Di, 19:54 Uhr
23.04.2013
Das DOMizil wird gebraucht
Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz. Jüngst war CDU- Bundestagsmitglied Johannes Selle in Bad Frankenhausen.
Am 16. April wurden bundesweit unter diesem Motto verschiedenartige Veranstaltungen angeboten, um Bürgernetzwerke gegen die Gefährdung durch Intoleranz und Extremismus zu bilden.
Ich beteiligte mich im Kinder- und Jugenzentrum DOMizil in Bad Frankenhausen an einer Diskussion mit einem Aussteiger aus der NPD, der jetzt Philosophie studiert. Anwesend waren auch Schüler des Kyffhäuser-Gymnasiums. Natürlich standen die Fragen nach Einstieg und gelungenem Ausstieg aus dem rechtsextremistischen Milieu im Mittelpunkt.
Begonnen hat es mit Kassetten und CDs, die auf dem Schulhof verteilt wurden. Die Musik war anders, fremd, aber gab das Gefühl, zu etwas Besonderem gefunden zu haben.
Besonders beeindruckend berichtete der Aussteiger von den Diskussionen im Elternhaus. Seine Eltern waren den (geschulten) Argumentationen nicht gewachsen. Dadurch erhielt er den Eindruck, im Recht zu sein. Ein Lehrer widmete ihm sehr viel Zeit, hörte zu und diskutierte mit ihm. Das hat wohl die ersten Zweifel gesät und bis heute einen starken Eindruck auf den Jugendlichen gemacht.
Jugendliche suchen Gemeinschaftsgefühl und lassen sich leicht gewinnen, eben auch für solche schrägen Ideen wie: "Du bist nichts, dein Volk ist alles."
Alternative Jugendangebote sind die beste Prävention, Hinwendung, gemeinsam Sinnvolles tun und sichere Überzeugungen der die Gesellschaft tragenden Werte.
Das DOMizil wird gebraucht.
Johannes Selle
Autor: khhAm 16. April wurden bundesweit unter diesem Motto verschiedenartige Veranstaltungen angeboten, um Bürgernetzwerke gegen die Gefährdung durch Intoleranz und Extremismus zu bilden.
Ich beteiligte mich im Kinder- und Jugenzentrum DOMizil in Bad Frankenhausen an einer Diskussion mit einem Aussteiger aus der NPD, der jetzt Philosophie studiert. Anwesend waren auch Schüler des Kyffhäuser-Gymnasiums. Natürlich standen die Fragen nach Einstieg und gelungenem Ausstieg aus dem rechtsextremistischen Milieu im Mittelpunkt.
Begonnen hat es mit Kassetten und CDs, die auf dem Schulhof verteilt wurden. Die Musik war anders, fremd, aber gab das Gefühl, zu etwas Besonderem gefunden zu haben.
Besonders beeindruckend berichtete der Aussteiger von den Diskussionen im Elternhaus. Seine Eltern waren den (geschulten) Argumentationen nicht gewachsen. Dadurch erhielt er den Eindruck, im Recht zu sein. Ein Lehrer widmete ihm sehr viel Zeit, hörte zu und diskutierte mit ihm. Das hat wohl die ersten Zweifel gesät und bis heute einen starken Eindruck auf den Jugendlichen gemacht.
Jugendliche suchen Gemeinschaftsgefühl und lassen sich leicht gewinnen, eben auch für solche schrägen Ideen wie: "Du bist nichts, dein Volk ist alles."
Alternative Jugendangebote sind die beste Prävention, Hinwendung, gemeinsam Sinnvolles tun und sichere Überzeugungen der die Gesellschaft tragenden Werte.
Das DOMizil wird gebraucht.
Johannes Selle
