Fr, 10:02 Uhr
19.04.2013
Schwerpunkt Radwegenetz
SPD-Kreisvorstand diskutierte zur Radverkehrsförderung im Kyffhäuserkreis. Dazu erreichte kn folgende Meldung
In seiner letzten Sitzung hat der SPD-Kreisvorstand zur Radverkehrsförderung im Kyffhäuserkreis beraten. Als Fachmann auf diesem Sachgebiete hatte man sich Steffen Gröbel vom Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) im Kyffhäuserkreis eingeladen. Laut der Aussage von Herrn Gröbel ist die SPD die erste Partei im Kyffhäuserkreis, in welcher er seine Handlungsempfehlungen vortragen konnte.
Zu Beginn seiner Ausführungen machte Herr Gröbel mit zwei Zahlen klar, welchen wirtschaftlichen Nutzen ein gutes Radwegnetz für den Kreis und die Kommunen haben kann. So geben Freizeitradfahrer ca. 16 Euro pro Tag aus und Urlaubsradler lassen ca. 65 Euro pro Tag in der Region. Dies wird möglich durch eine Infrastruktur wie Gaststätten, Pensionen und Cafés, welche sich an einem gut ausgebauten Radwegenetz ansiedeln.
Im Kyffhäuserkreis ist, was den Radverkehrsanteil betrifft, noch Luft nach oben. Während Deutschlandweit der Anteil bei ca. 15% und im Land Thüringen bei ca. 7% liegt, lässt sich für den Kyffhäuserkreis ein Anteil von unter 5% konstatieren. Im Radverkehrsnetz liegt dem zu Folge noch Potential, zumal dies auch ein Lösungsansatz für die Nahmobilität im ländlichen Raum sein kann.
Sieht man sich die Regionen im Kreis im Einzelnen an, so hat die Region um Artern und Bad Frankenhausen durch den "Unstrutradweg" und den "Kyffhäuserradweg" schon eine gute Infrastruktur für Rad-fahrende. Während der "Unstrut-Werra-Radweg", welcher von Ebeleben nach Sondershausen führen soll, durch die jetzige Nutzung von nicht mehr befahrenen ehemaligen Bahnstrecken seiner Vollendung entgegen strebt.
Der Vorstand der Kyffhäuser-SPD will das Thema der Radverkehrsförderung in enger Zusammenarbeit mit der Kreistagsfraktion aktiv weiterbegleiten. Wichtiger erster Schritt sollte die Entwicklung eines Radwegenetzes für den Kyffhäuserkreis sein. "Die SPD möchte besonders darauf achten, dass in diesem Prozess interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine und auch Firmen beteiligt werden und ihre Meinungen und Einwände gehört werden und mit einfließen.", so die Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick zum Abschluss der Beratung im SPD-Kreisvorstand.
SPD-Kreisvorstand
Autor: khhIn seiner letzten Sitzung hat der SPD-Kreisvorstand zur Radverkehrsförderung im Kyffhäuserkreis beraten. Als Fachmann auf diesem Sachgebiete hatte man sich Steffen Gröbel vom Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) im Kyffhäuserkreis eingeladen. Laut der Aussage von Herrn Gröbel ist die SPD die erste Partei im Kyffhäuserkreis, in welcher er seine Handlungsempfehlungen vortragen konnte.
Zu Beginn seiner Ausführungen machte Herr Gröbel mit zwei Zahlen klar, welchen wirtschaftlichen Nutzen ein gutes Radwegnetz für den Kreis und die Kommunen haben kann. So geben Freizeitradfahrer ca. 16 Euro pro Tag aus und Urlaubsradler lassen ca. 65 Euro pro Tag in der Region. Dies wird möglich durch eine Infrastruktur wie Gaststätten, Pensionen und Cafés, welche sich an einem gut ausgebauten Radwegenetz ansiedeln.
Im Kyffhäuserkreis ist, was den Radverkehrsanteil betrifft, noch Luft nach oben. Während Deutschlandweit der Anteil bei ca. 15% und im Land Thüringen bei ca. 7% liegt, lässt sich für den Kyffhäuserkreis ein Anteil von unter 5% konstatieren. Im Radverkehrsnetz liegt dem zu Folge noch Potential, zumal dies auch ein Lösungsansatz für die Nahmobilität im ländlichen Raum sein kann.
Sieht man sich die Regionen im Kreis im Einzelnen an, so hat die Region um Artern und Bad Frankenhausen durch den "Unstrutradweg" und den "Kyffhäuserradweg" schon eine gute Infrastruktur für Rad-fahrende. Während der "Unstrut-Werra-Radweg", welcher von Ebeleben nach Sondershausen führen soll, durch die jetzige Nutzung von nicht mehr befahrenen ehemaligen Bahnstrecken seiner Vollendung entgegen strebt.
Der Vorstand der Kyffhäuser-SPD will das Thema der Radverkehrsförderung in enger Zusammenarbeit mit der Kreistagsfraktion aktiv weiterbegleiten. Wichtiger erster Schritt sollte die Entwicklung eines Radwegenetzes für den Kyffhäuserkreis sein. "Die SPD möchte besonders darauf achten, dass in diesem Prozess interessierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine und auch Firmen beteiligt werden und ihre Meinungen und Einwände gehört werden und mit einfließen.", so die Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick zum Abschluss der Beratung im SPD-Kreisvorstand.
SPD-Kreisvorstand
