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Mo, 12:26 Uhr
15.04.2013

Frauen empfinden Benachteiligung

Gleiche Bezahlung für Männer und Frauen ist eine oft diskutierte Forderung. Eine aktuelle GfK-Umfrage belegt, dass die große Mehrheit der Frauen bei der Bezahlung eine generelle Benachteiligung sieht. Auch für die Zukunft sind sie wenig euphorisch. Beim selbst ausgeübten Beruf zeigt sich hingegen ein differenziertes Bild...


In Bezug auf die Bezahlung von Arbeitsleistung empfinden 85 Prozent der Frauen in Deutschland eine Benachteiligung von weiblichen gegenüber männlichen Arbeitnehmern. Besonders stark ist diese Meinung unter den 50-59 Jährigen (92 Prozent) ausgeprägt. Nur 11 Prozent der Frauen sehen in puncto Bezahlung gegenüber Männern keine Benachteiligung. Unter den jüngeren Befragten im Alter zwischen 14-29 Jahren liegt der Anteil mit 17 Prozent hier über dem Durchschnitt.

Hinsichtlich des Gehalts zeigt sich bei der Frage nach der aktuell selbst ausgeübten Tätigkeit ein anderes Bild. Durchschnittlich denkt nur rund ein Viertel (27 Prozent) der Frauen, dass ein Mann für dieselbe Tätigkeit mehr bezahlt bekäme. Und sogar nur 17 Prozent der jüngeren Befragten im Alter zwischen 14-29 Jahren vertreten diese Ansicht. Insgesamt 42 Prozent der Frauen glauben nicht, dass ein Mann für ihren derzeitigen Arbeitsplatz mehr Geld erhielte. In der Altersgruppe der 30-39 Jährigen liegt der Wert mit 58 Prozent hier noch deutlich höher.

Die künftige Entwicklung wird wenig euphorisch eingeschätzt. Mehr als die Hälfte der Frauen (57 Prozent) kann sich nicht vorstellen, dass in zehn Jahren beide Geschlechter bei gleicher Arbeit absolut gleich bezahlt werden. Positiver urteilt hier die jüngere Generation. Rund 57 Prozent der Frauen im Alter zwischen 14-29 Jahren meinen, dass sich eine gleiche Bezahlung durchsetzen wird.

Zur Befragung: Für die repräsentative Untersuchung wurden zwischen März und April 2013 insgesamt 1.000 Frauen im Alter ab 14 Jahre telefonisch befragt.

Über GfK:GfK ist eines der größten Marktforschungsunternehmen weltweit. Mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen, wie Menschen leben, denken und konsumieren. Dabei setzt GfK auf permanente Innovation und intelligente Lösungen. So liefert GfK in über 100 Ländern das Wissen, das Unternehmen benötigen, um die für sie wichtigsten Menschen zu verstehen: ihre Kunden. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz von GfK 1,51 Milliarden Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com/de. Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/gfk_de
Autor: red

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Kommentare
Retupmoc
15.04.2013, 12:43 Uhr
Noch eine Frage
Ist das nicht Rassismus, wenn man Frauen diskriminiert? Und wenn es auch " nur " beim Lohn ist? Wenn ja - ist Rassismus nicht ein Merkmal für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe? Oder ist das nur antidemokratisch? Demokratisch kann es ja nicht sein?
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