Do, 00:09 Uhr
04.04.2013
480 Jahre Grundsteinlegung
Mit einer neuen Sondersausstellung im Regionalmuseum Bad Frankenhausen erinnert man an ein besonderes Datum von Schloss Frankenhausen. Dazu erreichte kn folgende Information aus dem Regionalmuseum Bad Frankenhausen.
Am Sonntag den 14. April eröffnet im Festsaal von Schloss Bad Frankenhausen um 14:00 Uhr die neue Ausstellung. Erste Informationen dazu sollen Sie schon mal neugierig machen:
Die Baugeschichte des heutigen Schloss Frankenhausen begann 1533. An Stelle eines im Bauernkrieg 1525 geplünderten und baulich in Mitleidenschaft gezogenen Vorgängerbaues ließ Graf Heinrich XXXIV. von Schwarzburg (reg. 1533-1537) ein Renaissanceschloss errichten. Während es im 16. Jh. zwei Grafen des Hauses Schwarzburg als Residenzschloss diente, beschränkte sich seine Verwendung in den kommenden Jahrhunderten auf die Funktion einer Nebenresidenz oder die Unterbringung von Behörden. Mit der Errichtung des Jagd- und Lustschlosses Rathsfeld 1694 bis 1699 nahmen die schwarzburgisch - rudolstädtischen Landesherren bevorzugt hier ihren Wohnsitz, wenn sie sich in ihren hiesigen Landesteilen aufhielten. Nach dem Ausklang der Monarchie und der Abdankung von Fürst Günther Viktor von Schwarzburg - Rudolstadt (1852-1925) im November 1918 wurde das Residenzschloss Frankenhausen mit Schlossgarten und Nebengebäuden im folgenden Jahr dem Stiftungsvermögen der Günther-Stiftung für die Unterherrschaft des Freistaates Schwarzburg- Rudolstadt zugeeignet. Auf Vorschlag von Landrat Emil August Reinbrecht (1882-1929) fasste der Stiftungsrat im Mai 1920 den Beschluss zur Gründung eines Museums und bestimmte schließlich zu dessen Heimstatt Schloss Frankenhausen.
Schloss Bad Frankenhausen um 1998
Die neue Sonderausstellung des Regionalmuseums Bad Frankenhausen gibt Einblicke in 480 Jahre Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses. Präsentiert werden Sammlungsobjekte, die, z. B. das fürstliche Wappen, einst in oder am Schloss zu sehen waren. Ausgehend vom Bauherren Graf Heinrich XXXIV. werden ausgewählte Angehörige des Hauses Schwarzburg vorgestellt, deren Leben Spuren in Stadt und Region hinterlassen haben.
Schloss Bad Frankenhausen, Schlosskapelle und Schlossgärtnerei vor 1950
So z. B. die Leidenschaft des Fotografierens von Fürstin Anna Luise und ihre Beziehung zum Atelier "Hoffotograf Paul Bark" oder der geplante Prinzenraub des Prinzen Sizzo, einem Ereignis, das einer Höhle im Kyffhäusergebirge ihren Namen gab. Zahlreiche Objekte, die in Beziehung zum Schloss und seinen einstigen Besitzern, den Grafen und ab 1710 Fürsten von Schwarzburg - Rudolstadt, stehen, wurden in Familien der Stadt und den umliegenden Dörfern bewahrt und schließlich dem Museum zur dauerhaften Bewahrung anvertraut.
Autor: khhAm Sonntag den 14. April eröffnet im Festsaal von Schloss Bad Frankenhausen um 14:00 Uhr die neue Ausstellung. Erste Informationen dazu sollen Sie schon mal neugierig machen:
Die Baugeschichte des heutigen Schloss Frankenhausen begann 1533. An Stelle eines im Bauernkrieg 1525 geplünderten und baulich in Mitleidenschaft gezogenen Vorgängerbaues ließ Graf Heinrich XXXIV. von Schwarzburg (reg. 1533-1537) ein Renaissanceschloss errichten. Während es im 16. Jh. zwei Grafen des Hauses Schwarzburg als Residenzschloss diente, beschränkte sich seine Verwendung in den kommenden Jahrhunderten auf die Funktion einer Nebenresidenz oder die Unterbringung von Behörden. Mit der Errichtung des Jagd- und Lustschlosses Rathsfeld 1694 bis 1699 nahmen die schwarzburgisch - rudolstädtischen Landesherren bevorzugt hier ihren Wohnsitz, wenn sie sich in ihren hiesigen Landesteilen aufhielten. Nach dem Ausklang der Monarchie und der Abdankung von Fürst Günther Viktor von Schwarzburg - Rudolstadt (1852-1925) im November 1918 wurde das Residenzschloss Frankenhausen mit Schlossgarten und Nebengebäuden im folgenden Jahr dem Stiftungsvermögen der Günther-Stiftung für die Unterherrschaft des Freistaates Schwarzburg- Rudolstadt zugeeignet. Auf Vorschlag von Landrat Emil August Reinbrecht (1882-1929) fasste der Stiftungsrat im Mai 1920 den Beschluss zur Gründung eines Museums und bestimmte schließlich zu dessen Heimstatt Schloss Frankenhausen.
Schloss Bad Frankenhausen um 1998
Die neue Sonderausstellung des Regionalmuseums Bad Frankenhausen gibt Einblicke in 480 Jahre Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses. Präsentiert werden Sammlungsobjekte, die, z. B. das fürstliche Wappen, einst in oder am Schloss zu sehen waren. Ausgehend vom Bauherren Graf Heinrich XXXIV. werden ausgewählte Angehörige des Hauses Schwarzburg vorgestellt, deren Leben Spuren in Stadt und Region hinterlassen haben.
Schloss Bad Frankenhausen, Schlosskapelle und Schlossgärtnerei vor 1950
So z. B. die Leidenschaft des Fotografierens von Fürstin Anna Luise und ihre Beziehung zum Atelier "Hoffotograf Paul Bark" oder der geplante Prinzenraub des Prinzen Sizzo, einem Ereignis, das einer Höhle im Kyffhäusergebirge ihren Namen gab. Zahlreiche Objekte, die in Beziehung zum Schloss und seinen einstigen Besitzern, den Grafen und ab 1710 Fürsten von Schwarzburg - Rudolstadt, stehen, wurden in Familien der Stadt und den umliegenden Dörfern bewahrt und schließlich dem Museum zur dauerhaften Bewahrung anvertraut.

