Mi, 19:29 Uhr
12.06.2013
Zur Schulnetzplanung...
aus Sicht der Stadt Ebeleben. Dazu erreichte kn aus der Stadtverwaltung Ebeleben folgende Stellungnahme
Liest man in den letzten Wochen Stellungnahmen zum Entwurf der Fortschreibung der Schulnetzplanung, entsteht der Eindruck, dass diese eine grottenschlechte Arbeit sei. Verständlich ist aus unserer Sicht, dass ein Aufschrei durch die Regionen und Standorte geht, die mit Schließungen oder eingreifenden Veränderungen in diesem Entwurf beschrieben werden.
Dass dieses alles ein über Jahre laufender Prozess ist und dass insbesondere in den zurückliegenden Jahren viele Weichen nicht gestellt wurden, wird dabei schnell vergessen. Ebenso, dass einige Politiker der damaligen Landratspartei still blieben, die heute die Zeit zurückdrehen wollen und von damals nicht getätigten Entscheidungen in der Führungsverantwortung nichts mehr wissen wollen. Die Landrätin und ihr Team haben eine Ist- Analyse schon kurz nach der Amtsübernahme gemacht und zum Teil verheerende Zustände bzw. Investitionsbedarfe feststellen müssen. Die Realität sieht so aus, dass mit den vorhandenen Mitteln nicht die maximalen (verständlichen) Wünsche aller Betroffenen befriedigt werden können. Dies ist auch in jedem Privathaushalt so. Nun ist ein Entwurf entstanden, der Prioritäten nach pädagogischen, personellen, sicherheitsrelevanten, nachhaltigen, demografischen, finanziellen und kulturellen Gesichtspunkten setzt. Dass ein solcher Entwurf immer nach der jeweiligen Sichtweise geprägt ist, wird jeder Bürger gut verstehen.
Aus Sicht der Stadt Ebeleben, einem seit Jahrhunderten anerkannter und bedeutender Schulort, kann der vorliegende Entwurf nur begrüßt werden. Die Stadt ist Standort zweier Schulen, einer Grund- und einer Regelschule. Für die regional bedeutende Grundschule sind in den zurückliegenden Wochen schon wichtige Sicherheitsaspekte (z.B. 2. Rettungsweg der Aula) erledigt worden, weitere müssen noch folgen. In der Planung sind notwendige Arbeiten für den weiteren Bedarf für die Turnhalle, die Sportanlage zur gemeinsamen Nutzung mit der benachbarten Regelschule und die Außenanlage festgehalten. Für die Regelschule, hier gehen immerhin Kinder aus 27 verschiedenen Orten zur Schule, gibt es einige Dinge im Brandschutzbereich schnell zu erledigen.
Eine Aufgabe des Schulgebäudes am Markt (ehemalige Berufsschule) würde bei Erweiterung und Renovierungen am Stammhaus viele Vorteile für Eltern und Schüler bringen. Angefangen von den Wanderungen durch die Stadt bis hin zur Einsparung der doppelten Betriebskosten.
Aus diesen Gründen ist der Entwurf der Schulnetzplanung für unseren Bereich richtig und zukunftsweisend.
Uwe Vogt
Bürgermeister der Stadt Ebeleben
Autor: khhLiest man in den letzten Wochen Stellungnahmen zum Entwurf der Fortschreibung der Schulnetzplanung, entsteht der Eindruck, dass diese eine grottenschlechte Arbeit sei. Verständlich ist aus unserer Sicht, dass ein Aufschrei durch die Regionen und Standorte geht, die mit Schließungen oder eingreifenden Veränderungen in diesem Entwurf beschrieben werden.
Dass dieses alles ein über Jahre laufender Prozess ist und dass insbesondere in den zurückliegenden Jahren viele Weichen nicht gestellt wurden, wird dabei schnell vergessen. Ebenso, dass einige Politiker der damaligen Landratspartei still blieben, die heute die Zeit zurückdrehen wollen und von damals nicht getätigten Entscheidungen in der Führungsverantwortung nichts mehr wissen wollen. Die Landrätin und ihr Team haben eine Ist- Analyse schon kurz nach der Amtsübernahme gemacht und zum Teil verheerende Zustände bzw. Investitionsbedarfe feststellen müssen. Die Realität sieht so aus, dass mit den vorhandenen Mitteln nicht die maximalen (verständlichen) Wünsche aller Betroffenen befriedigt werden können. Dies ist auch in jedem Privathaushalt so. Nun ist ein Entwurf entstanden, der Prioritäten nach pädagogischen, personellen, sicherheitsrelevanten, nachhaltigen, demografischen, finanziellen und kulturellen Gesichtspunkten setzt. Dass ein solcher Entwurf immer nach der jeweiligen Sichtweise geprägt ist, wird jeder Bürger gut verstehen.
Aus Sicht der Stadt Ebeleben, einem seit Jahrhunderten anerkannter und bedeutender Schulort, kann der vorliegende Entwurf nur begrüßt werden. Die Stadt ist Standort zweier Schulen, einer Grund- und einer Regelschule. Für die regional bedeutende Grundschule sind in den zurückliegenden Wochen schon wichtige Sicherheitsaspekte (z.B. 2. Rettungsweg der Aula) erledigt worden, weitere müssen noch folgen. In der Planung sind notwendige Arbeiten für den weiteren Bedarf für die Turnhalle, die Sportanlage zur gemeinsamen Nutzung mit der benachbarten Regelschule und die Außenanlage festgehalten. Für die Regelschule, hier gehen immerhin Kinder aus 27 verschiedenen Orten zur Schule, gibt es einige Dinge im Brandschutzbereich schnell zu erledigen.
Eine Aufgabe des Schulgebäudes am Markt (ehemalige Berufsschule) würde bei Erweiterung und Renovierungen am Stammhaus viele Vorteile für Eltern und Schüler bringen. Angefangen von den Wanderungen durch die Stadt bis hin zur Einsparung der doppelten Betriebskosten.
Aus diesen Gründen ist der Entwurf der Schulnetzplanung für unseren Bereich richtig und zukunftsweisend.
Uwe Vogt
Bürgermeister der Stadt Ebeleben
