Mi, 15:52 Uhr
15.05.2013
Kraftlose Konjunktur
Die deutsche Wirtschaft schaffte von Januar bis März 2013 gerade einmal ein Mini-Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt stieg in den ersten drei Monaten um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Für Thüringen liegen zwar keine konkreten Zahlen vor,...
... der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser, rechnet aber für den Freistaat ebenfalls nur mit einem geringen Plus.
Die Konjunktur nimmt nur wenig Fahrt auf. Das ist auch in Thüringen zu spüren, so dass wohl im Freistaat mit einer Stagnation der Wirtschaftsleistung gerechnet werden muss, erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr werde sehr stark davon abhängen, ob die Firmenchefs wieder neue Zuversicht fassen. In den vergangenen Monaten habe die Skepsis in den Unternehmen die Konjunktur gebremst. Nötige Investitionen seien auf die lange Bank geschoben worden.
Die Furcht vor der Staatsschuldenkrise mag in der Öffentlichkeit etwas abgeklungen sein, aus den Köpfen der Manager ist sie jedoch noch nicht gewichen. Erst, wenn auch die Unternehmer die Krise abgehakt haben, werden die Firmen die niedrigen Zinsen nutzen und wieder mehr investieren, ist sich Grusser sicher. Neben den ungelösten Problemen im Euroraum sorge auch die bevorstehende Bundestagswahl für ein Vakuum. Keiner wisse, wie die neue Bundesregierung mit der Energiewende oder Steuerfragen umgehe.
Autor: red... der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser, rechnet aber für den Freistaat ebenfalls nur mit einem geringen Plus.
Die Konjunktur nimmt nur wenig Fahrt auf. Das ist auch in Thüringen zu spüren, so dass wohl im Freistaat mit einer Stagnation der Wirtschaftsleistung gerechnet werden muss, erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr werde sehr stark davon abhängen, ob die Firmenchefs wieder neue Zuversicht fassen. In den vergangenen Monaten habe die Skepsis in den Unternehmen die Konjunktur gebremst. Nötige Investitionen seien auf die lange Bank geschoben worden.
Die Furcht vor der Staatsschuldenkrise mag in der Öffentlichkeit etwas abgeklungen sein, aus den Köpfen der Manager ist sie jedoch noch nicht gewichen. Erst, wenn auch die Unternehmer die Krise abgehakt haben, werden die Firmen die niedrigen Zinsen nutzen und wieder mehr investieren, ist sich Grusser sicher. Neben den ungelösten Problemen im Euroraum sorge auch die bevorstehende Bundestagswahl für ein Vakuum. Keiner wisse, wie die neue Bundesregierung mit der Energiewende oder Steuerfragen umgehe.
