Sa, 14:13 Uhr
29.06.2013
kn-Forum: Rentendebatte
Bundestag debattiert Angleichung Ost- an Westrenten. Dazu erreichte kn folgender Leserbrief.
Das die Debatte am Freitag zur Angleichung der Ost- an die Westrenten zu keinem Ergebnis führt hat natürlich nicht überrascht.
Wenn die Koalition von CDU/CSU und FDP schon ein Wahlversprechen der jetzigen Wahlperiode brechen, dann lässt man sich doch nicht von der Opposition umbiegen. Das wäre ja noch schöner, wenn man Wahlversprechen auch noch ernst nimmt. Vom Tisch gewedelt und auf die lange Bank geschoben. Hauptsache war, man hat die Wählerstimmen gekauft.
Die Koalition hat ja genug Übung darin, sonst würde sie nicht jetzt schon wieder das Wahlvolk mit unfinanzierbaren Wahlversprechen locken. Ja liebe Ostrentner , Pech gehabt, die obere Liga ist anderen vorbehalten, es muss ja schließlich Unterschiede geben. Deshalb hat die Koalition in besagter Debatte auch Frau von der Leyen ins Feld geschickt. Den Ostrentnern ging es noch nie so gut und seit der Wende habe man alles getan, wie es die "Steigerungsraten" zeigen. Das die Unterschiede mit Gerechtigkeit wenig gemein haben, spielt da keine Rolle. Schließlich will man die Rentensteigerung an das Lohnniveau koppeln und dann wird alles gut. Das wird noch viele Jahrzehnte dauern, aber was soll's.
Rente für die gleiche Lebensleistung ist damit in das Reich der Hoffnung verschoben. Unterschiede bei der Rente, beim Lohn und bei den Tarifabschlüssen, um einiges zu nennen, es ist nicht nachvollziehbar, aber bittere Realität von Ungerechtigkeit und Versagen der Politik. Davon sind auch viele Westrentner betroffen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDas die Debatte am Freitag zur Angleichung der Ost- an die Westrenten zu keinem Ergebnis führt hat natürlich nicht überrascht.
Wenn die Koalition von CDU/CSU und FDP schon ein Wahlversprechen der jetzigen Wahlperiode brechen, dann lässt man sich doch nicht von der Opposition umbiegen. Das wäre ja noch schöner, wenn man Wahlversprechen auch noch ernst nimmt. Vom Tisch gewedelt und auf die lange Bank geschoben. Hauptsache war, man hat die Wählerstimmen gekauft.
Die Koalition hat ja genug Übung darin, sonst würde sie nicht jetzt schon wieder das Wahlvolk mit unfinanzierbaren Wahlversprechen locken. Ja liebe Ostrentner , Pech gehabt, die obere Liga ist anderen vorbehalten, es muss ja schließlich Unterschiede geben. Deshalb hat die Koalition in besagter Debatte auch Frau von der Leyen ins Feld geschickt. Den Ostrentnern ging es noch nie so gut und seit der Wende habe man alles getan, wie es die "Steigerungsraten" zeigen. Das die Unterschiede mit Gerechtigkeit wenig gemein haben, spielt da keine Rolle. Schließlich will man die Rentensteigerung an das Lohnniveau koppeln und dann wird alles gut. Das wird noch viele Jahrzehnte dauern, aber was soll's.
Rente für die gleiche Lebensleistung ist damit in das Reich der Hoffnung verschoben. Unterschiede bei der Rente, beim Lohn und bei den Tarifabschlüssen, um einiges zu nennen, es ist nicht nachvollziehbar, aber bittere Realität von Ungerechtigkeit und Versagen der Politik. Davon sind auch viele Westrentner betroffen.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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