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Mo, 19:40 Uhr
08.04.2013

Für mehr Barrierefreiheit

Johannes Selle zu Gast beim Blinden- und Sehbehindertenverband Kyffhäuserkreis. Dazu erreichte kn folgende Meldung

Am Donnerstag, dem 4. April 2013 war CDU-Bundestagsabgeordneter Johannes Selle Gast bei der Frühjahrsveranstaltung der Kreisorganisation Kyffhäuserkreis des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V., die im Juventas in Sondershausen stattgefunden hat. Persönlich wurde er von der Kreisvorsitzenden Gabrielle Friedrich eingeladen.

Die Bundesregierung hat ihre Behindertenpolitik in den letzten Jahren weiterentwickelt, hin zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung. Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen auch in Deutschland völkerrechtlich verbindlich. Zur Umsetzung der UN-Konvention wurde von der Bundesregierung ein Nationaler Aktionsplan entwickelt. Im Mittelpunkt des Maßnahmenkatalogs steht die Inklusion von behinderten Menschen. "Ziel der Politik ist es, Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu integrieren und bestehende Barrieren abzubauen", so Johannes Selle.

Für mehr Barrierefreiheit (Foto: Wahlkreisbüro Selle) Für mehr Barrierefreiheit (Foto: Wahlkreisbüro Selle)

Silke Senge, überregionale Beraterin des Blinden-und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V., stellt dem Bundestagsabgeordneten Johannes Selle einen sprechenden Taschenrechner vor.

Der Bundestagsabgeordnete verwies vor allem darauf, dass Kunst und Kultur sich auch ohne Abstriche für Menschen mit Behinderungen erschließen lassen. U.a. wurde im Deutschen Bundestag der Antrag, zu den Antragstellern auch Johannes Selle gehört, "Barrierefreies Filmangebot umfassend ausweiten-Mehr Angebote für Hör- und Sehbehinderte" beschlossen. "Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen umgesetzt werden kann", bekräftigte Johannes Selle.

Als Vorsitzende der Kreisorganisation setzt sich Frau Friedrich ehrenamtlich für die Belange der blinden und sehbehinderten Menschen im Kreis ein. Neben der Beratung und Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen organisiert sie Freizeitaktivitäten und hilft bei der Bewältigung von Alltagsproblemen. Frau Friedrich ist selbst vollblind und benötigt für ihre wichtige Aufgabe im Kreis eine sehende Kraft, damit sie ihre ehrenamtliche Arbeit im vollem Umfang wahrnehmen kann. MdB Selle versprach, sich für die "Ehrenamtsassistenz" einzusetzen.

Für mehr Barrierefreiheit (Foto: Wahlkreisbüro Selle) Für mehr Barrierefreiheit (Foto: Wahlkreisbüro Selle)

Die Vorsitzende hat sich ausdrücklich für ein bundesweit einheitliches Blindengeld ausgesprochen. Blinde und sehbehinderte Menschen benötigen für ein selbstbestimmtes Leben finanzielle Unterstützung. Die gravierenden Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern werden dabei als ungerecht empfunden. "Das ist ein schwieriger Auftrag, weil die Bundesländer zuständig sind, aber ohne Engagement würde sich ja nie etwas ändern," so MdB Selle.

Wahlkreisbüro Johannes Selle MdB
Autor: khh

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