Mi, 10:17 Uhr
24.04.2013
Mädchen und Jungen
Morgen findet zum dreizehnten Mal bundesweit der Girls´Day - und zum dritten Mal der Boys´Day - der Berufsorientierungstag für Mädchen und Jungen - statt. Dazu haben die Statistiker dieses Landes interessanze Fakten und eine HItliste zusammengestellt...
An diesem Tag haben Mädchen die Möglichkeit sich über Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu informieren, in denen bislang die Männer dominieren und Jungen können an diesem Tag Berufe und Bereiche erkunden, in denen erst wenige Männer aktiv sind.
Im Jahr 2012 waren 10 179 bzw. 35,4 Prozent der 28 770 Auszubildenden in Thüringen Mädchen. Das waren aufgrund der geringen Schulabgängerzahlen insgesamt 2 645 Jugendliche bzw. 8,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der weiblichen Auszubildenden sank um 940 bzw. 8,5 Prozent, die der männlichen Auszubildenden um 1 705 bzw. 8,4 Prozent.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entscheiden sich die Mädchen immer noch überproportional für typisch weibliche Berufe. Ein Blick in die Ergebnisse der Berufsbildungsstatistik 2012 zeigt, dass knapp die Hälfte aller weiblichen Auszubildenden (46,2 Prozent) in nur 10 der 287 Ausbildungsberufe ausgebildet wird. Die Bürokauffrau (818 Auszubildende) nimmt seit Jahren den 1. Platz in der Rangfolge ein. Auf den nachfolgenden Plätzen folgten die Verkäuferin (693) und die Kauffrau im Einzelhandel (689).
Sehr beliebt unter den Mädchen sind weiterhin die Dienstleistungsberufe. In vielen dieser Ausbildungsberufe sind sie in der Mehrheit oder gar unter sich. So haben sich zum Beispiel die Mädchen alle 15 Ausbildungsplätze zur Kosmetikerin gesichert. Einen sehr hohen Anteil weiblicher Auszubildender gibt es in den Berufen Zahnmedizinische Fachangestellte (308 bzw. 98,4 Prozent der Auszubildenden), Tiermedizinische Fachangestellte (54 bzw. 98,2 Prozent), Floristin (109 bzw. 97,3 Prozent), Rechtsanwaltsfachangestellte (210 bzw. 95,9 Prozent), Modenäherin (23 bzw. 95,8 Prozent), Medizinische Fachangestellte (331 bzw. 95,7 Prozent), Drogistin (51 bzw. 92,7 Prozent) und Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
(280 bzw. 92,4 Prozent).
In 17 Berufen gingen alle 70 Ausbildungsplätze an das weibliche Geschlecht. Dagegen nahmen die Jungen in 66 Berufen 1 293 Ausbildungsplätze allein in Anspruch. In den Klassen der technischen Berufe dominieren dagegen nach wie vor die Jungen. Nur wenige Mädchen entscheiden sich für die bevorzugten männlichen Berufe.
Das beliebteste Berufsziel der Thüringer Jungen, den Kraftfahrzeugmechatroniker, streben 1 404 Jungen und 37 Mädchen an. Die Kochtöpfe zur Kochausbildung teilen sich 456 Jungen und 197 Mädchen. Die Ausbildung zum Koch belegt in Thüringen bei den Jungs Platz 8 und bei den Mädchen Platz 15 der Beliebtheitsskala. Unter den 921 künftigen Industriemechanikern sind zurzeit nur 35 Mädchen.
Autor: redAn diesem Tag haben Mädchen die Möglichkeit sich über Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu informieren, in denen bislang die Männer dominieren und Jungen können an diesem Tag Berufe und Bereiche erkunden, in denen erst wenige Männer aktiv sind.
Im Jahr 2012 waren 10 179 bzw. 35,4 Prozent der 28 770 Auszubildenden in Thüringen Mädchen. Das waren aufgrund der geringen Schulabgängerzahlen insgesamt 2 645 Jugendliche bzw. 8,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der weiblichen Auszubildenden sank um 940 bzw. 8,5 Prozent, die der männlichen Auszubildenden um 1 705 bzw. 8,4 Prozent.
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik entscheiden sich die Mädchen immer noch überproportional für typisch weibliche Berufe. Ein Blick in die Ergebnisse der Berufsbildungsstatistik 2012 zeigt, dass knapp die Hälfte aller weiblichen Auszubildenden (46,2 Prozent) in nur 10 der 287 Ausbildungsberufe ausgebildet wird. Die Bürokauffrau (818 Auszubildende) nimmt seit Jahren den 1. Platz in der Rangfolge ein. Auf den nachfolgenden Plätzen folgten die Verkäuferin (693) und die Kauffrau im Einzelhandel (689).
Sehr beliebt unter den Mädchen sind weiterhin die Dienstleistungsberufe. In vielen dieser Ausbildungsberufe sind sie in der Mehrheit oder gar unter sich. So haben sich zum Beispiel die Mädchen alle 15 Ausbildungsplätze zur Kosmetikerin gesichert. Einen sehr hohen Anteil weiblicher Auszubildender gibt es in den Berufen Zahnmedizinische Fachangestellte (308 bzw. 98,4 Prozent der Auszubildenden), Tiermedizinische Fachangestellte (54 bzw. 98,2 Prozent), Floristin (109 bzw. 97,3 Prozent), Rechtsanwaltsfachangestellte (210 bzw. 95,9 Prozent), Modenäherin (23 bzw. 95,8 Prozent), Medizinische Fachangestellte (331 bzw. 95,7 Prozent), Drogistin (51 bzw. 92,7 Prozent) und Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
(280 bzw. 92,4 Prozent).
In 17 Berufen gingen alle 70 Ausbildungsplätze an das weibliche Geschlecht. Dagegen nahmen die Jungen in 66 Berufen 1 293 Ausbildungsplätze allein in Anspruch. In den Klassen der technischen Berufe dominieren dagegen nach wie vor die Jungen. Nur wenige Mädchen entscheiden sich für die bevorzugten männlichen Berufe.
Das beliebteste Berufsziel der Thüringer Jungen, den Kraftfahrzeugmechatroniker, streben 1 404 Jungen und 37 Mädchen an. Die Kochtöpfe zur Kochausbildung teilen sich 456 Jungen und 197 Mädchen. Die Ausbildung zum Koch belegt in Thüringen bei den Jungs Platz 8 und bei den Mädchen Platz 15 der Beliebtheitsskala. Unter den 921 künftigen Industriemechanikern sind zurzeit nur 35 Mädchen.
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