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Mo, 10:10 Uhr
05.08.2013

Forum: Von Staatswegen gedopt

Immer dann, wenn man glaubt es sei Gras über eine Sache gewachsen, kommt irgendein Kamel daher und frißt es wieder ab. Dieses arabische Sprichwort trifft wohl auch auf die Dopingoffenbarung einer Studie zu. Anmerkungen eines Lesers der Nordthüringer Online-Zeitungen...


In dieser Studie wurde der Nachweis erbracht, dass in den sechziger Jahren in beharrlicher Folge in der BRD staatlich sanktioniert gedopt wurde was das Zeug hält. Da hat, was die Spatzen längst von den Dächern pfiffen, Doping um das Land der weißen Westen keinen Bogen gemacht. Alle Register wurden gezogen um den Sport der DDR zu diffamieren, weil natürlich nur hier mittels Doping Weltklasseleistungen erbracht wurden. Was nun? Wie immer wird man prüfen, Verjährung ins Auge fassen, sich auf "Einzelfälle" beschränken, sich nicht mehr erinnern usf Jüngst haben wir gelernt, dass Politiker wichtige Dinge auch erst aus der Zeitung erfahren.

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Schon jetzt ist offensichtlich, dass an dieser Aufarbeitung wenig Interesse vorhanden ist, weil sich die damals führenden Politiker nicht erinnern können, das es so etwas gab. Was nicht sein darf, darf eben nicht sein. Immer nur mit allen Fingern auf die DDR zeigen und draufhauen wo es nur möglich ist, ist schon zu oft in die eigene Hose gegangen. Schauen wir mal, ob nun mit gleicher Konsequenz der ins Haus stehende Dopingskandal der BRD aufgeklärt wird, oder in der eigenen nicht aufgearbeiteten Geschichte versandet.

Hier geht es nicht um Häme, dafür ist dieses Thema zu Ernst. Der Besen, mit dem man ungedopt vor der eigenen Türe kehren sollte, kann nicht groß genug sein. Mal sehen, wie groß die Hintertürchen wieder einmal sind.
Rolf-Dieter Reiber, Ichstedt
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
H.Buntfuß
05.08.2013, 12:38 Uhr
DA KANN MAN NUR SAGEN PFUI
Herr Reiber, mit diesem Artikel zeigen Sie sehr deutlich auf, wie moralisch die Regierenden eigentlich sind. Natürlich kann sich keiner der Verantwortlichen an so was wie DOPING erinnern, falls es überhaupt So etwas gab in der „BRD“

Wie Sie ja schon geschrieben haben, sind dass nur EINZELFÄLLE, für die man auf gar keinen Fall die Politik verantwortlich machen kann. Ehemalige „DDR-Bürger“ hat man vor Gericht gestellt, ich glaube nicht dass es in diesen Fall auch geschieht.

Man wird keinen Verantwortlichen mehr finden, oder die Verjährungsfrist hat schon gegriffen. Die Politik ist HEUTE nicht in der Lage Dopingaffären korrekt aufzuklären und wenn, dann geschieht das nur auf Druck der Öffentlichkeit.

Stellen sie sich einmal vor, im Sport würde nicht mehr gedopt, das wäre doch langweilig. Gute Leistungen würden ausbleiben, selbst im täglichen Arbeitsleben wird doch gedopt. Dopen gehört doch zum Alltag, wie sonst könnte dieses KRANKE System überleben?
Retupmoc
05.08.2013, 15:22 Uhr
Unrechtsstaat
Die DDR war noch westdeutschem Sprachgebrauch Unrechtsstaat. u.a. weil die Stasi die Bürger überwachte und Honecker ein Staatsdoping hatte, um den Westen sportlich zu schlagen.

Die BRD ist keinen Deut besser !
I.H.
05.08.2013, 16:03 Uhr
DDR Geschichte muss umgeschrieben werden
Die Rehabilitierung der hübschen, maskulinen DDR-Kugelstoßerinnen mit Damenbart ist überfällig. Der Westen hat auch gedopt, hahaha. Ich binde mir heute Abend mein Pionierhalstuch um, zieh mir zwei Spritzen gutes altes Clenbuterol auf und zünde zur Feier des Tages zwei Kerzen an.

Im Westen wurde gedopt. Was für eine Überraschung! Gut das es aufmerksame Leser gibt, denen solche Neuigkeiten nicht entgehen.
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