Fr, 13:39 Uhr
26.04.2013
Landesrangliste AK13/17
Zur 2. Landesrangliste stellten sich diesmal 4 Mädchen und 1 Junge von der VSG70 Badminton Bad Frankenhausen der Herausforderung am 20.04.2013 inLandeshauptstadt Erfurt.
Im starken Feld des Thüringer Badmintonnachwuchses waren an dem Samstag aber keine Podestplätze eingeplant. So standen Kronberg, Feye, Wolff und Co unter enormem Druck, da man sich diesmal teils in höheren Altersklassen versuchte.
Besonderes Augenmerk lag natürlich auf Nathalie Wolf, die in der Altersklasse U 17 antrat. Doch zunächst zum turbulenten Start des einzigen männlichen Kurstädters, denn Florian Feye gewann sein Auftaktmatch und freute sich riesig. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer da der an Nummer 2 gesetzte Sömmerdaer nicht antrat und deshalb eine Neuauslosung stattfinden musste. Die führte dazu, dass Florian direkt gegen den an Nummer 4 gesetzten, Paul Bergert ran musste, wo er trotz hohem Kampfgeist leider zuletzt chancenlos blieb. Im Doppel-KO-System blieb aber eine weitere Chance. Doch auch diese war nicht zu stemmen, wobei man in dieser Situation merkte, dass die Enttäuschung bei Florian sehr groß war und er so leider auch im 2. Spiel chancenlos blieb.
Eine Monsteraufgabe hatte nun Lisa Steindorf zu bewältigen, die wirklich, wenn man das so nennen darf, LOSPECH hatte. Trotz starken Willens und Spielwitz verlor sie gegen Charlotte Mund und hatte auch in der 2. Runde gegen Marinna Schröder aus Erfurt keine reelle Siegchance. Sie muss, um zukünftig erfolgreicher zu agieren, einfach die gelernten Sachen im Training, wie im Spiel umsetzen. Im ersten Spiel von Juliane Kronberg ging es direkt in die vollen. Den hart umkämpften 1. Satz konnte Jule für sich verbuchen. Im 2. Satz waren die Gegnerinnen auf Augenhöhe, leider vergab Juliane 3 Matchbälle und musste nach einem 22:24 in den 3. Satz. Ein kräftezehrendes Spiel - so gestaltete sich auch die Anfangsphase des Entscheidungssatzes ausgeglichen.
Doch zur Satzmitte merkte man einfach, wie die Konzentration nach ließ und so viele unnötige Fehler gemacht worden. Diese führten dann letztendlich zur Niederlage. Trotz des harten Auftaktes, Juliane versuchte im nächsten Spiel gegen Charlotte Mund vom Sportgymnasium Jena noch einmal alles. Die Physis war aber leider nicht mehr ausreichend, um gegen diese Spielstarke Gegnerin mit zu halten. Trotzdem konnte Juliane auf diese Leistung aufbauen und viel für die kommenden Spiele lernen. Die Letzte im Bunde der 3 Frankenhäuser Teilnehmerinnen im Feld der U-17-Mädchen war Nathalie Wolff. Die Erwartungen waren hoch, zumindest für Dennis Weber, den mitgereisten Betreuer. Man merkte aber auch Nathalie einen gewissen Druck an. Völlig unverständlich, weil in dieser höheren Altersklasse ging es für die kleine Udersleberin nur ums Spielen. Mit Katja Groll aus Niederroßla bekam sie im 1. Spiel eine Gegnerin zugelost, wo man hätte meinen können, dass sich ein halbwegs ausgeglichenes Spiel entwickeln könnte. Auf dem Feld ging es dann aber sehr schnell und Nathalie hatte ebenfalls eine Niederlage im Rucksack.
