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Di, 10:42 Uhr
25.06.2013

Zur Schulnetzplanung SDH

Informationsabend zum Entwurf der Fortschreibung der Schulnetzplanung im Kyffhäuserkreis und die Auswirkungen auf die Stadt Sondershausen. Einlader ist die Stadtratsfraktion SPD/ GRÜNE der Stadt Sondershausen. Hier kn mit den Einzelheiten.

Die Stadtratsfraktion SPD/ GRÜNE lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Informations- und Diskussionsabend zu den Inhalten und den Auswirkungen des Entwurfs der Fortschreibung der Schulnetzplanung im Kyffhäuserkreis auf die Stadt Sondershausen am Montag, den 1. Juli 2013 um 18.30 Uhr in den Ratssaal der Stadt Sondershausen, Markt 7 ein. Die stellvertretende Bürgermeisterin, Frau Cornelia Kraffzick, wird zu Beginn Ausführungen zur sozialen Infrastruktur, die im Stadtentwicklungskonzept enthalten sind, machen. Der Vorsitzende des Bildungsausschusses des Kyffhäuserkreises, Uwe Vogt, sowie der Schulnetzplaner, Dr. Andreas Räuber, werden in einer Präsentation das Vorhaben und die Auswirkungen der Schulnetzplanung auf die Stadt Sondershausen aufzeigen.

Mit dem Entwurf der Schulnetzplanung sollen allen Schülerinnen und Schülern im Landkreis sowie den Pädagogen vergleichbar gute Lern- und Arbeitsbedingungen geboten werden. Eine Online-Umfrage der GEW Thüringen vom Mai 2012 hat leider bestätigt, dass der Kyffhäuserkreis im Vergleich aller Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte hier den letzten Platz einnimmt. Daher wurde ein 20,8 Mio. EUR umfassendes Schulinvestitionsprogramm in die Schulnetzplanung aufgenommen. Die Finanzierung der Investitionen ist nahezu ausschließlich über Kredite/kreditähnliche Geschäfte möglich. Für deren Genehmigung durch das Landesverwaltungsamt bedarf es Entlastungen im Verwaltungshaushalt, um die notwendige freie Finanzspitze darstellen zu können. Da der Gesamtinvestitionsbedarf zur Schulsanierung aller Schulen mehr als 40 Mio. EUR betragen würde, reicht der Investitionsrahmen nicht aus, um alle Defizite abzustellen. Deshalb müssen auch Einschnitte, in Form von Schulschließungen betrachtet werden.

Außerdem müssen die seit Jahren bekannten und in Teilen ignorierten Mängel beim Rauch- und Brandschutz im Interesse der Sicherheit unserer Kinder und aller an den Schulen Tätigen umgehend abgestellt werden.

Der Entwurf der Schulnetzplanung setzt auf mittel- und langfristige Prognosen (Geburten- und Schülerzahlentwicklung/Demografie). Die bislang praktizierte Schulnetzplanung mit Sicht von kurzen Betrachtungszeiträumen hat mehrfach dazu geführt, dass Investitionen in Schulgebäude erfolgten, die wenig später geschlossen wurden. Dies gilt es künftig zu verhindern.

Der Entwurf greift innovative pädagogische Konzepte und Anforderungen auf. Dies trifft u.a. die Themenkreise Inklusion und die Thüringer Gemeinschaftsschule (TGS) zu. Die Thüringer Gemeinschaftsschule ist ein wirksames Mittel zum Erhalt eines breiten, wohnortnahen und modernen Schulangebotes.

Für Sondershausen bedeutet das konkret den Neubau der Regelschule Franzberg, aber auch die Schließung der Grundschule in Hohenebra.
Das Konzept setzt erstmals auf Transparenz und Partizipation. In der Vergangenheit gab es keine geplanten Anhörungsfristen. Dies stärkt die Demokratie vor Ort.

Deshalb möchte die SPD/ Grüne - Stadtratsfraktion gern alle betroffenen Eltern, Schüler/ -innen und Pädagogen, aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürgern einladen, mit den entsprechend involvierten Fachleuten und unserer Fraktion zu diskutieren.


Sabine Bräunicke
Fraktionsvorsitzende SPD/ GRÜNE
Autor: khh

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