Fr, 07:19 Uhr
03.05.2013
Südbahnhof bald Schmuckstück?
Er steht auf der Denkmalsliste, der alte nicht mehr genutzte Südbahnhof von Sondershausen, aber er soll jetzt saniert werden, bevor er vielleicht doch noch zusammenkracht.
Mit Wehmut dachten viele ältere Sondershäuser noch daran, als im Südbahnhof die Kneipe noch offen stand. Da ist mancher Kalikumpel mal nach der Schicht auf das eine oder andere Glas Bier reingegangen. Aber mit der Beendigung der Kaliproduktion und der Stillegung der Bahnlinie ist das alles Geschichte.
Jetzt offerierte Dr. Michael Witzenhausen als neuer Besitzer des Südbahnhofs Pläne, wie das stark sanierungsbedürftige Gebäude wieder benutzt werden soll. Es sollen zwei behinderten gerechte Wohnungen eingerichtet werden. Dazu bekommt das Gebäude für den "Wirtschaftstrakt" laut Plänen einen kleinen Anbau. Alles wird abgestimmt mit den Denkmalsschutzbehörden, denn die werfen eine wachsames Auge auf dieses Gebäude.
Witzenhausen (re.) erläutert der Thüringer Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, und dem Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski, seine Projektvorstellungen. Mit Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) hat er interessierte Zuhörer. Strejc hat ja selbst in Bad Frankenhausen einen Bahnhof.
Ob die Wohnungen "normal" oder als Ferienwohnungen genutzt werden sollen, muss noch geprüft werden. Staschewski sagte aber, die größte Chance an einen Fördertopf ranzukommen sei die touristische Variante.
Und Geld ist nötig. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit kn zeigte Witzenhausen, dass teilweise nur noch der Moder das Gebäude zusammenhält. Was es nicht werden wird,, so Witzenhausen, ist klar, eine Gaststätte. Nicht nur dafür würde es keine Fördergelder geben, sondern mit Sicherheit nicht mal einen Kredit von einer Bank.
Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass Witzenhausen seine Pläne umsetzen kann.
Autor: khhMit Wehmut dachten viele ältere Sondershäuser noch daran, als im Südbahnhof die Kneipe noch offen stand. Da ist mancher Kalikumpel mal nach der Schicht auf das eine oder andere Glas Bier reingegangen. Aber mit der Beendigung der Kaliproduktion und der Stillegung der Bahnlinie ist das alles Geschichte.
Jetzt offerierte Dr. Michael Witzenhausen als neuer Besitzer des Südbahnhofs Pläne, wie das stark sanierungsbedürftige Gebäude wieder benutzt werden soll. Es sollen zwei behinderten gerechte Wohnungen eingerichtet werden. Dazu bekommt das Gebäude für den "Wirtschaftstrakt" laut Plänen einen kleinen Anbau. Alles wird abgestimmt mit den Denkmalsschutzbehörden, denn die werfen eine wachsames Auge auf dieses Gebäude.
Witzenhausen (re.) erläutert der Thüringer Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, und dem Staatssekretär des Thüringer Wirtschaftsministeriums Jochen Staschewski, seine Projektvorstellungen. Mit Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) hat er interessierte Zuhörer. Strejc hat ja selbst in Bad Frankenhausen einen Bahnhof.
Ob die Wohnungen "normal" oder als Ferienwohnungen genutzt werden sollen, muss noch geprüft werden. Staschewski sagte aber, die größte Chance an einen Fördertopf ranzukommen sei die touristische Variante.
Und Geld ist nötig. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit kn zeigte Witzenhausen, dass teilweise nur noch der Moder das Gebäude zusammenhält. Was es nicht werden wird,, so Witzenhausen, ist klar, eine Gaststätte. Nicht nur dafür würde es keine Fördergelder geben, sondern mit Sicherheit nicht mal einen Kredit von einer Bank.
Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass Witzenhausen seine Pläne umsetzen kann.






