Mo, 12:20 Uhr
03.06.2013
Motto: kurze Beine – kurze Wege
Diskussionsveranstaltung zur Erhaltung der Grundschule in Hohenebra. Die Bürgerinitiative zum Erhalt der Grundschule Hohenebra, welche am Montag, den 27.05.2013 gegründet wurde, hatte auf den Gemeindesaal in Hohenebra zur Diskussionsveranstaltung geladen. Von der ersten Veranstaltung letzten Mittwoch erreichte kn folgender Bericht.
Für die Bürgerinitiative zum Erhalt der GS Hohenebra stehen die Schulkinder im Vordergrund. Kurze Fahrstrecken und Fahrzeiten, kein Umsteigen, Lernen in Klassen mit normalen Schülerzahlen sowie den gradlinigen Übergang vom Dorfkindergarten in die Dorfschule und Kinderfreundschaften müssen bestehen bleiben. Der Erhalt der ländlichen und sozialen Struktur auf den Dörfern liegt uns sehr am Herzen. Unsere Dörfer müssen attraktiv bleiben für Jung und Alt, dazu gehört die Dorfschule, der Kindergarten, die Ärztin , Vereinsarbeit…, aber auch der Verbund zur Stadt . In den letzten 15 Jahren sind Investitionen nur im Gießkannenprinzip vorgenommen worden. Daraus resultieren jetzt diese baulichen Mängel an der Schule. Wir machen dafür die Politik verantwortlich. Die gewählten Volksvertreter sind in der Pflicht ihre Wahlversprechen einzulösen. Aber trotzdem wollen wir gemeinsam brauchbare und praktikable Lösungen finden und die Bürgerinitiative erklärt sich bereit, konstruktiv an diesen Prozess mitzuwirken.
Die Resonanz der Bürger zum Erhalt der Grundschule ist sehr hoch. Am Mittwochabend war der Saal voll. Viele Bürger waren der Einladung gefolgt: Eltern aus allen Orten des Einzugsgebietes, Ortschaftsratsmitglieder, Bürgermeister, viele interessierte Bürger, Pädagogen der Grundschule . Wir möchten uns für das Kommen und den Dialog bei den Vertretern der Kreisverwaltung bedanken. Die Landrätin- Frau Hochwind, 1. Beigeordneter- Herrn Häßler, Herrn Räuber- (Schulnetzplanung), Herr Tschapeller-Bauamt, Herr Vogt-Bildungsausschuss waren anwesend. Sie zeigten sich gesprächsbereit , sind interessiert an Lösungen und stellen die Schulnetzplanung zur Diskussion. Herr Kreyer ( Bürgermeister von Sondershausen), Herr Krautwurst (Kreisvorsitzender der CDU) und Herr Scherer ( Landtagsabgeordneter der CDU)brachten sich ebenfalls in die Diskussion ein und unterbreiteten Vorschläge für die weitere Vorgehensweise z. Bsp. Schulnetzplanung des Landkreises Saale-Orla betrachten und als Ideenlieferant nehmen, Anhörungsphase nutzen….
Viele Wortbeiträge zeigten, dass die beabsichtigte Schulnetzplanung nicht auf den Rücken der Kinder ausgetragen werden dürfe. Es kommt vielmehr darauf an Lösungsansätze zu finden. Dem gegenüber steht die angespannte Finanzsituation des Kreises, die immer wieder als elementares Argument seitens der Behördenvertreter dargestellt wurde. Trotz vieler erhitzter Gemüter und offener Fragen verlief die Diskussionsveranstaltung sachlich und konstruktiv. Viele gute Argumente zum Erhalt der Grundschule Hohenebra wurden aufgezeigt und werden in das Konzept der Bürgerinitiative einfließen. Die Bürgerinitiative und alle interessierten Bürger werden den Kampf um den Erhalt der Grundschule Hohenebra fortsetzen.
Grit Biermanski
Im Auftrag der Bürgerinitiatve
Autor: khhFür die Bürgerinitiative zum Erhalt der GS Hohenebra stehen die Schulkinder im Vordergrund. Kurze Fahrstrecken und Fahrzeiten, kein Umsteigen, Lernen in Klassen mit normalen Schülerzahlen sowie den gradlinigen Übergang vom Dorfkindergarten in die Dorfschule und Kinderfreundschaften müssen bestehen bleiben. Der Erhalt der ländlichen und sozialen Struktur auf den Dörfern liegt uns sehr am Herzen. Unsere Dörfer müssen attraktiv bleiben für Jung und Alt, dazu gehört die Dorfschule, der Kindergarten, die Ärztin , Vereinsarbeit…, aber auch der Verbund zur Stadt . In den letzten 15 Jahren sind Investitionen nur im Gießkannenprinzip vorgenommen worden. Daraus resultieren jetzt diese baulichen Mängel an der Schule. Wir machen dafür die Politik verantwortlich. Die gewählten Volksvertreter sind in der Pflicht ihre Wahlversprechen einzulösen. Aber trotzdem wollen wir gemeinsam brauchbare und praktikable Lösungen finden und die Bürgerinitiative erklärt sich bereit, konstruktiv an diesen Prozess mitzuwirken.
Die Resonanz der Bürger zum Erhalt der Grundschule ist sehr hoch. Am Mittwochabend war der Saal voll. Viele Bürger waren der Einladung gefolgt: Eltern aus allen Orten des Einzugsgebietes, Ortschaftsratsmitglieder, Bürgermeister, viele interessierte Bürger, Pädagogen der Grundschule . Wir möchten uns für das Kommen und den Dialog bei den Vertretern der Kreisverwaltung bedanken. Die Landrätin- Frau Hochwind, 1. Beigeordneter- Herrn Häßler, Herrn Räuber- (Schulnetzplanung), Herr Tschapeller-Bauamt, Herr Vogt-Bildungsausschuss waren anwesend. Sie zeigten sich gesprächsbereit , sind interessiert an Lösungen und stellen die Schulnetzplanung zur Diskussion. Herr Kreyer ( Bürgermeister von Sondershausen), Herr Krautwurst (Kreisvorsitzender der CDU) und Herr Scherer ( Landtagsabgeordneter der CDU)brachten sich ebenfalls in die Diskussion ein und unterbreiteten Vorschläge für die weitere Vorgehensweise z. Bsp. Schulnetzplanung des Landkreises Saale-Orla betrachten und als Ideenlieferant nehmen, Anhörungsphase nutzen….
Viele Wortbeiträge zeigten, dass die beabsichtigte Schulnetzplanung nicht auf den Rücken der Kinder ausgetragen werden dürfe. Es kommt vielmehr darauf an Lösungsansätze zu finden. Dem gegenüber steht die angespannte Finanzsituation des Kreises, die immer wieder als elementares Argument seitens der Behördenvertreter dargestellt wurde. Trotz vieler erhitzter Gemüter und offener Fragen verlief die Diskussionsveranstaltung sachlich und konstruktiv. Viele gute Argumente zum Erhalt der Grundschule Hohenebra wurden aufgezeigt und werden in das Konzept der Bürgerinitiative einfließen. Die Bürgerinitiative und alle interessierten Bürger werden den Kampf um den Erhalt der Grundschule Hohenebra fortsetzen.
Grit Biermanski
Im Auftrag der Bürgerinitiatve


