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Mo, 13:51 Uhr
24.06.2013

Entsorgung in kommunaler Hand

In Thüringen werden zurzeit knapp zwei Drittel der Abwässer der Thüringer Bevölkerung in kommunalen Kläranlagen behandelt. Im Jahr 2009 waren es 71 %. Seit 1990 konnte der Anschlussgrad an kommunale Kläranlagen um 31 % gesteigert werden. Und es muss weitergehen...


Die dadurch erreichte Gewässerqualität ist jedoch noch nicht ausreichend, um die erforderlichen bundes- und euro­pa­rechtlichen Vorgaben zu erfüllen. Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz betonte, dass auch künftig weitere Teile der Thüringer Bevölkerung an kommunale Kläranlagen angeschlossen werden sollen.

„In Thüringen gibt es allerdings Gebiete, für die ein Anschluss an eine kommunale Kläranlage nicht wirtschaftlich bzw. nur mit einem unvertretbar hohen Aufwand zu realisieren ist. Hier sollen Kleinkläranlagen als Dauerlösung zum Einsatz kommen, die entsprechend der Richtlinie zur Förderung von Kleinkläranlagen gefördert werden können“, sagte der Minister.

Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Natur­schutz hat einen Lagebericht 2013 zur Beseitigung von kommunalem Ab­wasser veröffentlicht. Darin wird umfassend über die Entwicklung der Thü­ringer Abwasserentsorgung in den Jahren 2011 und 2012 berichtet. Informiert wird dabei insbesondere über die Anzahl und Ausbaukapazität der kommunalen Kläranlagen sowie deren Reinigungsleistung, über die Klärschlamm­entsorgung und über Investitionen im Abwasserbereich.
Autor: red

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