe, die sich anfangs nicht von der Platte wischen ließ, schwieg er allerdings. Erst mit diesem Wissen kann man allerdings ermessen, was den Kindern bei der Ausfrührung dieser Werke alles abverlangt wurde. Fatima stellte die Op-Art-Variationen des Kurses vor, wobei sie etwas über die Op-Art im Allgemeinen sagte. Und Vincent, der Kleinste der Sprecher und Hauptpreisträger der letzten JugendKunstBiennale, erzählte etwas von seiner Arbeit für diesen Wettbewerb. Der Kursleiter ergänzte hin und wieder die Ausführungen durch einige Bemerkungen, war doch diese Situation für die Kinder äußerst ungewohnt und eine echte Herausforderung.
Danach war Eva mit ihrer Klarinette an der Reihe. Sie bot ein sehr schönes Stück Musik und es war ihr anzumerken, dass sie durch ihre Auftrittserfahrungen an der Musikschule weit weniger befangen war als ihre Mitstreiter. Dann erst wurde die Ausstellung mit Apfelsaft und mitgebrachtem Kuchen für die Anwesenden zünftig eröffnet.
Diese Schau zeigt die gesamten Wettbewerbsbeiträge zur letztjährigen JugendKunstBiennale einschließlich der gesamten Nebenproduktion, denn eingereicht werden konnte schließlich nur jeweils ein einziges Werk. Dass sich seinerzeit die Mühe gelohnt hatte, zeigen diese zum Teil sehr schönen Werke, die bei diesem Kunstwettbewerb auch eine Reihe Preise erringen konnten. Vincent erhielt damals den 1. Preis in der Altersgruppe der jüngsten Teilnehmer für sein Bild mit den beiden Fußballspielern vor der Bad Frankenhäuser Oberkirche, Damaris für ihre Serie mit Darstellungen von Kinderkursmitgliedern einen 2. Preis bei den Großen und dazu gab es noch eine Reihe Sonderpreise.
Neben diesen Werken zeigt die Ausstellung faszinierenden Figurenstudien, wo die jungen Künstler Kinder aus ihrer Runde zu zeichnen hatten. Weiterhin werden die oben erwähnten Radierungen und eine Reihe von Versuchen, sich mit zeitgenössischer Kunst auseinander zu setzen, die in der letzten Zeit entstanden sind, vorgestellt. Neben den Op-Art-Bildern sind auch abstrakte Kompositionen und eine Serie mit piktogrammartigen Bildern zu sehen. Dabei ist insbesondere die Umsetzung der comicartigen Bildgeschichte über zwei Menschen, die sich begegnen, annähern, in Liebe zueinander entflammen und sich doch dann wieder von einander entfremden, besonders bemerkenswert.
Die bisherigen Reaktionen auf diese Ausstellung sind äußerst positiv. Anna Baumgart schrieb beispielsweise: Total schön ist es hier!!! Brigitte Steindorf und Dr. H. Strauch notierten: Ein tolles Lob für die jungen Künstler. Die Harmonie und der Ernst des Lebens haben alle Kursteilnehmer zum Ausdruck gebracht. Macht weiter so!
Besucher in der Ausstellung, Foto Rechteinhaber: Angela Böhme
Natürlich und das macht den besonderen Reiz dieser Werke aus, sind sie auch überaus heiter, faszinieren durch ihren unverstellten Blick auf die Welt und zeichnen sich ebenfalls durch eine ordentliche Portion Humor aus. Bis 26. Mai ist diese Schau während der Öffnungszeiten des Museums geöffnet. Der Eintritt dazu ist frei.
Text: Fred Böhme

