Sa, 14:56 Uhr
04.05.2013
Schulen am Stammtisch
Am 02.05.2013 traf sich der CDU-Ortsverband Bad Frankenhausen in der Alten Hämmelei zum beliebten Stammtischgespräch. Warum der übliche Stammtisch um das Thema Schulen erweitert wurde, ist klar, es geht um den Entwurf der Schulnetzplanung. Hierzu ein Bericht aus Bad Frankenhausen
Allerdings wurde der Stammtisch aus gegebenen Anlass erweitert und man lud Vertreter der Schulen aus Bad Frankenhausen, Udersleben und Rottleben in die Runde ein um über die erst 2 Tage zuvor veröffentlichte Schulnetzplanung auszutauschen.
So konnte man Frau Dr. Exner vom Kyffhäusergymnasium, Herrn Töppe und Frau Schmidt von der Juri-Gagarin-Schule, Frau Schröder von der Grundschule am Tischplatt, Frau Rüdiger und Frau Huschet, sowie den neuen Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, Herrn Hoffmann, stellvertretend für die Grundschule in Rottleben begrüßen. Darüber hinaus war Jens Krautwurst, der Kreisvorsitzende der CDU, der Bürgermeister der Stadt Bad Frankenhausen und einige Mitglieder des CDU-Ortsverbandes anwesend.
Nachdem Henry Hunger die Gäste des Stammtisches begrüßte und seine Freude über das zahlreiche Erscheinen zum Ausdruck gebracht hatte, erläuterte er für alle Anwesenden noch einmal die Eckpunkte der neuen Schulnetzplanung und den zeitlichen Rahmen, in dem über diesen Entwurf diskutiert und letztendlich im Kreistag abgestimmt werden soll.
Nach dieser kurzen Einführung kamen zunächst die Vertreter der einzelnen Schulen zu Wort um ihre Eindrücke und Gedanken zur neuen Strukturierung der Schulen vor Ort darzulegen. Was allen Beteiligten missfiel, war die Tatsache, dass der Plan der Schulverwaltung vorsieht, bereits in 8 Wochen über die neue Schulnetzplanung abzustimmen. In diesem kurzen Zeitraum ist solch eine gravierende Entscheidung nicht zu treffen. Resümierend stellte man fest, dass die Planung so wie sie vorgeschlagen wurde wohl in erster Linie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten verfasst wurde und den Schüler bzw. Lehrer als Person nicht betrachtet wurde.
Die Betratung von pädagogischen Gesichtspunkten stehen leider nicht im Vordergrund. So könne man schon den Eindruck bekommen, dass die Regelschüler ins zweite Glied gestellt werden, indem man sie in ein altes Gebäude verpflanzt und die Gymnasiasten dafür in eine moderne Schuleinrichtung umziehen. Auch die Vertreter der beiden Grundschulen aus Rottleben und Udersleben äußerten ihre Bedenken und forderten die Politik auf, den ländlichen Raum nicht mit einer Schließung der beiden Schulen sterben zu lassen, denn ohne Kindereinrichtungen ist ein Dorf tot.
Auch das die Grundschule am Tischplatt 2018 geschlossen werden soll und parallel zur Regelschule, mit in das jetzige Gebäude des Kyffhäusergymnasiums einziehen soll wurde heiß diskutiert, denn schließlich ist das jetzige Gelände am Tischplatt mit seiner Außenanlage ein perfekter Standort.
CDU-Mitglied Sören Schobeß, welcher Beamter auf dem Schulamt ist, machte den Vorschlag, dass man auch eine Übernahme der Grund- und Regelschulen in Trägerschaft der Stadt Bad Frankenhausen diskutieren müsste, so wie er es bereits im Bürgermeisterwahlkampf im letzten Jahr schon angestoßen hat. Allerdings gab es hierzu zwischen den Herrn Schobeß und Strejc unterschiedliche Ansichten über die Finanzierbarkeit.
Nachdem abschließend Jens Krautwurst seine Sicht der Dinge darstellte und auch politische Gesichtspunkte in Diskussion einbrachte schloss man die Stammtischrunde und war sich einig, dass solch eine Zusammenkunft durchaus Hilfreich ist, denn eines wollen alle Beteiligten vermeiden: Das man eine Konkurrenzsituation unter Schulen schafft.
Der CDU-Ortsverband hat bereits die ersten Vorort-Termine mit den Schulen vereinbart um sich selber ein Bild in den einzelnen Einrichtungen zu machen.
Der CDU-Ortsverband bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei den Vertretern der Schulen, dem Bürgermeister der Kurstadt, Herrn Strejc und dem Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, Herrn Hoffmann für ihr Erscheinen und die fruchtbare Diskussion.