Relaxen mit den Sömmerdaern
Das nächste Spiel konnte sie dann für sich entscheiden. Hier konnte sie teilweise durch aggressives Spiel die Geraer Gegnerin immer wieder vor Probleme stellen und sicherte sich den Erfolg. Im 3. Match zeigte sich, wie zuvor eine Nervosität die man so nicht von ihr kennt. Körperlich unterlegen, hatte sie gegen die groß gewachsene Marie-Josefine Plötner, die sehr aggressiv spielte, keine Chance. Letztendlich war es eine Turniererfahrung, die Nathalie ihre Schwächen aufgezeigt hat aber auch ihre Stärken aufblitzen ließ und beweist, dass sie sich keinesfalls vor der älteren Konkurrenz verstecken muss.
Die letzte im Bunde war, die in der AK13 startende Joana Stefan. Sie gewann ihr Auftaktmatch gegen die jüngere Michelle Vierig aus Jena deutlich mit 21:0 und 21:4.
Im darauf folgenden Spiel war der 1. Satz schnell abgehakt. Der 2. Satz entwickelte sich dann zum Krimi. Hier hatte sie Vivien Kotzott aus Meiningen, die am Ende das Turnier gewann, beim 20:22 am Rande einer Niederlage. Unnötige Fehler ließen trotz sehr guten Kampfgeistes nicht mehr zu. Gegen Karoline Stahl aus Erfurt gewann sie dann das nächste Spiel souverän. Luisa Schubert, ebenfalls aus Erfurt, war dann die nächste Gegnerin. Hier ging es über 3 Sätze, jedes Mal konnte Joana in Führung gehen. Mit viel Kampfgeist konnte sie vornehmlich zu Beginn der Sätze leichte Fehler und Punktgeschenke für die Gegnerin korrigieren. Zum Schluss kam die Hauptstädterin aber heran und machte den Sack zu. Gerade bei Joana merkt man, dass jedes Match für sie ein Gewinn ist, Spielpraxis ist hier die Devise.
Alle Teilnehmer haben vor Augen geführt bekommen, je höher die Altersklassen – desto härter muss man im Training ran, um gegen die Thüringer Konkurrenz zu bestehen. Mit Siegeswillen und Lust an den eigenen Grenzen zu kratzen, das bei jedem Training zu probieren, dann kann man hoffnungsvoll auf die nächsten Turniere schauen und Spaß haben.
Dennis Weber
Verantwortlicher Übungsleiter
VSG70 Badminton Bad Frankenhausen
Besucht doch mal die HP!
http://www.vsg-badminton.de
Badminton-Bad Frankenhausen auch auf Facebook:
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Autor: khhIm starken Feld des Thüringer Badmintonnachwuchses waren an dem Samstag aber keine Podestplätze eingeplant. So standen Kronberg, Feye, Wolff und Co unter enormem Druck, da man sich diesmal teils in höheren Altersklassen versuchte.
Besonderes Augenmerk lag natürlich auf Nathalie Wolf, die in der Altersklasse U 17 antrat. Doch zunächst zum turbulenten Start des einzigen männlichen Kurstädters, denn Florian Feye gewann sein Auftaktmatch und freute sich riesig. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer da der an Nummer 2 gesetzte Sömmerdaer nicht antrat und deshalb eine Neuauslosung stattfinden musste. Die führte dazu, dass Florian direkt gegen den an Nummer 4 gesetzten, Paul Bergert ran musste, wo er trotz hohem Kampfgeist leider zuletzt chancenlos blieb. Im Doppel-KO-System blieb aber eine weitere Chance. Doch auch diese war nicht zu stemmen, wobei man in dieser Situation merkte, dass die Enttäuschung bei Florian sehr groß war und er so leider auch im 2. Spiel chancenlos blieb.
Eine Monsteraufgabe hatte nun Lisa Steindorf zu bewältigen, die wirklich, wenn man das so nennen darf, LOSPECH hatte. Trotz starken Willens und Spielwitz verlor sie gegen Charlotte Mund und hatte auch in der 2. Runde gegen Marinna Schröder aus Erfurt keine reelle Siegchance. Sie muss, um zukünftig erfolgreicher zu agieren, einfach die gelernten Sachen im Training, wie im Spiel umsetzen. Im ersten Spiel von Juliane Kronberg ging es direkt in die vollen. Den hart umkämpften 1. Satz konnte Jule für sich verbuchen. Im 2. Satz waren die Gegnerinnen auf Augenhöhe, leider vergab Juliane 3 Matchbälle und musste nach einem 22:24 in den 3. Satz. Ein kräftezehrendes Spiel - so gestaltete sich auch die Anfangsphase des Entscheidungssatzes ausgeglichen.
