Sa, 19:36 Uhr
04.05.2013
Eichsfelder demonstrierten gegen Rechts
Am Nachmittag hatten sich Eichsfelder in der Kirche St. Maria Magdalena in Leinefelde zum ökumenischen Friedensgebet eingefunden. Dechant Bernhard Wehner begrüßte alle herzlich in der Kirche und sagte, dass im Normalfall jeder willkommen ist in der Kirche oder in der Stadt. Aber es gäbe auch Situationen…
…wenn beispielsweise Leute kommen mit einer Weltanschauung, die uns nicht zusagt. Da müsse man sich besinnen. Deshalb wollten die Teilnehmer des Friedensgebetes und der anschließenden Demo ein Zeichen setzen.
Friedensgebet2 (Foto: Ilka Kühn)
Rechtsextremistisches Gedankengut breitet sich aus und bedrohe den Frieden, sagte Superintendent Andreas Piontek beim Friedensgebet. Dass die NDP zum Eichsfeldtag in Leinefelde einlädt, können wir nicht dulden. Rechtsextreme stehen für Hass und Gewalt, sagte er. Weggucken und wegsehen würde nicht helfen. Er zählte Beispiele auf, wie ganze Städte sich wehren gegen Rechts.
Nach Gebeten, Fürbitten und Gesang gingen die Teilnehmer des Friedensgebetes zum Bahnhof, wo sich bereits viele Demonstranten versammelt hatten.
Rund 600 Menschen hatten sich vom Bahnhof kurz nach 16 Uhr in einem sehr buntgemischten Demonstrationszug in Richtung Südstadt in Bewegung gesetzt. Die Hälfte war aus dem Eichsfeld, die anderen kamen aus dem Göttinger Raum, aus dem Werra Meißner Kreis und auch aus anderen Teilen Thüringens.
Wir dürfen das nicht zulassen und können nicht tatenlos zusehen, wie die Rechten hier zum Familienfest einladen, sagte ein Sprecher. Wir stehen im Eichsfeld gemeinsam auf und zeigen, das wir nicht wollen, dass die NPD hier Wurzeln schlägt und zeigen wir weiterhin, dass der nationalsozialistische Ungeist keinen Platz hat in unserer Mitte, sagte er weiter.
Mit Transparenten in denen sich die Demonstranten eindeutig gegen Rechts aussprachen und ebenso lautstarkem Protest gegen das Auftreten der NPD in Leinefelde zog der Zug von der Bahnhofstraße über die Bergstraße in Richtung Geschwister-Scholl-Straße und von dort in angrenzenden Straße weiter bis zur Südstadt.
Autor: en…wenn beispielsweise Leute kommen mit einer Weltanschauung, die uns nicht zusagt. Da müsse man sich besinnen. Deshalb wollten die Teilnehmer des Friedensgebetes und der anschließenden Demo ein Zeichen setzen.
Friedensgebet2 (Foto: Ilka Kühn)
Rechtsextremistisches Gedankengut breitet sich aus und bedrohe den Frieden, sagte Superintendent Andreas Piontek beim Friedensgebet. Dass die NDP zum Eichsfeldtag in Leinefelde einlädt, können wir nicht dulden. Rechtsextreme stehen für Hass und Gewalt, sagte er. Weggucken und wegsehen würde nicht helfen. Er zählte Beispiele auf, wie ganze Städte sich wehren gegen Rechts. Nach Gebeten, Fürbitten und Gesang gingen die Teilnehmer des Friedensgebetes zum Bahnhof, wo sich bereits viele Demonstranten versammelt hatten.
Rund 600 Menschen hatten sich vom Bahnhof kurz nach 16 Uhr in einem sehr buntgemischten Demonstrationszug in Richtung Südstadt in Bewegung gesetzt. Die Hälfte war aus dem Eichsfeld, die anderen kamen aus dem Göttinger Raum, aus dem Werra Meißner Kreis und auch aus anderen Teilen Thüringens.
Wir dürfen das nicht zulassen und können nicht tatenlos zusehen, wie die Rechten hier zum Familienfest einladen, sagte ein Sprecher. Wir stehen im Eichsfeld gemeinsam auf und zeigen, das wir nicht wollen, dass die NPD hier Wurzeln schlägt und zeigen wir weiterhin, dass der nationalsozialistische Ungeist keinen Platz hat in unserer Mitte, sagte er weiter.
Mit Transparenten in denen sich die Demonstranten eindeutig gegen Rechts aussprachen und ebenso lautstarkem Protest gegen das Auftreten der NPD in Leinefelde zog der Zug von der Bahnhofstraße über die Bergstraße in Richtung Geschwister-Scholl-Straße und von dort in angrenzenden Straße weiter bis zur Südstadt.




