Mi, 12:54 Uhr
24.04.2013
Verhaltene Stimmung
Der Optimismus in den Unternehmen schwindet und hat den Ifo-Geschäftsklimaindex im April das zweite Mal in Folge sinken lassen. Sowohl die Erwartungen für die nächsten Monate als auch die Beurteilung der aktuelle Lage trüben sich ein. Auch in Thüringen...
Die Vertrauenskrise in der Eurozone hat sich verfestigt. Entsprechend vorsichtig sind die Unternehmer mit ihren Einschätzungen, begründet Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die vorliegenden Ergebnisse. Diese Unsicherheit sei auch in der Thüringer Wirtschaft zu spüren. Zahlreiche Firmen würden rückläufige Auftragseingänge verbuchen und die Produktion dahingehend anpassen. Das habe natürlich auch Auswirkungen auf die Umsatzzahlen.
In der Industrie bewegen sich die Umsätze zwar immer noch auf einem hohen Niveau, dennoch verzeichnen einige Branchen inzwischen deutliche Bremsspuren, erklärt der IHK-Chef. Vor allem die Automobilindustrie hätte zu Jahresbeginn Einbußen verkraften müssen. So sei der Umsatz in den ersten beiden Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent gesunken.
Angesichts der vielen noch ungelösten Probleme ist eine Trendwende vorerst nicht in Sicht, so Grusser. Schließlich fehle die nötige Planungssicherheit damit der Investitionsmotor wieder läuft und die Konjunktur den erwarteten Schwung erhält.
Autor: redDie Vertrauenskrise in der Eurozone hat sich verfestigt. Entsprechend vorsichtig sind die Unternehmer mit ihren Einschätzungen, begründet Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die vorliegenden Ergebnisse. Diese Unsicherheit sei auch in der Thüringer Wirtschaft zu spüren. Zahlreiche Firmen würden rückläufige Auftragseingänge verbuchen und die Produktion dahingehend anpassen. Das habe natürlich auch Auswirkungen auf die Umsatzzahlen.
In der Industrie bewegen sich die Umsätze zwar immer noch auf einem hohen Niveau, dennoch verzeichnen einige Branchen inzwischen deutliche Bremsspuren, erklärt der IHK-Chef. Vor allem die Automobilindustrie hätte zu Jahresbeginn Einbußen verkraften müssen. So sei der Umsatz in den ersten beiden Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent gesunken.
Angesichts der vielen noch ungelösten Probleme ist eine Trendwende vorerst nicht in Sicht, so Grusser. Schließlich fehle die nötige Planungssicherheit damit der Investitionsmotor wieder läuft und die Konjunktur den erwarteten Schwung erhält.