Steffen Kobrow
CDU-Ortsverband Bad Frankenhausen
Autor: khhAllerdings wurde der Stammtisch aus gegebenen Anlass erweitert und man lud Vertreter der Schulen aus Bad Frankenhausen, Udersleben und Rottleben in die Runde ein um über die erst 2 Tage zuvor veröffentlichte Schulnetzplanung auszutauschen.
So konnte man Frau Dr. Exner vom Kyffhäusergymnasium, Herrn Töppe und Frau Schmidt von der Juri-Gagarin-Schule, Frau Schröder von der Grundschule am Tischplatt, Frau Rüdiger und Frau Huschet, sowie den neuen Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, Herrn Hoffmann, stellvertretend für die Grundschule in Rottleben begrüßen. Darüber hinaus war Jens Krautwurst, der Kreisvorsitzende der CDU, der Bürgermeister der Stadt Bad Frankenhausen und einige Mitglieder des CDU-Ortsverbandes anwesend.
Nachdem Henry Hunger die Gäste des Stammtisches begrüßte und seine Freude über das zahlreiche Erscheinen zum Ausdruck gebracht hatte, erläuterte er für alle Anwesenden noch einmal die Eckpunkte der neuen Schulnetzplanung und den zeitlichen Rahmen, in dem über diesen Entwurf diskutiert und letztendlich im Kreistag abgestimmt werden soll.
Nach dieser kurzen Einführung kamen zunächst die Vertreter der einzelnen Schulen zu Wort um ihre Eindrücke und Gedanken zur neuen Strukturierung der Schulen vor Ort darzulegen. Was allen Beteiligten missfiel, war die Tatsache, dass der Plan der Schulverwaltung vorsieht, bereits in 8 Wochen über die neue Schulnetzplanung abzustimmen. In diesem kurzen Zeitraum ist solch eine gravierende Entscheidung nicht zu treffen. Resümierend stellte man fest, dass die Planung so wie sie vorgeschlagen wurde wohl in erster Linie unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten verfasst wurde und den Schüler bzw. Lehrer als Person nicht betrachtet wurde.
Die Betratung von pädagogischen Gesichtspunkten stehen leider nicht im Vordergrund. So könne man schon den Eindruck bekommen, dass die Regelschüler ins zweite Glied gestellt werden, indem man sie in ein altes Gebäude verpflanzt und die Gymnasiasten dafür in eine moderne Schuleinrichtung umziehen. Auch die Vertreter der beiden Grundschulen aus Rottleben und Udersleben äußerten ihre Bedenken und forderten die Politik auf, den ländlichen Raum nicht mit einer Schließung der beiden Schulen sterben zu lassen, denn ohne Kindereinrichtungen ist ein Dorf tot.
Auch das die Grundschule am Tischplatt 2018 geschlossen werden soll und parallel zur Regelschule, mit in das jetzige Gebäude des Kyffhäusergymnasiums einziehen soll wurde heiß diskutiert, denn schließlich ist das jetzige Gelände am Tischplatt mit seiner Außenanlage ein perfekter Standort.
CDU-Mitglied Sören Schobeß, welcher Beamter auf dem Schulamt ist, machte den Vorschlag, dass man auch eine Übernahme der Grund- und Regelschulen in Trägerschaft der Stadt Bad Frankenhausen diskutieren müsste, so wie er es bereits im Bürgermeisterwahlkampf im letzten Jahr schon angestoßen hat. Allerdings gab es hierzu zwischen den Herrn Schobeß und Strejc unterschiedliche Ansichten über die Finanzierbarkeit.
Nachdem abschließend Jens Krautwurst seine Sicht der Dinge darstellte und auch politische Gesichtspunkte in Diskussion einbrachte schloss man die Stammtischrunde und war sich einig, dass solch eine Zusammenkunft durchaus Hilfreich ist, denn eines wollen alle Beteiligten vermeiden: Das man eine Konkurrenzsituation unter Schulen schafft.
Der CDU-Ortsverband hat bereits die ersten Vorort-Termine mit den Schulen vereinbart um sich selber ein Bild in den einzelnen Einrichtungen zu machen.
Der CDU-Ortsverband bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei den Vertretern der Schulen, dem Bürgermeister der Kurstadt, Herrn Strejc und dem Bürgermeister der Gemeinde Kyffhäuserland, Herrn Hoffmann für ihr Erscheinen und die fruchtbare Diskussion.
Steffen Kobrow
CDU-Ortsverband Bad Frankenhausen
