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Mo, 00:52 Uhr
24.06.2013

Lernen im Lebenslauf

„Lebenslanges Lernen und seine Umsetzung in einem kommunalen Bildungsmonitoring“ – zu diesem Thema hatte das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) am 22. und 23. Mai 2013 in Berlin eine Fortbildungsveranstaltung organisiert. Auch Lernen vor Ort (Kyffhäuserkreis) war dabei


Als wissenschaftliche Begleitstelle des Bundesprojektes „Lernen vor Ort“ berät das DIPF den Arbeitsbereich Bildungsmonitoring bei der analytischen, indikatorengestützten Erstellung von Bildungsberichten sowie weiteren bildungsbezogenen Forschungsprojekten.
Ein Tagesordnungspunkt der Fortbildung war die „Darstellung von Kennzahlen und Indikatoren zur non-formalen Bildung und zum informellen Lernen“. Der Kyffhäuserkreis war einer der wenigen Kreise, die sich bereits in der ersten Förderphase von „Lernen vor Ort“ mit dem Thema auseinandergesetzt und den Bereich der non-formalen Bildung im ersten Bildungsbericht ausgewertet haben. Aus diesem Grund wurde der Arbeitsbereich Bildungsmonitoring des Projekts „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ gebeten, zur Fortbildung beizutragen, indem über den Entstehungsprozess und die darin enthaltenen Stolpersteine berichtet werden sollte. Dieser Einladung ist das Projekt gern gefolgt.

Der Schwerpunkt des Erfahrungsberichts des Kyffhäuserkreises lag auf der Datenrecherche, Datenauswertung sowie den hierbei aufgetretenen Schwierigkeiten. Im Rahmen der Datenerhebung wurde v.a. auf Daten des Statistischen Landesamtes sowie übergeordneter Landesfachstellen, Verbände und Ämter zurückgegriffen. In Einzelfällen wurden Daten auch bei den Bildungsträgern direkt abgerufen. Problematisch bei der Datenauswertung war zum einen die teils lückenhafte Datenlage und zum anderen die eingeschränkte Vergleichbarkeit der Einrichtungen untereinander. Der Kyffhäuserkreis verfügt über zahlreiche Bildungsmöglichkeiten im non-formalen Bildungsbereich (vgl. obenstehende Karte).

Zu erwähnen sind hier die Bibliotheken, die Museen, der Naturpark Kyffhäuser aber auch die zahlreichen Vereine und Projekte der Jugendarbeit. Diese Angebote sprechen verschiedene Zielgruppen an und erreichen aufgrund ihres divergierenden Bekanntheitsgrades eine unterschiedlich große Zahl an Personen. Deshalb werden einige Bildungsangebote im ersten Bildungsbericht separat betrachtet, ohne Vergleichswerte nennen zu können.

„Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ entschloss sich zudem, wegen Datendefiziten verschiedene Lernorte in einigen Bereichen der non-formalen Bildung nicht zu betrachten. Dieses Vorgehen wurde von einzelnen TeilnehmerInnen der Fortbildungsveranstaltung mit dem Anspruch der Vollständigkeit kritisiert. Eine Möglichkeit diese Einrichtungen abzubilden, wäre es gewesen, diese qualitativ mit Hilfe persönlicher Interviews auszuwerten. Eine qualitative Auswertung wurde auch von „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ vorgenommen, um die vielfältigen Kooperationen von Schulen mit non-formalen Bildungsanbietern darzustellen.

Insgesamt wurde das Vorgehen von „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ von den Fortbildungsteilnehmerinnen und dem Veranstalter positiv bewertet. In Gesprächen im Anschluss an die Veranstaltung signalisierten einige Kommunen, dem Weg des Kyffhäuserkreises bei der Erstellung des Kapitels non-formales Lernen folgen zu wollen.

Letztendlich konnten nicht nur die FortbildungsteilnehmerInnen von den Erfahrungen des Kyffhäuserkreises lernen, sondern auch „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ konnte zahlreiche Anregungen zur Optimierung der Bildungsberichterstattung im non-formalen Bereich mit nach Hause nehmen.

Dunja Gallus
Lernen vor Ort (Kyffhäuserkreis)
Autor: khh

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