tv nt eic kyf msh nnz uhz
Fr, 12:40 Uhr
24.05.2013

Gewinne werden versprochen

„Herzlichen Glückwunsch…Wir möchten Ihnen hiermit mitteilen, dass Sie bei der jährlichen Verlosung der Versand- und Verlagshäuser den Hauptpreis und damit 65.000 Euro erzielt haben“, heißt es in den persönlich adressierten Schreiben aus Hamburg, die derzeit in mehreren Bundesländern kursieren...


Angeblich stehe der Geldkoffer in der Schweiz schon bereit, man müsse nur die angegebene Telefonnummer wählen, um die Übergabe zu Hause abzusprechen. Nicht wenige Verbraucher sind verunsichert und fragen sich, was es mit den Gewinnbenachrichtigungen auf sich hat und ob sie die angegebene Nummer wählen sollten.

„Auf keinen Fall. Verbraucher sollten sich von diesen Schreiben nicht auf den Leim führen lassen“, warnt Ute Traut von der Verbraucherzentrale Thüringen. „Wer zuhauf Hauptgewinne verspricht, will meist selbst nur Kasse machen.“

Rat der Verbraucherzentrale Thüringen
  • Keinen Rückruf und keine Terminvereinbarung: Wer in großem Stil Hauptgewinne verspricht, führt nichts Gutes im Sinn. Möglicherweise sollen Ihnen persönliche Daten entlockt werden.
  • Kein Geld überweisen: Wer etwas gewonnen hat, muss dafür nichts zahlen. Deshalb niemals mit geforderten Beträgen in Vorkasse gehen. Immer bedenken, dass die Macher solcher Schreiben Sie nur abzocken wollen.
Wer Fragen zu Gewinnbenachrichtigungen hat, kann sich an jede Verbraucherberatungsstelle wenden.
Autor: red

Kommentare
-----7
24.05.2013, 13.59 Uhr
Mitschuldig
Als Zusteller habe ich auch ab und zu solche Gewinnbriefe dabei. Auf den Verdienst würde ich gern verzichten. Aber wenn mir solche Briefe geliefert werden, muss ich sie zustellen. Einfach wegwerfen ist eine Straftat! Unterschlagung ebenso! Zurück kann ich diese Briefe auch nur schicken, wenn der Empfänger ausdrücklich die Annahme verweigert.

Aber meist treffe ich die Empfänger nicht an und stehe nur vor dem Briefkasten. Ich bin nur ein ausführendes Organ - fühle mich aber leider mitschuldig. Zum Glück sind es nicht so viele von diesen Briefen. Verweigern kann ich die Zustellung leider auch nicht - da sind mir die Hände gebunden.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige MSO digital