Fr, 16:35 Uhr
05.04.2013
Bedarf an Fachkräften
Die Fachkräfteentwicklung und die Sicherung ausreichend qualifizierter Fachkräfte ist eine der Schlüsselfragen der Zukunft. Der will sich auch das Thüringer Handwerk verstärkt stellen...
Um das Thema Fachkräfte zielgenauer für die Bedürfnisse der Handwerksbetriebe aufbereiten zu können und mittelfristig entsprechende Dienstleistungs-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote bereitzuhalten, führte die Handwerkskammer zur aktuellen Konjunkturumfrage eine Sonderumfrage zur Fachkräftesicherung im Handwerk durch.
334 Betriebe nahmen an der Umfrage teil. Aktuell steht für 20 % der Betriebe aktueller Fachkräftebedarf. Sie planen, jetzt oder in den
kommenden Monaten neue Fachkräfte einzustellen. 17 % der Betriebe verfügen über 1 bis 5 offene Stellen für neue Fachkräfte. 4 % der Betriebe verfügen über mehr als 5 offene Stellen für
neue Fachkräfte.
Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs praktizieren die Betriebe aktuell vor allem Mehrarbeit, Überstunden und flexible Arbeitszeiten (38 % der Betriebe) sowie eine Verstärkung der Weiterbildung der Mitarbeiter (37 % der Betriebe) und stärkere Ausbildungsaktivitäten (29 % der Betriebe). Dies gilt auch für die Sicherung des künftige Bedarfs.
Fachkräfte aus dem Ausland anwerben spielt bei den Betrieben aktuell und auch zukünftig nur eine untergeordnete Rolle bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs. Lediglich 11 % der Betriebe können sich vorstellen einen Auszubildenden aus dem Ausland zu rekrutieren. Immerhin 16 % der Betriebe können sich vorstellen eine Fachkraft aus dem Ausland zu rekrutieren.
Erfahrung mit ausländischen Lehrlingen oder Fachkräften hat kaum ein Betrieb. Nur 2 % der Betriebe haben bereits einen Auszubilden aus dem Ausland rekrutiert, und nur 5 % bereits eine Fachkraft aus dem Ausland eingestellt. Jeder zehnte Betrieb wünscht sich Informationen beziehungsweise Unterstützung bei der Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland.
Fazit: Obwohl rund 20 % der Betriebe die Einstellung von Fachkräften planen, spielen ausländische
Fachkräfte bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs in Betrieben nur eine untergeordnete Rolle. Da sich aber 10 % mehr Beratung und Information wünschen, wird die Handwerkskammer Erfurt auf diesem Gebiet weitere Beratungsangebote entwickeln.
Autor: redUm das Thema Fachkräfte zielgenauer für die Bedürfnisse der Handwerksbetriebe aufbereiten zu können und mittelfristig entsprechende Dienstleistungs-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote bereitzuhalten, führte die Handwerkskammer zur aktuellen Konjunkturumfrage eine Sonderumfrage zur Fachkräftesicherung im Handwerk durch.
334 Betriebe nahmen an der Umfrage teil. Aktuell steht für 20 % der Betriebe aktueller Fachkräftebedarf. Sie planen, jetzt oder in den
kommenden Monaten neue Fachkräfte einzustellen. 17 % der Betriebe verfügen über 1 bis 5 offene Stellen für neue Fachkräfte. 4 % der Betriebe verfügen über mehr als 5 offene Stellen für
neue Fachkräfte.
Zur Sicherung des Fachkräftebedarfs praktizieren die Betriebe aktuell vor allem Mehrarbeit, Überstunden und flexible Arbeitszeiten (38 % der Betriebe) sowie eine Verstärkung der Weiterbildung der Mitarbeiter (37 % der Betriebe) und stärkere Ausbildungsaktivitäten (29 % der Betriebe). Dies gilt auch für die Sicherung des künftige Bedarfs.
Fachkräfte aus dem Ausland anwerben spielt bei den Betrieben aktuell und auch zukünftig nur eine untergeordnete Rolle bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs. Lediglich 11 % der Betriebe können sich vorstellen einen Auszubildenden aus dem Ausland zu rekrutieren. Immerhin 16 % der Betriebe können sich vorstellen eine Fachkraft aus dem Ausland zu rekrutieren.
Erfahrung mit ausländischen Lehrlingen oder Fachkräften hat kaum ein Betrieb. Nur 2 % der Betriebe haben bereits einen Auszubilden aus dem Ausland rekrutiert, und nur 5 % bereits eine Fachkraft aus dem Ausland eingestellt. Jeder zehnte Betrieb wünscht sich Informationen beziehungsweise Unterstützung bei der Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland.
Fazit: Obwohl rund 20 % der Betriebe die Einstellung von Fachkräften planen, spielen ausländische
Fachkräfte bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs in Betrieben nur eine untergeordnete Rolle. Da sich aber 10 % mehr Beratung und Information wünschen, wird die Handwerkskammer Erfurt auf diesem Gebiet weitere Beratungsangebote entwickeln.