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Sa, 00:36 Uhr
27.04.2013

Gegen Nazis am 1. Mai in Erfurt

Als Mitglied im Bündnis „Keinen Meter“ ruft die Gewerkschaft ver.di ihre Mitglieder auf, sich am 1. Mai dem angekündigten Aufmarsch von Neonazis aktiv in den Weg zu stellen.


Der 1. Mai 2013 ist kein 1. Mai wie jedes Jahr. Im Aufruf des DGB heißt es: „Am 2. Mai vor achtzig Jahren wurde die freie deutsche Gewerkschaftsbewegung durch die Nationalsozialisten zerschlagen. Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter wurden von den Nazis verhaftet, verschleppt, gefoltert und ermordet. Unsere Geschichte verpflichtet uns zum Handeln gegen Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Der 1. Mai ist unser Fest der Solidarität und kein Ort für Nazis.“

ver.di ist an zahlreichen Stellen aktiver Gegner neonazistischer, antisemitischer Denkkultur und engagiert sich mit Haupt- und Ehrenamtlichen in Bündnissen auf lokaler und überregionaler Ebene gegen Nazis jeglicher Couleur. Ob in Zusammenschlüssen sogenannter freier Kräfte oder versteckt in Sportvereinen oder Bürgerbündnissen, „wir wollen keine rückwärtsgewandten, menschenfeindlichen Denkweisen zulassen und diese auch nicht akzeptieren“, so Denny Möller, Bezirksvorsitzender des ver.di Bezirkes Mittel-/Nordthüringen.

Die Veranstaltung des DGB beginnt 9.30 Uhr an der Staatskanzlei und wird mit einer Demonstration mit Halt am Bahnhof zum Anger führen. Thomas Voss, ver.di-Landesbezirksleiter, wird dort sprechen. „Wir wollen keine Nazis in Erfurt, ob Neue oder Alte, wir wollen nicht zuschauen, wie sie ihre Parolen durch die Gegend schreien, sondern wir sagen – Wir brauchen Euch nicht, verschwindet,“Keinen Meter“, macht Corinna Hersel ihrem Unmut Luft.
Autor: khh

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