Sa, 15:40 Uhr
06.04.2013
Klein, aber gefährlich
Die Zecke - ein kleines, achtbeiniges Spinnentier - dürfte in Deutschland mehr Krankheitsfälle verursachen als jedes andere Lebewesen. Die winzigen Blutsauger sitzen dabei nicht etwa hoch oben in den Baumkronen, sondern vielmehr auf niedrigen, nur bis zu etwa eineinhalb Meter hohen Gräsern und Sträuchern...
Die Tierchen gehen also vor allem auf Waldwiesen, Waldrändern oder Gebüschen bis in den Herbst hinein auf Beute.
Sichtbare Zeichen der Erkrankung sind kreisförmige, sich ausdehnende Hautrötungen. Hinzu kommen oft noch Fieber sowie Schmerzen in den Muskeln. Gegen Borreliose ist generell keine Impfung möglich, dagegen kann man sich nur mit Vorsichtsmaßnahmen schützen. Im Krankheitsfall werden die Patienten mit Antibiotika behandelt. Gegen FSME dagegen kann und sollte man sich zumindest in Risikogebieten impfen lassen.
Ist es für eine Impfung zu spät, sollte man auf Nummer sicher gehen und Zeckenbiotope mit Gräsern, Farnen und Büschen im Sommer eher meiden. Auch Hunde und Katzen können sich im Übrigen mit FSME oder Borreliose infizieren.
Autor: redDie Tierchen gehen also vor allem auf Waldwiesen, Waldrändern oder Gebüschen bis in den Herbst hinein auf Beute.
Impfung ist nur gegen FSME möglich
Die von Zecken übertragene Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) können gefährliche Hirnhaut- und Gelenkentzündungen, Herzerkrankungen und Lähmungen auslösen. Die hierzulande durch Zeckenstiche am häufigsten übertragene Krankheit ist die Borreliose.Sichtbare Zeichen der Erkrankung sind kreisförmige, sich ausdehnende Hautrötungen. Hinzu kommen oft noch Fieber sowie Schmerzen in den Muskeln. Gegen Borreliose ist generell keine Impfung möglich, dagegen kann man sich nur mit Vorsichtsmaßnahmen schützen. Im Krankheitsfall werden die Patienten mit Antibiotika behandelt. Gegen FSME dagegen kann und sollte man sich zumindest in Risikogebieten impfen lassen.
Ist es für eine Impfung zu spät, sollte man auf Nummer sicher gehen und Zeckenbiotope mit Gräsern, Farnen und Büschen im Sommer eher meiden. Auch Hunde und Katzen können sich im Übrigen mit FSME oder Borreliose infizieren.