Di, 15:07 Uhr
23.04.2013
Erläuterungsplakette enthüllt
Zu Ehren Wezels und aus Anlass des Thüringentages wurde heute die erste Erläuterungsplakette in Sondershausen enthüllt, die nicht die letzte sein soll.
Straßen, Plätze und Wege tragen, wie in allen menschlichen Siedlungen, vielfältige Bezeichnungen. Sie dienen mit der Zuordnung von Adressen zu hier ansässigen Bewohnern und Unternehmen der allgemeinen Orientierung. Sie sind häufig örtlichen Besonderheiten entlehnt, passen sich Gegebenheiten an, so heute Bürgermeister Joachim Kryer (CDU). Großen Umfang nimmt die Benennung von Straßen nach Personen ein, um diese damit auch auf besonders sichtbare Weise zu ehren.
Auswärtige Gäste können oft mit Straßennamen nicht viel anfangen, wenn man den Namen nicht kennt. Damit die Namensgebung besonders für Nichtheimische klarer und verständlicher wird, werden den Straßennamensschildern in einzelnen Fällen Erläuterungen beigegeben. Auch in Sondershausen wird dies nun öfter der Fall. Typisches Beispiel: Johann Karl Wezel. Zur damaligen Zeit war er nicht viel weniger bekannt als Johann Wolfgang Goehte. Jetzt gerät Wezel selbst in Sondershausen bald in Vergessenheit, würde nicht die Wezel- Gesellschaft bestehen.
Die mit dem Thüringentag vom 7. bis 9. Juni zu erwartende große Zahl auswärtiger Besucher bot passenden Anlass, weitere erklärungswürdige Straßenbezeichnungen sichtbar und verständlich zu erläutern. Hierzu zählt auch die Johann-Karl-Wezel-Straße, die das Andenken des großen Sondershäuser Dichters und Philosophen Johann Karl Wezel (1747-1819), dessen Sterbehaus sich bis zur Neubebauung in den achtziger Jahren hier befunden hatte, in der öffentlichen Erinnerung behalten soll.
Auf die Idee, solche Erläuterungsplakette anzubringen war der ehemalige Kulturamtsleiter Helmut Köhler.
Von der Neustadtstraße über die Wilhelm-Pieck-Straße bis hin zu einem Stadtratsbeschluss diese Straße nach Wezel zu benennen erläuterte Köhler. Auch mit einem Gedicht erinnerte Köhler an Wezel.
Neben dem Bürgermeister nahmen auch interessierte Stadträte, Dr. Christine Kietzer (CDU) und Gerhard Axt (Nubi), die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD) und als Vertreterin der Wezel- Gesllschaft Frau König teil.
Diese Ergänzungsschilder werden in ständigem Bemühen vielfältig erweitert. Als Straßen nannte der Bürgermeister die Nikolai-van-Halem-Straße, die Possenallee, die Kurt-Hafermalz-Straße und die Karnstraße.
Autor: khhStraßen, Plätze und Wege tragen, wie in allen menschlichen Siedlungen, vielfältige Bezeichnungen. Sie dienen mit der Zuordnung von Adressen zu hier ansässigen Bewohnern und Unternehmen der allgemeinen Orientierung. Sie sind häufig örtlichen Besonderheiten entlehnt, passen sich Gegebenheiten an, so heute Bürgermeister Joachim Kryer (CDU). Großen Umfang nimmt die Benennung von Straßen nach Personen ein, um diese damit auch auf besonders sichtbare Weise zu ehren.
Auswärtige Gäste können oft mit Straßennamen nicht viel anfangen, wenn man den Namen nicht kennt. Damit die Namensgebung besonders für Nichtheimische klarer und verständlicher wird, werden den Straßennamensschildern in einzelnen Fällen Erläuterungen beigegeben. Auch in Sondershausen wird dies nun öfter der Fall. Typisches Beispiel: Johann Karl Wezel. Zur damaligen Zeit war er nicht viel weniger bekannt als Johann Wolfgang Goehte. Jetzt gerät Wezel selbst in Sondershausen bald in Vergessenheit, würde nicht die Wezel- Gesellschaft bestehen.
Die mit dem Thüringentag vom 7. bis 9. Juni zu erwartende große Zahl auswärtiger Besucher bot passenden Anlass, weitere erklärungswürdige Straßenbezeichnungen sichtbar und verständlich zu erläutern. Hierzu zählt auch die Johann-Karl-Wezel-Straße, die das Andenken des großen Sondershäuser Dichters und Philosophen Johann Karl Wezel (1747-1819), dessen Sterbehaus sich bis zur Neubebauung in den achtziger Jahren hier befunden hatte, in der öffentlichen Erinnerung behalten soll.
Auf die Idee, solche Erläuterungsplakette anzubringen war der ehemalige Kulturamtsleiter Helmut Köhler.
Von der Neustadtstraße über die Wilhelm-Pieck-Straße bis hin zu einem Stadtratsbeschluss diese Straße nach Wezel zu benennen erläuterte Köhler. Auch mit einem Gedicht erinnerte Köhler an Wezel.
Neben dem Bürgermeister nahmen auch interessierte Stadträte, Dr. Christine Kietzer (CDU) und Gerhard Axt (Nubi), die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD) und als Vertreterin der Wezel- Gesllschaft Frau König teil.
Diese Ergänzungsschilder werden in ständigem Bemühen vielfältig erweitert. Als Straßen nannte der Bürgermeister die Nikolai-van-Halem-Straße, die Possenallee, die Kurt-Hafermalz-Straße und die Karnstraße.



