Sa, 08:09 Uhr
18.05.2013
Probenbeginn für Der fliegende Holländer
Festspielensemble in Sondershausen eingetroffen – Kai Günther kehrt als der Holländer nach Nordthüringen zurück. Hier gibt es auch schon mal einen Hinweis auf den Inhalt, wer das Stück noch nicht so genau kennt und wann man den Sängern schon mal zuhören kann.
Die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen rücken näher! In dieser Woche haben in Sondershausen die Proben für die Oper Der fliegende Holländer von Richard Wagner begonnen, die ab 28. Juni im Schlosshof Sondershausen aufgeführt wird. Insgesamt neun Sängerinnen und Sänger sind nach Nordthüringen gereist, um in der kurzweiligen und atmosphärisch dichten Oper mitzuwirken. Wagners kürzestes und populärstes Werk ist der Beitrag der Schlossfestspiele zum Thüringer Wagner-Jahr.
Am vergangenen Montag begrüßten Lars Tietje, Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, und Bürgermeister Joachim Kreyer das Ensemble in der Musik- und Bergstadt und wünschten ihnen eine schöne, kreative Probenzeit.
In diesem Jahr gehören nicht nur ganz junge Sängerinnen und Sänger zum Festspiel-Ensemble, denn die großen Partien verlangen bereits erfahrene Stimmen. In der Titelpartie ist Kai Günther zu erleben, der in Nordthüringen bereits ein guter Bekannter ist. Zuletzt gastierte er als Carlo Gérard in André Chénier und sang im 3. Sinfoniekonzert die Titelpartie in Mendelssohn Bartholdys Elias. Bereits in der Operngala im Herbst begeisterte er mit der Arie des Holländers Die Frist ist um.
Als Erik, sein Rivale um die Gunst der schönen Senta, steht Joshua Farrier auf der Bühne im Schlosshof. Der Tenor war von 2009 bis 2012 fest am Theater Nordhausen engagiert und glänzte unter anderem in Rollen wie Peter Grimes, als Lenski in Eugen Onegin und bei den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen als Tamino in Die Zauberflöte. Und als schwärmerische Senta sind alternierend Sabine Mucke vom Theater Nordhausen und Kathleen Parker zu hören.
Foto: Intendant Lars Tietje begrüßt das Sängerensemble und die Mitwirkenden der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen, Foto: Birgit Susemihl
Als Sentas Vater Daland wurde Roger Krebs verpflichtet. Der Schweizer Bass studierte in Mainz Gesang und war am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert, bis er sich für eine Laufbahn als freischaffender Künstler entschied. Sören Richter, der in Frankfurt/Main Gesang studiert, und Marian Kalus aus dem Ensemble des Theaters Nordhausen alternieren in der Partie des Steuermanns. Und als Mary sind Alexandra Sherman und Anna Kristina Michelsen zu erleben.
Mit dabei im Schlosshof ist auch der Opernchor des Theaters Nordhausen, verstärkt durch den Extrachor der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen. Das Loh-Orchester Sondershausen begleitet die Vorstellungen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank.
Gelegenheit, das Festspielensemble kennenzulernen, gibt es bereits vor der Premiere: am 11. Juni um 12.30 Uhr stellen sich einige Sängerinnen und Sänger in der Galerie am Schlossberg dem Publikum vor. Die Einführung Lust auf ‚Der fliegende Holländer‘ lädt am Mittwoch, 19. Juni, um 18 Uhr Neugierige in den Blauen Saal ein. Anschließend besteht die Möglichkeit, eine öffentliche Probe im Schlosshof zu besuchen.
Der Vorverkauf für die insgesamt zehn Vorstellungen der Oper Der fliegende Holländer läuft bereits auf Hochtouren. Karten gibt es an der Theaterkasse des Theaters Nordhausen (0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11), an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und in den angeschlossenen Touristinformationen.
Autor: khhDie Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen rücken näher! In dieser Woche haben in Sondershausen die Proben für die Oper Der fliegende Holländer von Richard Wagner begonnen, die ab 28. Juni im Schlosshof Sondershausen aufgeführt wird. Insgesamt neun Sängerinnen und Sänger sind nach Nordthüringen gereist, um in der kurzweiligen und atmosphärisch dichten Oper mitzuwirken. Wagners kürzestes und populärstes Werk ist der Beitrag der Schlossfestspiele zum Thüringer Wagner-Jahr.
Am vergangenen Montag begrüßten Lars Tietje, Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, und Bürgermeister Joachim Kreyer das Ensemble in der Musik- und Bergstadt und wünschten ihnen eine schöne, kreative Probenzeit.
In diesem Jahr gehören nicht nur ganz junge Sängerinnen und Sänger zum Festspiel-Ensemble, denn die großen Partien verlangen bereits erfahrene Stimmen. In der Titelpartie ist Kai Günther zu erleben, der in Nordthüringen bereits ein guter Bekannter ist. Zuletzt gastierte er als Carlo Gérard in André Chénier und sang im 3. Sinfoniekonzert die Titelpartie in Mendelssohn Bartholdys Elias. Bereits in der Operngala im Herbst begeisterte er mit der Arie des Holländers Die Frist ist um.
Als Erik, sein Rivale um die Gunst der schönen Senta, steht Joshua Farrier auf der Bühne im Schlosshof. Der Tenor war von 2009 bis 2012 fest am Theater Nordhausen engagiert und glänzte unter anderem in Rollen wie Peter Grimes, als Lenski in Eugen Onegin und bei den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen als Tamino in Die Zauberflöte. Und als schwärmerische Senta sind alternierend Sabine Mucke vom Theater Nordhausen und Kathleen Parker zu hören.
Foto: Intendant Lars Tietje begrüßt das Sängerensemble und die Mitwirkenden der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen, Foto: Birgit Susemihl
Als Sentas Vater Daland wurde Roger Krebs verpflichtet. Der Schweizer Bass studierte in Mainz Gesang und war am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert, bis er sich für eine Laufbahn als freischaffender Künstler entschied. Sören Richter, der in Frankfurt/Main Gesang studiert, und Marian Kalus aus dem Ensemble des Theaters Nordhausen alternieren in der Partie des Steuermanns. Und als Mary sind Alexandra Sherman und Anna Kristina Michelsen zu erleben.
Mit dabei im Schlosshof ist auch der Opernchor des Theaters Nordhausen, verstärkt durch den Extrachor der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen. Das Loh-Orchester Sondershausen begleitet die Vorstellungen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank.
Gelegenheit, das Festspielensemble kennenzulernen, gibt es bereits vor der Premiere: am 11. Juni um 12.30 Uhr stellen sich einige Sängerinnen und Sänger in der Galerie am Schlossberg dem Publikum vor. Die Einführung Lust auf ‚Der fliegende Holländer‘ lädt am Mittwoch, 19. Juni, um 18 Uhr Neugierige in den Blauen Saal ein. Anschließend besteht die Möglichkeit, eine öffentliche Probe im Schlosshof zu besuchen.
Der Vorverkauf für die insgesamt zehn Vorstellungen der Oper Der fliegende Holländer läuft bereits auf Hochtouren. Karten gibt es an der Theaterkasse des Theaters Nordhausen (0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11), an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH und in den angeschlossenen Touristinformationen.
