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Do, 08:46 Uhr
04.04.2013

Schwieriger Spielbetrieb

Das Wetter bereitet den Fußballern im Punktspielbetrieb arge Schwierigkeiten. Jetzt wurden dazu vom Kreisfußballausschuss Nordthüringen einige Beschlüsse gefasst.

Auf der außerordentlichen Sitzung des Vorstands des NTKFA am 02.04. wurden auf Grund der Menge an Nochholespielen folgende Entscheidungen getroffen:

1. Wenn an den kommenden Wochenenden zum wiederholten Male Sportplätze durch deren Platzeigentümer (z.B. die Gemeinde) gesperrt werden und die Vereine keine Möglichkeiten für einen geeigneten Ausweichplatz zum angesetzten Spieltermin bringen können, behält sich der KFA (Spiel-, Jugend- und Frauen/Mädchenausschuss) vor, die angesetzten Spiele nach § 8 Ziffer 4 Abs. 5 TFV-Spielordnung auch auf einem anderen, auch neutralen Platz durchzuführen. Diese Ansetzungen können kurzfristig vorgenommen werden, da der Spieltermin ja feststeht, eventuell nur Ort und Anstoßzeit geändert werden muss.

2. Ferner wird in der nächsten ordentlichen Vorstandssitzung am 22.04.2013 die Einführung von Nachholespieltagen an Mittwochsterminen im Mai oder Juni beschlossen.

3. Für Frauenmannschaften wurden der 8./9./10./11./12. Mai sowie der 17./18./19./20. Mai als Nachholespieltage per Beschluss festgelegt.

Andernfalls lässt der Rahmenspielplan nicht mehr umsetzen. Alle Vereine werden angehalten, selbstständig über Lösungen nachzudenken und entsprechend Vorschläge für Ausweichplätze und Nachholetermine unter der Woche zu machen.

Michael Fricke
Vorsitzender Öffentlichkeitsausschuss
Kreisfußballausschuss Nordthüringen
Autor: khh

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Kommentare
Harzer_Wolf
04.04.2013, 09:07 Uhr
Großkreis
Langsam wird es lachhaft. Wenn der NTKFA "Eier" hätte, würde man einfach die Saison um 2 Wochen verlängern. Es gibt nicht so viele Spieler hier im Landkreis, die im Juni noch für Ihre jeweiligen Nationalmannschaften WM-Qualifikationsspiele bestreiten müssen. Und sonst findet man für die betroffenen Gemeinschaften wie Eintracht Berbisleben, Lokomotive Mörbach und den FC Possen bestimmt Lösungen.

Wenn die Plätze nicht bespielbar sind, dann sind diese das meist auch nicht. Ich habe am Wochenende in Windehausen an der Linie gestanden und dort hat man den Platz erstmal zum Kartoffelacker gemacht. Anstatt den Vereinen Auflagen zu geben, sollte man lieber im Juni Fußball spielen. Und bitte - das Argument mit dem Melden von Kreismeister zieht nicht. Das geht auch 14 Tage später.

Vielleicht sollte man im kommenden Spieljahr daraus lernen? Es fängt damit an, das man in einer 9er Männerstaffel an einem Spieltag nicht zwei Spiele austrägt und 5 Mannschaften haben spielfrei. Es geht weiter damit, das man in einer B-Junioren-Staffel mit 6 Mannschaften die Rückrunde ( 4 Spieltage ) im März ansetzt und am 6. April offiziell fertig wäre.

Aber um den Spielplan einzuhalten der in Stein gemeißelt vorgegeben ist, werden die tollsten Aktionen gestartet. So mußte Werther am Samstag sein HEIM-Punkt- und Pokalspiel gegen Artern in Bad Frankenhausen austragen und verlor. Nicht nur die Punkte und die Finalteilnahme sondern auch Zuschauereinahmen, Einnahmen aus Getränke und Essensverkauf, sondern mußte ja auch noch die Anreise zum Heimspiel bezahlen. Noch nicht vergessen auch die Spielwertung des Spieles Salza gegen Ellrich, bei der sich - meiner Meinung nach zurecht - die Ellricher leicht verschaukelt vorkommen.

Diesen Großkreis im Fußball hätte es nie so geben dürfen. Und die Entscheidungen der " neuen " Bosse kaum noch nachvollziehbar. Man sollte etwas für die Vereine tun und die nicht drangsalieren. Die Formulierung über Spielverlegungen wenn Plätze unbespielbar sind und die Zwangsandrohung dann nach Hackpfüffel oder Jena/West zu verlegen hört sich für mich so an, wie ein Schreiben vom Jobcenter an einen ALG - Empfänger. Der NTKFA sollte die Vereine unterstützen und nicht mit Zwangsmaßnahmen drohen.
vogelfrei
04.04.2013, 18:33 Uhr
Den kleinen Verein trifft es
Hier muss man dem Vorredner wirklich Recht geben. Wo bitte schön werden hier die Vereine unterstützt. Wenn der Heim Mannschaft wegen Unbespielbarkeit der Platz gesperrt wird, wer trägt in so einen Fall die Schirikosten? „Ohne Zuschauer des Gastgeber Vereins“ Aber die kleinen Vereine haben ja genug Geld. Und nehmen solche Kosten aus der Portokasse.
Schiri 1 18,00€ + Fahrgeld pro Km 0,30 € Hin du Zurück
Schiri 2 18,00€
Schiri 3 18,00€ Kreisliga!!!
Harzer_Wolf
05.04.2013, 07:58 Uhr
Korrektur
Der Schiri in der Kreisliga bekommt 20 Euro, die beiden Assistenten jeweils 18 Euro. Wobei das schon in Ordnung ist, denn die Sportfreunde sind ja dann den ganzen Nachmittag am Wochenende unterwegs.

Aber es ist ja logisch, wenn man woanders spielt hat der Verein Reisekosten, nimmt kaum Geld für Zuschauer ein und vor allem kann man keine Getränke und Imbiss verkaufen. Zuschüsse vom Landessportbund werden immer mehr gekürzt. Das Ergebnis ist ein Rückgang an Männermannschaften im Spielbetrieb und was noh gravierender ist, ein dramatischer Rückgang beim Nachwuchs. In ein paar Jahren wird es Luxus sein, in einem Fußballverein zu kicken.
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