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Fr, 11:55 Uhr
03.05.2013

Was war teurer, was billiger?

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik sank der Verbraucherpreisindex im Monat April gegenüber dem Vormonat März um 0,5 Prozent. Er fiel auf einen Indexstand von 104,8 Prozent (Basis 2010=100)...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Die Jahresteuerungsrate lag im April 2013 um 0,3 Prozent niedriger als im Monat März. Im Jahresvergleich wiesen die Verbraucherpreise in Thüringen im Durchschnitt nur noch ein um 1,0 Prozent höheres Niveau als im Vorjahr aus. Eine niedrigere Inflationsrate wurde zuletzt im August 2010 (0,8 Prozent) gemessen.

Die Abschwächung der Jahresteuerungsrate ist vor allem auf sinkende Preise der Mineralölprodukte (- 5,8 Prozent), sowie im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur, für Preise von Rundfunk-, Fernseh- und Videogeräten (-9,0 Prozent), von Preisen für Foto- und Filmausrüstungen (-8,2 Prozent) und von Preisen für Pauschalreisen (-3,3 Prozent) zurückzuführen. Letztere wirken sich durch ihren hohen Ausgabenanteil von 26,83 Promille am Gesamtwarenkorb indexbeeinflussend aus.

Der Trend steigender Nahrungsmittelpreise (4,7 Prozent) setzte sich im April fort. Wesentlich teurer wurden Gemüse (8,7 Prozent), Obst (8,2 Prozent) sowie Fleisch- und Fleischwaren (6,2 Prozent) an-geboten.

Deutlich höhere Preise mussten im Jahresvergleich für Blumenkohl (74,6 Prozent), Lauch oder Sellerie (52,6 Prozent), Weintrauben (21,2 Prozent) oder Kiwis, Ananas, Mangos (16,6 Prozent) bezahlt werden. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise um durchschnittlich 0,5 Prozent.

Den stärksten Rückgang binnen Monatsfrist verzeichnete der Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (-5,1 Prozent). Bis auf geringfügige Ausnahmen in diesem Bereich errechnete sich diese Preisentwicklung durch die um 20,5 Prozent gefallenen Preise der Pauschalreisen. Weitere nennenswerte Preisrückgänge wurden im Monatsvergleich für alkoholische Getränke, insbesondere für Bier (-4,2 Prozent) beobachtet.

Steigende Preise mussten u.a. für Schiffsfahrten (9,1 Prozent), für Kraftstoffe (2,7 Prozent) oder das Essen in Kantinen und Mensen (1,0 Prozent) hingenommen werden.
Autor: red

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