Do, 11:17 Uhr
11.04.2013
Projekt für den Thüringentag 2013 - MeroWiki
In der Östertal-Schule "Johann Karl Wezel" von Sondershausen ist jetzt ein Projekt (MeroWiki) angelaufen, dass ein Ausstellungsprojekt anlässlich des 14. Thüringentages 2013 in Sonderhausen unterstützen soll. Erste Einzelheiten hat kn erfahren.
Im Zeichen des Wandels – Fürstliche Gräber des frühen Mittelalters aus Sondershausen so lautet das vorgesehene Projekt. Gegenüber kn erläuterte die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters Cornelia Kraffzick (SPD) das Projekt so:
Als Gastgeberin des 14. Thüringentages 2013 kann die Stadt Sondershausen mit einer archäologischen Sensation aufwarten, die auf das Vortrefflichste zum Motto der Veranstaltung: mit fürstlicher Note passt. Denn im Sondershäuser Ortsteil Jechaburg wurden in den vergangenen fünf Jahren zwei Fundstellen untersucht, an denen auch Bestattungen einer gesellschaftlichen Führungsschicht aus der Zeit des frühen Mittelalters (7./8. Jahrhundert n. Chr.) mit geradezu fürstlichen, teilweise sehr exklusiven und kostbaren Grabbeigaben entdeckt werden konnten.
Die Funde und Befunde sind in ihrer Art und Bedeutung bisher einmalig für Thüringen und gehören auch deutschlandweit zu den spektakulärsten und wichtigsten Neuentdeckungen der Frühmittelalterarchäologie. Sie bieten in idealer Weise den Ausgangspunkt für eine Zeitreise in die Frühgeschichte Thüringens – als am Übergang von der so genannten Merowinger- zur Karolingerzeit aus fränkischen Untertanen wieder stolze thüringische Fürsten wurden.
Zentraler Bestandteil des Projekts ist eine Sonderausstellung, welche, als gemeinsames Vorhaben der Stadt Sondershausen mit ihrem Museum und dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar, vom Termin des Thüringentages (7.–9. Juni 2013) an für einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Monaten in der frisch renovierten ehemaligen Hofküche des Sondershäuser Schlosses präsentiert werden soll. Die Ausstellung richtet sich nicht nur an die Bewohner Sondershausens und Besucher aus Thüringen, sondern soll ausdrücklich auch eine überregionale Wirkung erzielen , denn aufgrund der überregionalen Bedeutung der präsentierten Funde und Befunde wird die Ausstellung auch Exponate von vergleichbaren Fundorten aus Bayern und Baden-Württemberg beinhalten, die in der beabsichtigen Zusammenschau bisher in Deutschland noch nie gemeinsam gezeigt wurden.
Und hier setzt jetzt die Arbeit der Schüler zusätzlich ein. Im Rahmen eines Schulprojekts erarbeiten die Schüler ein Nachschlagewerk, welches diesen Zeitraum beleuchten soll. Bei dem Projektnamen "MeroWiki" lehnt man sich nicht umsonst an das Layout des Systems der Wikipedia an. Und ähnlich der Wikipedia soll auch das MeroWiki im Internet veröffentlicht werden. Unklar sind nur technische Feinfrage, auf welchem Server die Daten liegen werden (z.B. der Stadt Sondershausen oder einem anderen Server). Ziel ist das Projekt spätestens zur Ausstellung im Internet präsentieren zu können.
Am Vormittag trafen sich heute sieben Schülerinnen und Schüler der 9a und zwei der 9b unter Leitung von Frau Weidensee, um mit der Projektarbeit zu beginnen. Technisch wird das Projekt unterstützt von der Sondershäuser Firma maniax-at-work.de Werbeagentur, auf dessen Server die Schüler die Daten jetzt eintragen können. Fachlich aus Sicht der Archäologie wird das Projekt unterstützt von Dr Niklot Kron, der heute den Schülern bereits in einem Kurzvortrag die historischen Hintergründe der Merowinger-Zeit erläuterte.
Aufgabe der Schüler ist jetzt unter Anleitung zu recherchieren, welche Stichwort sollten verwendet werden und wie ist die Bedeutung. Im Computerkabinett der Schule steht dazu natürlich das Internet in seiner großen Vielfalt zur Verfügung. Aber nicht nur im Internet soll Material gefunden werden.
Auch eine überregionale Zusammenarbeit wird es geben. So wird auch eine Schulklasse aus dem badischen Friesenheim einbezogen, die auch eine Woche nach Sondershausen kommen und hier von den Schülern betreut werden. Auch ein Gegenbesuch ist nicht ausgeschlossen.