Doch zur Satzmitte merkte man einfach, wie die Konzentration nach ließ und so viele unnötige Fehler gemacht worden. Diese führten dann letztendlich zur Niederlage. Trotz des harten Auftaktes, Juliane versuchte im nächsten Spiel gegen Charlotte Mund vom Sportgymnasium Jena noch einmal alles. Die Physis war aber leider nicht mehr ausreichend, um gegen diese Spielstarke Gegnerin mit zu halten. Trotzdem konnte Juliane auf diese Leistung aufbauen und viel für die kommenden Spiele lernen. Die Letzte im Bunde der 3 Frankenhäuser Teilnehmerinnen im Feld der U-17-Mädchen war Nathalie Wolff. Die Erwartungen waren hoch, zumindest für Dennis Weber, den mitgereisten Betreuer. Man merkte aber auch Nathalie einen gewissen Druck an. Völlig unverständlich, weil in dieser höheren Altersklasse ging es für die kleine Udersleberin nur ums Spielen. Mit Katja Groll aus Niederroßla bekam sie im 1. Spiel eine Gegnerin zugelost, wo man hätte meinen können, dass sich ein halbwegs ausgeglichenes Spiel entwickeln könnte. Auf dem Feld ging es dann aber sehr schnell und Nathalie hatte ebenfalls eine Niederlage im Rucksack.
Relaxen mit den Sömmerdaern
Das nächste Spiel konnte sie dann für sich entscheiden. Hier konnte sie teilweise durch aggressives Spiel die Geraer Gegnerin immer wieder vor Probleme stellen und sicherte sich den Erfolg. Im 3. Match zeigte sich, wie zuvor eine Nervosität die man so nicht von ihr kennt. Körperlich unterlegen, hatte sie gegen die groß gewachsene Marie-Josefine Plötner, die sehr aggressiv spielte, keine Chance. Letztendlich war es eine Turniererfahrung, die Nathalie ihre Schwächen aufgezeigt hat aber auch ihre Stärken aufblitzen ließ und beweist, dass sie sich keinesfalls vor der älteren Konkurrenz verstecken muss.
Die letzte im Bunde war, die in der AK13 startende Joana Stefan. Sie gewann ihr Auftaktmatch gegen die jüngere Michelle Vierig aus Jena deutlich mit 21:0 und 21:4.
Im darauf folgenden Spiel war der 1. Satz schnell abgehakt. Der 2. Satz entwickelte sich dann zum Krimi. Hier hatte sie Vivien Kotzott aus Meiningen, die am Ende das Turnier gewann, beim 20:22 am Rande einer Niederlage. Unnötige Fehler ließen trotz sehr guten Kampfgeistes nicht mehr zu. Gegen Karoline Stahl aus Erfurt gewann sie dann das nächste Spiel souverän. Luisa Schubert, ebenfalls aus Erfurt, war dann die nächste Gegnerin. Hier ging es über 3 Sätze, jedes Mal konnte Joana in Führung gehen. Mit viel Kampfgeist konnte sie vornehmlich zu Beginn der Sätze leichte Fehler und Punktgeschenke für die Gegnerin korrigieren. Zum Schluss kam die Hauptstädterin aber heran und machte den Sack zu. Gerade bei Joana merkt man, dass jedes Match für sie ein Gewinn ist, Spielpraxis ist hier die Devise.
Alle Teilnehmer haben vor Augen geführt bekommen, je höher die Altersklassen – desto härter muss man im Training ran, um gegen die Thüringer Konkurrenz zu bestehen. Mit Siegeswillen und Lust an den eigenen Grenzen zu kratzen, das bei jedem Training zu probieren, dann kann man hoffnungsvoll auf die nächsten Turniere schauen und Spaß haben.
Dennis Weber
Verantwortlicher Übungsleiter
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