Mi, 10:09 Uhr
03.04.2013
Jede Menge "Müll"
Müll, oder korrekt ausgedrückt, Abfall gehört zu unserem täglichen Leben. Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass der ständig mehr wird. Ist dem aber auch so?
Im Jahr 2011 wurden in Thüringen rund 885.000 Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist damit das Abfallaufkommen gegenüber dem Jahr zuvor um rund 12.000 Tonnen bzw. um 1,4 Prozent angestiegen.
Je Einwohner waren das im Jahr 2011 durchschnittlich 398 Kilogramm Haushaltsabfälle; 7 Kilogramm mehr als im Jahr zuvor, jedoch 56 Kilogramm weniger als im bundesweiten Durchschnitt. Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Thüringen setzte sich überwiegend aus Hausmüll, getrennt erfassten Wertstoffen, organischen Abfällen und Sperrmüll zusammen.
Auf den von der öffentlichen Müllabfuhr eingesammelten Hausmüll entfielen 337.5000 Tonnen oder 152 Kilogramm je Einwohner. Mehr als die Hälfte (461 Tausend Tonnen) der in den Haushalten eingesammelten Abfälle wurden im Jahr 2011 getrennt gesammelt (52,1 Prozent). Dies waren knapp 9.000 Tonnen bzw. 2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Davon waren rund 292.000 Tonnen getrennt erfasste Wertstoffe, wie Papier, Glas und gemischte Verpackungen und ca. 169.000 Tonnen organische Abfälle. An Sperrmüll wurden außerdem 78.000 Tonnen von den Haushalten abgeholt. Von den insgesamt eingesammelten Haushaltsabfällen wurden mehr als 54 Prozent der Verwertung zugeführt.
In den kreisfreien Städten und Landkreisen fielen die eingesammelten Mengen sehr unterschiedlich aus. Unter den kreisfreien Städten Thüringens wies die Stadt Weimar mit 202,3 Kilogramm je Einwohner die höchste Hausmüllmenge auf. Am geringsten war sie mit 129,0 Kilogramm in der Stadt Eisenach. Dagegen betrug die Hausmüllmenge je Einwohner in den Landkreisen durchschnittlich 145,9 Kilogramm. Am höchsten war sie mit 217,2 Kilogramm im Weimarer Land, am niedrigsten mit 77,7 Kilogramm im Landkreis Gotha.
Im Landkreis Nordhausen fielen im Berichtszeitraum etwas mehr als 39.000 Tonnen Abfall an, im Landkreis Eichsfeld waren es rund 36.000 Tonnen und im Kyffhäuserkreis wurden knapp 32.000 Tonnen eingesammelt und abgegeben.
Autor: redIm Jahr 2011 wurden in Thüringen rund 885.000 Tonnen Haushaltsabfälle eingesammelt. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik ist damit das Abfallaufkommen gegenüber dem Jahr zuvor um rund 12.000 Tonnen bzw. um 1,4 Prozent angestiegen.
Je Einwohner waren das im Jahr 2011 durchschnittlich 398 Kilogramm Haushaltsabfälle; 7 Kilogramm mehr als im Jahr zuvor, jedoch 56 Kilogramm weniger als im bundesweiten Durchschnitt. Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Thüringen setzte sich überwiegend aus Hausmüll, getrennt erfassten Wertstoffen, organischen Abfällen und Sperrmüll zusammen.
Auf den von der öffentlichen Müllabfuhr eingesammelten Hausmüll entfielen 337.5000 Tonnen oder 152 Kilogramm je Einwohner. Mehr als die Hälfte (461 Tausend Tonnen) der in den Haushalten eingesammelten Abfälle wurden im Jahr 2011 getrennt gesammelt (52,1 Prozent). Dies waren knapp 9.000 Tonnen bzw. 2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Davon waren rund 292.000 Tonnen getrennt erfasste Wertstoffe, wie Papier, Glas und gemischte Verpackungen und ca. 169.000 Tonnen organische Abfälle. An Sperrmüll wurden außerdem 78.000 Tonnen von den Haushalten abgeholt. Von den insgesamt eingesammelten Haushaltsabfällen wurden mehr als 54 Prozent der Verwertung zugeführt.
In den kreisfreien Städten und Landkreisen fielen die eingesammelten Mengen sehr unterschiedlich aus. Unter den kreisfreien Städten Thüringens wies die Stadt Weimar mit 202,3 Kilogramm je Einwohner die höchste Hausmüllmenge auf. Am geringsten war sie mit 129,0 Kilogramm in der Stadt Eisenach. Dagegen betrug die Hausmüllmenge je Einwohner in den Landkreisen durchschnittlich 145,9 Kilogramm. Am höchsten war sie mit 217,2 Kilogramm im Weimarer Land, am niedrigsten mit 77,7 Kilogramm im Landkreis Gotha.
Im Landkreis Nordhausen fielen im Berichtszeitraum etwas mehr als 39.000 Tonnen Abfall an, im Landkreis Eichsfeld waren es rund 36.000 Tonnen und im Kyffhäuserkreis wurden knapp 32.000 Tonnen eingesammelt und abgegeben.