Neben der technischen Anleitung durch maniax wird das Projekt unterstützt von der K-UTEC in Sondershausen (Tablet-PC), dem Thüringer Kultusministerium, der Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Kunststiftung der Kyffhäusersparkasse und der Stadt Sondershausen.
Autor: khhIm Zeichen des Wandels – Fürstliche Gräber des frühen Mittelalters aus Sondershausen so lautet das vorgesehene Projekt. Gegenüber kn erläuterte die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters Cornelia Kraffzick (SPD) das Projekt so:
Als Gastgeberin des 14. Thüringentages 2013 kann die Stadt Sondershausen mit einer archäologischen Sensation aufwarten, die auf das Vortrefflichste zum Motto der Veranstaltung: mit fürstlicher Note passt. Denn im Sondershäuser Ortsteil Jechaburg wurden in den vergangenen fünf Jahren zwei Fundstellen untersucht, an denen auch Bestattungen einer gesellschaftlichen Führungsschicht aus der Zeit des frühen Mittelalters (7./8. Jahrhundert n. Chr.) mit geradezu fürstlichen, teilweise sehr exklusiven und kostbaren Grabbeigaben entdeckt werden konnten.
Die Funde und Befunde sind in ihrer Art und Bedeutung bisher einmalig für Thüringen und gehören auch deutschlandweit zu den spektakulärsten und wichtigsten Neuentdeckungen der Frühmittelalterarchäologie. Sie bieten in idealer Weise den Ausgangspunkt für eine Zeitreise in die Frühgeschichte Thüringens – als am Übergang von der so genannten Merowinger- zur Karolingerzeit aus fränkischen Untertanen wieder stolze thüringische Fürsten wurden.
Zentraler Bestandteil des Projekts ist eine Sonderausstellung, welche, als gemeinsames Vorhaben der Stadt Sondershausen mit ihrem Museum und dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar, vom Termin des Thüringentages (7.–9. Juni 2013) an für einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Monaten in der frisch renovierten ehemaligen Hofküche des Sondershäuser Schlosses präsentiert werden soll. Die Ausstellung richtet sich nicht nur an die Bewohner Sondershausens und Besucher aus Thüringen, sondern soll ausdrücklich auch eine überregionale Wirkung erzielen , denn aufgrund der überregionalen Bedeutung der präsentierten Funde und Befunde wird die Ausstellung auch Exponate von vergleichbaren Fundorten aus Bayern und Baden-Württemberg beinhalten, die in der beabsichtigen Zusammenschau bisher in Deutschland noch nie gemeinsam gezeigt wurden.
Und hier setzt jetzt die Arbeit der Schüler zusätzlich ein. Im Rahmen eines Schulprojekts erarbeiten die Schüler ein Nachschlagewerk, welches diesen Zeitraum beleuchten soll. Bei dem Projektnamen "MeroWiki" lehnt man sich nicht umsonst an das Layout des Systems der Wikipedia an. Und ähnlich der Wikipedia soll auch das MeroWiki im Internet veröffentlicht werden. Unklar sind nur technische Feinfrage, auf welchem Server die Daten liegen werden (z.B. der Stadt Sondershausen oder einem anderen Server). Ziel ist das Projekt spätestens zur Ausstellung im Internet präsentieren zu können.
Am Vormittag trafen sich heute sieben Schülerinnen und Schüler der 9a und zwei der 9b unter Leitung von Frau Weidensee, um mit der Projektarbeit zu beginnen. Technisch wird das Projekt unterstützt von der Sondershäuser Firma maniax-at-work.de Werbeagentur, auf dessen Server die Schüler die Daten jetzt eintragen können. Fachlich aus Sicht der Archäologie wird das Projekt unterstützt von Dr Niklot Kron, der heute den Schülern bereits in einem Kurzvortrag die historischen Hintergründe der Merowinger-Zeit erläuterte.
Aufgabe der Schüler ist jetzt unter Anleitung zu recherchieren, welche Stichwort sollten verwendet werden und wie ist die Bedeutung. Im Computerkabinett der Schule steht dazu natürlich das Internet in seiner großen Vielfalt zur Verfügung. Aber nicht nur im Internet soll Material gefunden werden.
Auch eine überregionale Zusammenarbeit wird es geben. So wird auch eine Schulklasse aus dem badischen Friesenheim einbezogen, die auch eine Woche nach Sondershausen kommen und hier von den Schülern betreut werden. Auch ein Gegenbesuch ist nicht ausgeschlossen.
Neben der technischen Anleitung durch maniax wird das Projekt unterstützt von der K-UTEC in Sondershausen (Tablet-PC), dem Thüringer Kultusministerium, der Sparkassen Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Kunststiftung der Kyffhäusersparkasse und der Stadt Sondershausen.



