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Sa, 12:08 Uhr
18.05.2013

Neues aus Berlin (69)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema Aufarbeitung der SED-Diktatur

Im Ausschuss für Kultur und Medien war am Mittwoch Herr Roland Jahn, der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, zu Gast. Er kommentierte den Bericht der Bundesregierung zum Stand der Aufarbeitung der SED-Diktatur und legte den elften Tätigkeitsbericht seiner Behörde für die Jahre 2011 und 2012 vor.

Das Interesse an den Unterlagen ist ungebrochen und sogar gestiegen (so hoch wie nie mit 88 000 Anträgen im letzten Jahr). Die Generation der Kinder und Enkel ist sehr daran interessiert, die Akten einzusehen. Die Parlamentarier hatten durch eine Gesetzesänderung ermöglicht, dass auch Angehörige Akten einsehen können, wenn die Betroffenen verstorben sind.

Durch die große Nachfrage haben sich die Wartezeiten erheblich verlängert.
Bezogen auf die sogenannten "Schnipsel-Säcke" sagte Jahn, dass bisher 1,3 Millionen Blatt manuell zusammengesetzt worden sind. Das Fraunhofer-Institut ist dabei, die computertechnische Unterstützung hierfür immer weiter zu vervollkommnen.
Authentische Orte entwickeln eine besondere Kraft, gerade auch bei der jüngeren Generation. Deshalb muss es ein sinnvolles Konzept zur Bewahrung solcher Orte geben.

Wahlkreisbüro: Johannes Selle
Autor: khh

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