Do, 20:28 Uhr
06.06.2013
Neues aus Berlin (78)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Leiharbeiter und fordert, keine Vermittlungsprovision für Leiharbeiter
Kersten Steinke, Spitzenkandidatin für DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, fordert, die Vermittlungsprovision für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer abzuschaffen. Sie unterstützt damit die Forderungen einer Öffentlichen Petition aus Bremen mit 500 Unterschriften.
Bisher ist es möglich, dass Zeitarbeitsfirmen eine Ablösesumme vereinbaren können, wenn ein Unternehmen eine an ihn ausgeliehene Arbeitskraft einstellen möchte.
"Von dieser Möglichkeit, mit den Leiharbeitern noch mehr Geld zu verdienen, machen die Zeitarbeitsfirmen regen Gebrauch", sagt Kersten Steinke. "Da geht es zu wie beim Profifußball, nur auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer."
Dabei soll doch die Leiharbeit angeblich die Brücke in reguläre Beschäftigung sein, wie die CDU immer wieder behauptet. Viele Studien haben jedoch gezeigt, dass dies nur selten der Fall ist. DIE LINKE ist seit jeher gegen diese moderne Form der Ausbeutung von Arbeitnehmern, den SPD und Grüne mit verursacht haben. Aber solange die Leiharbeit noch erlaubt ist, muss sie wenigstens so gestaltet werden, dass sie ihren Anspruch auf eine Brückenfunktion überhaupt erfüllen kann.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhKersten Steinke, Spitzenkandidatin für DIE LINKE aus Bad Frankenhausen, fordert, die Vermittlungsprovision für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer abzuschaffen. Sie unterstützt damit die Forderungen einer Öffentlichen Petition aus Bremen mit 500 Unterschriften.
Bisher ist es möglich, dass Zeitarbeitsfirmen eine Ablösesumme vereinbaren können, wenn ein Unternehmen eine an ihn ausgeliehene Arbeitskraft einstellen möchte.
"Von dieser Möglichkeit, mit den Leiharbeitern noch mehr Geld zu verdienen, machen die Zeitarbeitsfirmen regen Gebrauch", sagt Kersten Steinke. "Da geht es zu wie beim Profifußball, nur auf Kosten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer."
Dabei soll doch die Leiharbeit angeblich die Brücke in reguläre Beschäftigung sein, wie die CDU immer wieder behauptet. Viele Studien haben jedoch gezeigt, dass dies nur selten der Fall ist. DIE LINKE ist seit jeher gegen diese moderne Form der Ausbeutung von Arbeitnehmern, den SPD und Grüne mit verursacht haben. Aber solange die Leiharbeit noch erlaubt ist, muss sie wenigstens so gestaltet werden, dass sie ihren Anspruch auf eine Brückenfunktion überhaupt erfüllen kann.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
